Familiengeschichte, Geschenke an mich selbst & erster Schnee – Meine Glücksmomente der Woche (22/11/25)

Die letzten Tage waren recht intensiv. Ich habe viele tolle Menschen getroffen, habe aber auch zugesehen, dass ich genug ruhige Stunden mit mir hatte. Was mich diese Woche happy gemacht hat, hab ich dir wie jeden Samstag hier zusammengestellt. Fangen wir gleich an!

Winterbeginn

Auch wenn der Winter meteorologisch und kalendarisch erst im Dezember beginnt, es gibt eine dritte Betrachtung, nämlich die phänologische. Bei der schaut man auf die aktuellen Ereignisse in der Natur. Und phänologisch beginnt der Winter, sobald das Laub der meisten Bäume gefallen ist. In Dortmund sind wir da meiner Wahrnehmung nach am Dienstag angekommen. Die Wälder sind ziemlich gelichtet und jetzt treten die immergrünen Bäume mehr ins Rampenlicht.

Am Donnerstagmorgen hat es dann ein klein wenig geschneit und in dem Wald, wo ich gerne meine Hunderunden mit Lise drehe, war der Boden ein bißchen gezuckert. Hach, wie ich das liebe! Für mich sind das immer ganz besondere Spaziergänge – der erste Schnee des Jahres, selbst wenn er schnell wieder getaut ist.

Kleine Nadelbäume mit leichter Schnee-Bestäubung. Dahinter geht die Sonne auf.

Das Licht schien unterwegs so herrlich durch die Nadelbäume und zog dicke Streifen.

Wald weg mit Nadelbäumen am Rand. Die Sonne scheint plastisch über den Weg.

Am Freitagmorgen hatte es dann ordentlich gefroren und ich bin mit Lise bei 4 Grad durch die Frostlandschaft gelaufen. Was für herrliche Kunstwerke der Winter doch schafft!

Die Brennesseln hatten eine wunderschöne Rauhreif-Deko.

Und das Licht war einfach fantastisch!

Ich bin auf diesen Runden ganz bewußt in den Winter eingestiegen und habe mich auf die kalte Jahreszeit eingegroovt. So schön!

Spieleabende

Ich hatte ja neulich schon berichtet, dass ich wieder mehr analoge Dinge tun möchte. Unter anderem hatte ich mir daher das Spiel Cascadia aus dem Kosmos Verlag gekauft. Diese Woche hab ich angefangen, es zu spielen und es hat mir echt Spaß gemacht. Die Idee dahinter ist: Man baut im Nordwesten der USA Landschaften, um wilde Tiere anzusiedeln: Bären, Elche, Hirsche, Füchse, Bussarde und Lachse. Bei der Wertung am Ende gewinnt die Person, die die größten Landschaftsformen gebaut hat und die meisten Tiere artgerecht angesiedelt hat. Ich mochte es sehr und ich bin nicht alleine damit: Das Spiel wurde 2022 Spiel des Jahres. Man kann es alleine oder mit bis zu vier Personen spielen und es gibt verschiedene Varianten, so dass man es später, wenn man häufiger gespielt hat, noch interessanter gestalten kann.
Bei Thalia gibt es das Spiel derzeit mit einem ordentlichen Rabatt (Hier geht’s lang.*). Vielleicht ist das auch ein schönes Geschenk für dich oder eine andere Person?

Familiengeschichte

Passend zum November und Totensonntag hatte ich entschieden, mich mal ein bißchen mit meiner Familiengeschichte zu beschäftigen. Ich kenne meine Eltern, Onkel und Tanten sowie Großeltern, eine Uroma und eine Urgroßtante persönlich. Mich interessiert aber auch, wer noch alles dazu gehörte und welche Geschichten es zu ihnen gibt. Und dazu habe ich mich die letzten Wochen mit meinen Eltern und meiner Tante ausgetauscht, um mehr zu erfahren.
Eine richtige Ahnenforschung plane ich grad nicht, aber ich möchte gerne das vorhandene Wissen einsammeln und einen Überblick bekommen, wer die drei Generationen vor mir waren.

Dazu hab ich meinen Stammbaum in einem digitalen Tool aufgezeichnet und die Geschichten drumrum in einem Notizbuch aufgeschrieben.
Das war eine wirklich spannende Sache und ich bin froh, jetzt so viel über meine direkten Vorfahren zu wissen.

