Der Winter hat seine ganz eigene Schönheit. Auch ohne Schnee gibt es in der kalten Zeit einiges zu entdecken. Wir können den Winter doof finden und auf die Zukunft, das Frühjahr, warten oder wir geniessen die besonderen Momente, die der dunkle, karge Winter uns bringt.
Ich finde es ja immer praktischer, alle Jahreszeiten zu mögen. So haben wir das ganze Jahr über eine gute Zeit. 🙂
Ich stecke gerade mitten in meinem Rauhnächts-Retreat und habe mich ein wenig zurückgezogen. Ich mache viel Yoga, meditiere und lasse die Seele baumeln. Und ein wichtiger Part dabei sind auch Spaziergänge in der Natur.
Und heute gab es die Anregung, in die Natur zu gehen und dort ein bißchen Futter für die Tiere auszulegen. Also habe ich meine Tasche vollgepackt mit der Weihnachtsdeko (Hasel- und Walnüsse) sowie mit Sonnenblumenkernen, die ich zuvor im Supermarkt besorgt hatte.
Eigentlich hatte ich mich ja in die Winterpause verabschiedet. Aber nun ja… Ich hab so schöne Eindrücke gesammelt, die möchte ich gerne mit Dir teilen.
Kraftquelle Natur
Und so war ich gestern morgen relativ früh im Rombergpark in Dortmund unterwegs. Am Morgen war noch Sonne angesagt; die wollte ich ausnutzen.
Das Torhaus am Eingang war so schön von der Sonne erleuchtet. Ich finde es immer wieder wunderschön, wenn ich dort vorbeigehe.

Ich finde, die Natur hat so eine gute Energie. Hier kann ich schon in kurzer Zeit meine Batterien wieder aufladen. Und es gibt so viel zu entdecken.
Große Eichhörnchen-Liebe
Ich war noch gar nicht weit gekommen, da hörte ich die ersten Eichhörnchen den Baum hoch- und runterlaufen. Ich bin stehen geblieben und habe mir das angeschaut. Und offenbar waren sie neugierig. Also habe ich drei Nüsse hingeworfen, so dass das erste direkt mal vom Baum gelaufen kam.

Die Nüsse wurden in die kleinen Händchen genommen und – zack – weggetragen.
Ich habe dann noch die Sonnenblumenkerne ausgestreut. Das hatte den Vorteil, dass es da sitzen blieb und ich es so gut beim Futtern beobachten konnte.


Ich hätte gerne schönere Fotos gemacht, aber ich stand mit der Kerne-Dose, dem Handy und der Kamera da und ich hab mich außerdem nicht getraut, mich groß zu bewegen. Trotzdem: Eine wundervolle Begegnung!
Natur im Winter
Hach, da war ich schon mal glücklich! Aber eigentlich war ich ja in den Park gegangen, weil ich ein wenig Natur geniessen und fotografieren wollte.
Eigentlich denkt man immer, die Natur wäre vor allem braun im Winter. Das stimmt auch. Es gibt viel abgestorbenes, das so langsam vergammelt. Die bunten Blätter des Herbstes sind auch nicht mehr da. Aber es gibt immer noch die schönen Immergrün-Pflanzen, Flechten, Moose und Nadelbäume. Ich finde, es gibt einfach viel zu entdecken, wenn man ein wenig aufmerksam durch die Welt geht.
Zum Beispiel die Sonne, die durch die winterlichen Bäume scheint.

Besonders schön sind ja immer die Details.

Wie schön gezeichnet auch die Rinde der Bäume ist.

Ein vermoster Gingko-Baum:

Was sich da für hübsche Gebilde an den Bäumen bilden.

Pilze an vermosten Bäumen.

Hübscher Wacholder.

Tierfütterung
Unterwegs hab ich immer noch mal ein paar Nüsse auf die Wiesen geworfen, wenn ich Eichhörnchen in der Nähe gesehen habe.
Und ein paar Kerne habe ich auf die Äste der Bäume gelegt, in der Hoffnung, dass sie bald von den Vögeln gefunden werden.

Leises Bach-Geplätscher
Am Ende meiner Runde bin ich dann am Wasser vorbeigelaufen; ein kleiner Bach hat mich auf meinem Rückweg begleitet.


Das waren ein paar Impressionen von meinem Winter-Spaziergang. Ich hoffe, sie haben Dir ein wenig gefallen!
Und wenn du den Wunsch hast, auch wieder mehr Verbindung zur Natur und damit auch zu dir selbst zu kommen, dann schau dir doch mal mein Herzensprojekt „Deine Naturzeit“ an! Hier findest du alle Infos. 🌿
Hab eine schöne Zeit! Bis bald!
Deine Maike




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