Hong Kong

Meine 12 Tipps, wie du dir mehr gute Auszeiten schaffen kannst

Fällt es dir leicht, dir genügend Gelegenheiten für gute Auszeiten zu schaffen? Oder klappt das eigentlich viel zu selten?

Häufig steht so viel auf unseren To-do-Listen, dass am Ende des Tages meist kaum Zeit für uns selber übrig bleibt. Und das kann ja keine gute Lösung sein. Letztlich haben wir ja nur das eine Leben. Und wir können auch anderen nicht nützlich sein, wenn wir aus dem letzten Loch pfeifen.

Für mich war einfach irgendwann klar, dass ich keine Lust habe, mich vom Alltag so auffressen zu lassen, dass ich mir selber fremd werde. Irgendwie sehen die Tage doch ganz schön gleich aus, wenn man nichts dagegenhält: Morgens zur Arbeit, nach Feierabend noch was besorgen oder erledigen, was essen, vielleicht noch kurz auf die Couch und dann tot ins Bett fallen. So hatte ich mir dieses Erwachsenen-Ding nicht vorgestellt… Und die Wochenenden sind dann auch wieder viel zu kurz, weil da noch so viel anderes erledigt werden will.

So gehen die Tage dahin und im schlechtesten Falle haben wir nur die sechs Wochen Urlaub, in denen wir mal zur Ruhe kommen und was Schönes erleben können. Und wenn es ganz blöd läuft, sind wir zu Urlaubsbeginn so platt, dass wir eigentlich gar keine Energie mehr für schöne Erlebnisse haben.

Daher hab ich hier meine Tipps zusammengestellt, wie du wieder mehr Zeit für dich findest.

1. Check: Für was verwendest du deine Zeit?

Ich fand es ganz nützlich mal zu schauen, wo eigentlich meine Zeit hingeht. Dazu habe ich meinen Kalender und meine To-do-Listen angesehen und überschlagen, wieviel Zeit ins Außen geht und wieviel Zeit eigentlich für die Dinge übrig bleibt, die mir gut tun. Häufig ist das etwas ernüchternd. Aber schau am besten selbst mal nach wie das bei dir ist.

Und nach der Standortbestimmung kannst du dann prüfen, wo du vielleicht die Verhältnisse so verschieben kannst, dass du ein bißchen mehr Zeit für dich und die guten Dinge im Leben gewinnst.

Das heißt jetzt nicht, dass du deinen Job hinschmeissen und eine Weltreise machen musst. Aber wenn es dir gelingt, jeden Tag mindestens eine Sache für dich zu tun, wäre das doch schon eine gute Richtung.
Vielleicht findest Du heute doch die 30 Minuten, die Du für Dich und dein Wohlbefinden nutzen kannst. Und morgen noch einmal. Und nächste Woche vielleicht schon 45 oder 60 Minuten am Tag? Oder vielleicht auch zwischendurch mal einen ganzen Tag nur für dich?

Gute Auszeiten

2. Verpflichtungen ausmisten

Nachdem du weißt du, wo deine Zeit hingeht, ist jetzt die Frage, wo du konkret mehr Raum für dich schaffen kannst. Hier sind ein paar Anregungen:

  • Wo hast du Zusatz-Aufgaben übernommen, die jetzt mal jemand anderes erledigen könnte? Kannst du da deinen Einsatz ganz beenden ode…

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Kommentare

2 Kommentare zu „Meine 12 Tipps, wie du dir mehr gute Auszeiten schaffen kannst“

  1. Mir gefällt die Frage besonders gut: „Ob Deine Gäste wirklich darauf achten, ob die Fenster sauber sind?“ Ein englischer Freund, dessen Mutter Deutsche ist, beklagte sich mal bei mir, wenn Besuch bevorstehe, fände seine Mutter mit dem Putzen überhaupt kein Maß mehr. Wenn die Gäste dann endlich vor der Türe stehen, dann sei sie bereits völlig kaputt und habe an dem Besuch dann überhaupt keine Freude mehr. Stoßseufzer meines Freundes: „Oh, it’s the German in her!“

    Ich glaube zudem, daß Leute, die sich über meine Fenster mokieren, sich auch noch über ganze andere Dinge in meinem Leben oder meiner Wohnung mokieren würden. Wenigstens hat noch nie einer meiner Besucher nachher gesagt: „Mann, bei Boetie sieht’s aber total spießig und kleinbürgerlich aus“. Aber ein paar Mal habe ich schon die Bemerkung gehört: „Danke, daß Du Dir soviel Zeit für uns genommen hast“. Und das zählt für mich.

    Ebenfalls aus England habe ich schon als Kind aus England einen netten Spruch mitgebracht: „Glaubst Du es bleibt länger sauber, wenn Du es öfter putzt?“ Damit bin eigentlich immer gut gefahren. Okay, Badezimmer/Gästetoilette sollten schon in Ordnung sein. Aber was den Rest betrifft, habe ich auch da immer ein gutes Rezept gehabt: ich besitze dutzende Kerzenleuchter – und schon sagen alle: „Was hast Du es doch stimmungsvoll und gemütlich hier“.

    1. Ja, ich find das total krass! Ich finde mittlerweile auch, dass es ziemlich egal ist, wie es so aussieht. Klar, ein bißchen Hygiene muss sein. Also, meine Teller sind immer sauber. 😉
      Aber wie Du schreibst, es gibt wichtigeres, das finde ich auch. Und der Trick mit den Kerzen ist sehr schlau! Dann sieht man das auch alles nicht mehr so deutlich… 🙂

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