Auch dieses Jahr habe ich wieder viele Bücher gelesen und teile ich mit dir die Bücher, die mich in den letzten 12 Monaten am meisten beeindruckt haben.
Da wir grad so schön in die dunkle Zeit eintauchen, die ja sehr zum Lesen einlädt und in der viele Menschen noch Geschenke suchen und kaufen, fand ich es schlau, da jetzt schon mal meine Zusammenfassung zu schreiben. Vielleicht findest du ja noch den ein oder anderen nützlichen Tipp und kannst dir oder anderen damit eine entspannte Auszeit zwischen den Jahren schaffen.
Da ich im Dezember meist nur noch Weihnachtsbücher lese, rechne ich auch nicht damit, in den letzten drei Wochen des Jahres noch einen Kracher zu entdecken. Falls doch, reiche ich den natürlich hier und in meinen Glücksmomenten der Woche nach. 😉
Falls du noch auf der Suche nach weihnachtlichen Büchern bist, findest du die in meinem Artikel „Meine liebsten Bücher zur Weihnachtszeit“.
Mein Lesejahr 2024
Wenn das Jahr rum ist, werde ich um die 50 Romane und Sachbücher gelesen haben. Meine gelesenen Bücher halte ich immer in meinem Papierkalender nach. Da trag ich Titel und Autor:in ein und versehe die Zeile mit einem Herz, wenn ich das Buch gut fand.

Ganz wenige Bücher bekommen auch mal ein Doppelherz. Weil ich sie besonders gut fand und sie mich lange begleiten werden. Andere Bücher habe ich angelesen, bin aber nicht warm damit geworden. Die schaffen es dann erst gar nicht auf meine Leseliste.
Aus den „Herzchen-Büchern“ hab ich nun die raus gepickt, die mich am nachhaltigsten beeindruckt haben und erzähle dir nun, welche das sind.
Kurzer Transparenzhinweis: Einige der Bücher habe ich auf meinen Wunsch hin als kostenlose Rezensionsexemplare bekommen. Außerdem erhalte ich eine kleine Provision, wenn du einen der Links, die mit einem Sternchen* gekennzeichnet sind, nutzt und dort dann etwas kaufst. Für dich bleibt der Preis dabei gleich. Wie immer hat all das aber keine Auswirkungen auf meine Bewertung.
Meine liebsten Sachbücher in 2024
Meine liebsten Sachbücher dieses Jahr kommen zum einen aus der Ecke des sich selbst entdeckens aber auch aus dem Bereich Gerechtigkeit.
„Der kleine Alltagsbuddhist“ von Maren Schneider
In diesem Buch erklärt Maren Schneider die Lehre des Buddhismus. Und das auf eine sehr gut verständliche Weise.
Der Buddhismus stellt vier „edle Wahrheiten“ auf: Es gibt Leid. Es gibt Ursachen für Leid. Das Leid kann beendet werden. Es gibt einen praktikablen Weg, das Leiden zu beenden.
Das klingt vielleicht jetzt erst mal etwas plakativ, aber wenn man die Gedanken des sog. „Achtfachen Pfades“ verstanden hat, erkennt man, dass man wirklich für vieles selber sorgen kann. Also nicht, dass das alles ganz einfach wäre, aber für mich war das ein wirklich wertvoller Einstieg in eine Haltung, die das Leben tatsächlich leichter und angenehmer machen kann und mir immer wieder viel Druck nimmt.
Dieses Buch hat sogar ein Doppelherz bekommen, weshalb es natürlich den Weg in meinen Jahresrückblick geschafft hat.
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„Wu Wei. Die Lebenskunst des Tao“ von Theo Fischer
Noch ein Doppelherz gab es für „Wu Wei. Die Lebenskunst des Tao“ von Theo Fischer. Es erklärt die Idee des WU Wei, die aus dem Tao kommt, der chinesischen Weisheits-Philosophie. Es geht also in eine ähnliche Richtung wie der Alltagsbuddhist, schaut das Ganze aber von einer anderen Seite an.
Wu Wei ist eine Haltung, die eigentlich ganz einfach ist, aber doch schwer zu beschreiben, daher sieh es mir nach, wenn ich es nicht in zwei Sätzen erklären kann. Wu Wei bedeutet u. a., das Leben anzunehmen, wie es ist und der eigenen inneren Stimme zu folgen. Es geht darum, auf allen Ebenen Ballast loszuwerden und sich mehr dem Fluss des Lebens hinzugeben. Ich fand es ein wirklich wertvolles Buch, das ich immer wieder in die Hand nehme, weil es einfach so gute Impulse für ein leichteres und erfüllteres Leben gibt.
>>>„Das Buch“Wu Wei“ kannst du z. B. bei Thalia*, geniallokal* oder gebraucht bei Medimops* kaufen.

„Spiritual Feminist“ von Kaja Andrea Otto
Dieses Buch hat mir tiefe Erkenntnisse über das Frausein eröffnet, mir viele neue Impulse gegeben und mich noch mal sehr in meinem Innersten gestärkt.
Die Autorin Kaja Andrea Otto beschäftigt sich in diesem Buch damit, wie die Rolle der Frau sich in unserer Gesellschaft entwickelt hat. Sie erklärt wie das Patriarchat entstanden ist und wie sich daraus zwangsläufig die jahrhundertelange Unfreiheit der Frauen ergeben hat. Es geht darum, wie sehr uns das auch heute noch prägt, oft ohne dass wir selber es merken.
Dieses Buch ist also ein Anstoss für echte Freiheit, Solidarität unter Frauen und auch dafür, wieder in unsere eigene weibliche Kraft zu finden.
Mich hat dieses Buch nachhaltig geprägt. Und ich stelle fest, es ist gerade heute viel politischer als ich zunächst dachte.
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