Nachdem ich in meinen Glücksmomenten darüber berichtet hatte, wie ich meine Ernährung und Co. nach und nach umgestellt habe, schrieben so viele, dass sie da gerne mehr zu wissen wollen. Daher hab ich mal aufgeschrieben, wie ich da vorgegangen bin.
Ich erzähle von meinem Weg, über mögliche Hindernisse und über all die Bausteine, die wir nach und nach umsetzen können, um so einer gesünderen Ernährung näher zu kommen. Dieser Artikel fällt etwas länger aus. Nimm dir also ein Getränk und ein paar Minuten Zeit!
Meine Ausgangssituation: Schwer und träge
In unserem vollen Alltag passiert es so schnell, dass wir mit uns selbst aus der Balance kommen. Mit unserer Seele, aber auch mit unserem Körper. Mir ist das vor vielen Jahren passiert und ich habe mich zuletzt auf den Weg gemacht, wieder gesünder zu leben.
Eigentlich hab ich immer Sport gemacht. Als Kind war ich viel draussen, als Jugendliche hab ich Kanu-Rennsport gemacht, als junge Frau hab ich nebenbei als Aerobic-Trainerin gearbeitet und bin viel gejoggt. Auch später war ich im Fitnesstudio oder beim Yoga.
Vor vielleicht 10 Jahren kippte das dann. Ich hab mich kaum noch bewegt. Einfach, weil mir die Energie nach dem Job dafür fehlte. Außerdem gab es ein paar Jahre, in denen ich wirklich schlecht gegessen habe: Wegen Zeit- und Kraftmangel habe ich kaum noch selber gekocht, habe mir stattdessen meist Fertiggerichte erhitzt oder bin nach der Arbeit essen gegangen.
Dazu kommt, dass ich schon immer gerne Schokolade gegessen hatte. Und die gönnte ich mir dann abends reichlich auf der Couch.
Und all das spürte ich irgendwann deutlich. Ich fühlte mich schwer und träge. War nicht mehr so vital und beweglich. Mein Körpergefühl glich einer Strumpfhose voller Kompost. Ich fand es mega ätzend, neue Kleidung zu kaufen und habe nicht gerne Fotos von mir gesehen.
Irgendwann war klar: So will ich das nicht mehr. Und dann hab ich angefangen mich intensiver mit den Bausteinen zu beschäftigen, die zu einem gesunden und leichteren Leben beitragen.
Entscheidend war für mich zuletzt die Erkenntnis, dass viele der Zivilisationskrankheiten tatsächlich mit unserer unnatürlichen Lebensweise zu tun haben. Und ich möchte gerne möglichst gesund und beweglich alt werden.
Bei all dem ist mir eins wichtig zu sagen: Mir geht es nicht darum, für andere gut auszusehen. Mein Ziel ist nicht eine bestimmte Kleidergröße oder dass ich den gesellschaftlichen Erwartungen an weibliche Körper entspreche.
Mir ist es wichtig, mich körperlich wohl und einigermassen vital zu fühlen. Ich will gesunde Ernährung nicht zu einem Religionsersatz machen. Mein Leben soll sich nicht nur um Ernährung drehen. Ich möchte mit Genuss essen, weil Essen auch Lebensqualität bedeutet. Aber ich möchte meinem Körper und meiner Seele was Gutes tun und sie anständig behandeln. Und dazu gehört für mich eine einigermassen gesunde Ernährung und gleichzeitig eine sanfte und wohlwollende Betrachtung und Begleitung meines Selbst auf dem Weg dahin.
Und: Mir selbst gelingen von den …


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