Im März 2017 habe ich erstmalig entschieden, mich dem Thema Plastikfasten zu widmen. Ich wollte mir zunächst mal meinen Einwegplastik-Konsum bewusst machen und versuchen, für plastikverpackte Produkte Alternativen zu finden.
Seitdem habe ich meinen Konsum immer weiter so optimiert, dass ich weniger Plastikmüll habe. Das ist aber gar nicht immer so einfach und ich wollte auch nie zu dogmatisch unterwegs sein. Meine Erfahrungen und alle Tipps habe ich für dich bequem in diesem Artikel zusammengestellt.
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Warum der Verzicht auf Plastik
Zum einen störte mich schon lange der ganze Müll, der sich bei mir sammelte. Ich trug ihn vom Supermarkt aus hoch in die 4. Etage, kurz drauf trug ihn wieder runter in die Mülltonnen. Völlig sinnlos. Und das mit dem Wissen, dass es zwischen 100 und 450 Jahren dauert, bis Plastik verrottet ist. Und dass so unfassbar viel Plastik im Meer schwimmt.
Und auch für die Gesundheit soll Plastik nicht gut sein. Also war mein Vorsatz: Ich will versuchen, deutlich weniger Einweg-Plastik zu konsumieren.
Was mir geholfen hat: Das Buch „Besser leben ohne Plastik“
Da ich mir damals ein wenig hilflos vorkam, habe ich mal im Netz gesucht, was es da so gibt. Und ich habe das Buch Besser leben ohne Plastik von Anneliese Bunk und Nadine Schubert entdeckt. Also habe ich beim oekom Verlag ein Rezensionsexemplar angefragt, das ich auch bekommen habe. Dafür erst einmal herzlichen Dank!

Das Buch beschreibt sehr konkret die Folgen des massigen Plastikkonsums und erklärt, welche Verpackungen besser und welche schlechter sind.
Es gibt erste Tipps für Einsteiger, die recht einfach umzusetzen sind: Wie man Plastikfrei einkaufen kann und welche Produkte man gut wiederverwenden kann. Ich würde sagen, da ist viel bei, was jeder ohne großen Aufwand umsetzen kann. Es geht ja auch nicht immer um einen kompletten Verzicht, ein bewußter Umgang hilft ja oft auch schon.
Alternativen zu teuren und umweltschädlichen Reinigungskeulen werden vorgestellt, der Abfallstoff Kaffeesatz wird mit all seinen Wunderwirkungen beschrieben (z. B. Nutzung als Peeling oder als Geruchsneutralisierer im Kühlschrank). Das Thema Kinder und Plastik wird genau beleuchtet.
Es werden Bezugsquellen für plastikfreie Produkte genannt, die im normalen Handel nicht gut zu bekommen sind.
Also eine wirklich gute, praxisnahe Hilfe für alle, die ihren Plastikkonsum reduzieren möchten.
Was mir am Buch gefallen hat, ist, dass es nicht zu dogmatisch daher kommt. Es liefert jede Menge Anregungen und Infos, aber es überlässt dem Leser, welche er davon für sich umsetzen möchte. Ich fand es sehr inspirierend und wegweisend auf meinem Weg, das Plastik zu reduzieren.
Das Buch kannst du z. B. bei Thalia*, bei geniallokal* oder auch gebraucht bei Dies ist ein Beitrag aus der Kategorie Öko & happy


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