Auf einem Holztisch steht ein Laptop. Darauf sieht man eine Darstellung eines Stammbaumes. Neben dem Laptop liegt ein Notizbuch mit bunten Blumen, auf dem "Familiengeschichten" steht. Daneben ein schwarzer Füller.

Restliche Jahresplanung

Tatsächlich sind es keine 6 Wochen mehr, bis das Jahr 2025 vorbei ist. Ich hab die Woche die Gelegenheit genutzt, um noch mal zu gucken, was ich dieses Jahr noch erledigen will und was ich noch erleben möchte.

  • Ich habe alles, was dieses Jahr noch erledigt werden soll, als Aufgaben auf meine wöchentlichen To-do-Listen verteilt.
  • Für einen Teil der Erlebnisse stehen die Termine im Kalender.
  • Zusätzlich habe ich eine Winterliste gemacht, auf der ich all das gesammelt habe, worauf ich diesen Winter Lust habe. Die Dinge kann ich dann spontan an meinen freien Tagen und Abenden machen.
  • Alle Besorgungen, die dieses Jahr noch getätigt werden mussten, sind erledigt (außer natürlich Lebensmittel) und ich fühle mich jetzt gut aufgeräumt und vorbereitet.
Kalenderhülle aus pinkfarbenen Leder neben einem passenden Stifteetui. Im Kalender ist eine Liste zu sehen: Die Überschrift "Winter" ist gestempelt. Darunter stehen mit Abhak-Kästchen folgende Dinge: Topflappen häkeln, Dreieckstuch stricken, Lesen, Nature Journaling, Sonodrum lernen, Yoga, Massagen, Frühstücken gehen, Naturzeit, Kekse backen, Puzzeln, Spiele, Intuition, Filme und Schöne Worte sammeln (alte)

Ab dem 15.12. stehen bei mir nur noch ganz wenige Dinge im Kalender und ich kann dann möglichst entspannt das Jahr ausklingen lassen und mich in vorweihnachtliche Stimmung begeben. Auf all das freu ich mich sehr!

Leerer Kalender, der die Daten 15. bis 17. Dezember zeigt. Darauf klebt ein Notizzettel in Form eines Weihnachtsmannes, auf dem steht "Auszeit - keine Termine"

Langsamer Start in die Weihnachtszeit

Nachdem die Weihnachtsstimmung bei mir noch auf sich warten ließ, bin ich jetzt doch so langsam bereit. In den vergangenen Jahren hatte ich oft im Oktober schon das Bedürfnis, in die Weihnachtszeit zu starten. Das ist aber dieses Jahr anders und ich bin wohl ziemlich auf den Punkt, wenn dann nach Totensonntag der Advent beginnt.

Filmisch hab ich mich aber schon etwas vorgetastet und bin schon mal gestartet mit “Drei Männer im Schnee”. Der alte Klassiker von 1955 gefällt mir immer noch so gut und ich schau ihn mindestens einmal im Jahr. Er ist Teil meiner Liste mit meinen liebsten Weihnachtsfilmen.
Die hab ich für Mitglieder jetzt frisch zusammengestellt:
“Meine liebsten Weihnachtsfilme”

Vier DVD-Hüllen auf einem Holztisch mit zwei kleinen, weißen Porzellan- Häuschen, die leuchten. Die DVDs: "Obendrüber da schneit es", "Drei Männer im Schnee", "Tatsächlich Liebe", "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"

Ausblick auf die Raunächte

Nicht mehr weit hin ist es zu den Raunächten. Die Zeit vom 25. Dezember bis 6. Januar halte ich mir seit mittlerweile 8 Jahren immer soweit frei, wie es möglich ist. Und ich freu mich immer so sehr darauf! Ich liebe es einfach jedes Jahr wieder, mich in diese ruhige Zeit zwischen den Jahren fallen zu lassen. Ich mag es dann, das Jahr Revue passieren zu lassen, meine Wünsche ans neue Jahr zu formulieren, viel in der Natur unterwegs zu sein, zu lesen und mich ein wenig aus dem üblichen Trubel rauszuziehen. Und vor allem hilft mir diese Zeit, mich wieder auf mich selbst zu fokussieren und mir selbst wieder näher zu kommen.

Dieses Jahr werde ich diese besondere Zeit mit dem Raunächte-Journal von der Naturcoachin und Autorin Kathrin Blum begehen. Sie hat schon im letzten Jahr das Raunächte-Buch beim Thorbecke Verlag veröffentlicht, das für mich das schönste Buch für die Raunächte ist. Kathrin schreibt darin über die Geschichte und die alten Bräuche der Raunächte, was sehr unterhaltsam ist und die besondere Stimmung der Raunächte so schön beschreibt. Dazu gibt es wunderbare Impulse, wie man die Raunächte dafür nutzen kann, um wieder mehr in Verbindung zur Natur zu kommen.

In diesem Jahr hat sie ihr Buch um ein Journal ergänzt, in dem man seine Erlebnisse zu den Anregungen aus dem Buch aufschreiben kann und so den eigenen inneren Themen näher kommt. Das Journal enthält Fragen und Impulse, zu denen man morgens, abends und nach den Naturgängen seine Gedanken handschriftlich zu Papier bringen kann. Kathrin hat dazu Methoden aus der Schreibtherapie, dem Naturcoaching und der Wildnispädagogik kombiniert. Sie nennt das “Inner Nature Tracking” und ich bin schon sehr gespannt darauf.
Ich bin ja großer Fan des Schreibens und erlebe es immer wieder, dass mir das Schreiben auf Papier viele neue wertvolle Erkenntnisse über mich und mein Leben schenkt. Insofern freue mich schon sehr, den Jahreswechsel mit der Kombination des Raunächte-Buchs und -Journals zu verbringen.

Das Buch “Raunächte” kannst du z. B. bei Thalia* oder geniallokal* kaufen.
Und “Raunächte – Mein Journal” gibt es z. B. bei Thalia* oder geniallokal*.

Hinweise:

  • Das Journal ist eine Ergänzung zum Buch; das heißt, es macht nur Sinn in Kombination mit dem Buch. Das Buch hingegen kann man auch gut solo nutzen.
  • Beide Bücher habe ich als kostenlose Rezensionsexemplare vom Verlag bekommen. Auf meine Besprechung hat das wie immer keine Auswirkungen.
Bücher "Raunächte - Mein Journal" und "Raunächte" von Kathrin Blum auf einem Holztisch. Daneben weiße Porzellan-Sterne.

Rein & Raus

Irgendwie ist der November jedes Jahr der Monat, in dem ich die meisten Anschaffungen tätige. Das liegt sicher daran, dass es zum Winter hin noch mal das ein oder andere warme Kleidungsstück aufzufüllen gibt. Aber auch, weil es für die ruhige Zeit das ein oder andere Teil braucht, um mir eine gute Zeit zu machen.

Ich habe mir noch ein paar Puzzles bestellt. Ein großes Weihnachtspuzzle mit 1000 Teilen sowie ein paar kleine, die man mal eben zwischendurch machen kann.

Dazu hab ich mir bei Tchibo ein kleines Tablett gekauft, damit ich die kleinen Puzzles auch abends im Bett machen kann und dazu ein Hörbuch hören kann.

Und dann hatte ich schon länger die Augen aufgehalten nach einem kleinen Etui für meine Stifte. Und als ich nun bei Insta eine Werbung sah für ein Etui, das exakt das gleiche Leder hat, wie mein Kalender, musste ich das einfach kaufen. Darüber freu ich mich jetzt sehr und bin überhaupt sehr happy mit all meinen Einkäufen.

Auf einem Holztisch: Eine Lederhülle aus pinkfarbenem Leder mit Kalendereinlagen sowie ein passendes Leder-Stifteetui daneben. Dabei ein schwarzer Füller.

Lieblingsgerichte

Jetzt, wo es so kalt geworden ist, hab ich so Freude an all den deftigen Gerichten! Bei mir gab es diese Woche:

  • Apfelpfannkuchen nach dem Rezept von “Emmi kocht einfach”
  • Eine asiatische Gemüsepfanne – ich hab einfach verschiedene Gemüsesorten mit der guten Kikkoman Sojasauce in der Pfanne gegart und dazu Basmatireis gekocht. Yummi!
  • Eine schlichte Gemüse-Nudelsuppe (die allerdings ziemlich wenig Nudeln enthielt, da ich gar nicht mehr viele Suppennudeln hatte. 😉)
  • Köstliches vegetarisches Bratkartoffel-Gulasch. Das Rezept hab ich dir hier aufgeschrieben.
Ein weißer tiefer Teller mit vegetarischem Gulasch mit Bratkartoffelwürfeln und einem Klecks Crème fraîche obendrauf.

Gelesen, geguckt, gehört

Bücher

Diese Woche hab ich zwei Buchtipps für dich:

Melanie Raabe: “Das Jahr der Wunder”

Die Autorin Melanie Raabe hat ein wundervolles Buch mit 365 Impulsen für ein lebendigeres Leben geschrieben. Denn so schnell versacken wir ja in unseren Alltagsroutinen und es bleibt kein Raum für Besonderes. Und um dem etwas entgegen zu setzen, macht es total Sinn, Dinge zu tun, die man zuvor so noch nicht gemacht hat.

Melanie Raabe versammelt in ihrem Buch 12 Kapitel mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Inspiration, Leichtigkeit, Empfindsamkeit, Stille, etc. Und darunter finden sich zahlreiche Anregungen, was wir tun können, um mehr Kreativität, Lebensfreude und Leichtigkeit zu generieren. Eben diese 365 Impulse. Man kann natürlich jeden Tag im Jahr eine dieser Dinge tun. Oder man greift zwischendurch immer mal wieder zum Buch und pickt blind eine Sache raus.

Ich finde, da sind wirklich viele coole Ideen dabei, die schöne Erinnerungen schaffen können und uns wieder sehr in den Moment bringen. Eine gute Alternative zu Abenden mit Netflix & Co. Außerdem sind die Impulse eine schöne, spielerische Möglichkeit, um den schwierigen Entwicklungen in der Welt etwas entgegenzusetzen. Sie bringen Spaß – für einen selbst und je nach Aufgabe auch für andere.

“Das Jahr der Wunder” kannst du z. B. bei Thalia* oder bei geniallokal* kaufen.

Buch "Das Jahr der Wunder" von Melanie Raabe auf einem Holztisch

Hörbuch “Gut gegen Nordwind” von Daniel Glattauer

Beim Puzzeln höre ich gerne Podcasts oder Hörbücher. Und irgendwie kam ich auf “Gut gegen Nordwind” von Daniel Glattauer. Das habe ich damals schon gehört und hatte mal wieder Lust drauf. Du kennst es vermutlich. Wenn nicht, ist das mein absoluter Tipp. Und am ehesten empfehle ich dir die Hörbuch-Version. Sie wird von Andrea Sawatzki und Christian Berkel gelesen und ist wirklich toll. Vermutlich werde ich in Kürze noch den Nachfolgeroman “Alle sieben Wellen” hören.

Mediatheken & Youtube

Die Philosophin Barbara Bleisch spricht im Podcast “Zimmer 42” mit dem Soziologen Harald Welzer über gute Orte. Ich fand das ein spannendes Gespräch und hab viele neue, wertvolle Gedanken mitgenommen.
Hier kannst du es mit Bild bei Youtube sehen. Alternativ findest du die Gespräche aus “Zimmer 42” auch als Podcast auf allen Plattformen.

Podcasts

Der Neurologe Volker Busch war wieder bei “Rebellisch gesund” zu Gast. In dem Gespräch berichtet er über das Thema seines neuen Buchs, nämlich darüber wie wir unsere Abende so gestalten, dass wir gut abschalten können. Dabei lernt man viel darüber, wie Erholung wirklich funktioniert und was es braucht, um nach einem anstrengenden Tag gut abspannen zu können.
Du kannst das Gespräch auf allen Podcast-Plattformen hören oder als Video bei Youtube ansehen.

Glücks-Quickies

Und zuletzt noch ein paar weitere Punkte, für die ich diese Woche dankbar war:

  • Für eine schöne Mittagspause mit meiner Freundin Pilla im Schönes Leben.
  • Für gemütliche Nachmittage mit Lise auf der Couch.
  • Für einen Wiedersehen mit alten Freunden meiner Familie nach ewigen Jahren.

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So, das war es für diese Woche von mir. Ich wünsche dir jetzt ein schönes Wochenende mit vielen kleinen Glücksmomenten!

Alles Liebe für dich – love & peace!

Deine Maike

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