Spontane Pläne, Bücher & Frühstücke – Meine Glücksmomente der Woche (04/04/26)

Hurra! Langes Oster-Wochenende und gute Aussichten auf frühlingshaftes Wetter ab Montag! Was will man mehr? Ich hatte mir für die ablaufende Woche ein paar gute Dinge vorgenommen und was daraus Schönes geworden ist, teile ich heute mit dir.

Ein dickes Danke geht wie immer an meine Steady-Mitglieder, die es möglich machen, dass ich hier weiter meine Glücksmomente anbiete. Ihr seid die Besten! ❤️

Plan: Eine Woche Leichtigkeit

Letzte Woche hab ich festgestellt: Das erste Quartal war ganz schön anstrengend: Beruflich, privat und auch im Hinblick auf die Entwicklungen in der Welt.
Mein Umzug der Glücksmomente zu diesem Blog war ziemlich viel Arbeit, ich hab viel geschrieben und viel konzeptionelle Arbeit erledigt. Und auch privat gab es einige herausfordernde Themen.
Das größte Paket war vielleicht das gesellschaftliche: Die Erkenntnis, dass grad so viele Dinge passieren, die aus meiner Sicht in eine völlig falsche Richtung laufen, die mich einfach wütend und ohnmächtig machen und die so viel innere und äußere Neuausrichtung erfordern.
All das hat mich ganz schön viel Kraft gekostet und ich merkte, es ist ein wenig die Luft raus bei mir. (Wenn ich mich so umhöre, bin ich damit nicht alleine…)

Zufällig hatten sich für diese Woche einige Termine aus meinem Kalender verabschiedet und ich habe mir spontan eine Woche Auszeit verordnet. Meine Idee: Eine Woche Leichtigkeit.
Ich wollte mich mal eine Woche im wesentlichen mit schönen Dingen beschäftigen und die doofen Sachen mal gezielt raushalten.

Konkret sollte das bedeuten:

MEHRWENIGER
Bücher lesenIn den Sozialen Medien versacken
In der Natur seinVon den eher „doofen“ Arbeitsaufgaben
An meinem Sitzplatz im Wald sitzenMich von Triggerthemen fangen lassen
Yoga machenPeople Pleasing
Ins Café gehen
Kreativ sein

Gestartet bin ich mit meinem Plan dann letzten Samstag. Und wie meist hat sich nicht alles so ergeben wie gedacht. Was ja auch nicht so ganz überraschend ist. Das Leben verläuft ja manchmal doch nach seiner eigenen Dynamik. 😉
Und dennoch helfen mir solche Papierlisten, a) an den Dingen dranzubleiben, wovon ich mehr möchte und b) zu reduzieren, wovon ich weniger will. Sie erinnern mich immer wieder, dass ich Schwerpunkte verschieben will. Und so mache ich dann die ein oder andere Sache mehr, die mir gut tut und lasse anderes weg, was mich belastet. Und auch, wenn dann letztlich nicht alles geklappt hat, stimmt aber die Richtung.
Insofern kann ich dir solche handgeschriebenen Listen sehr empfehlen, ob für richtige Auszeiten oder auch für den normalen Alltag. Mit ihnen können wir uns zwischendurch mal wieder orientieren an dem, was uns selbst wichtig ist, statt uns im Außen zu verlieren. So bekommen wir zwischendurch wieder mehr davon ins Leben, was unseren Bedürfnissen entspricht und wo wir auftanken können.

Cafébesuche

Ich hatte mir schon vor mehreren Monaten vorgenommen, jeden Monat einmal ins Café zu gehen. Ich liebe es einfach, gemütlich im Café zu sitzen und zu lesen und zu schreiben. Irgendwie fliessen meine Gedanken beim Schreiben im Café noch mal ganz anders als zuhause. Ich bin inspirierter, nehme mich selbst noch mal anders wahr und bin hinterher meist sehr erfrischt. Für mich sind das immer kleine Kurzurlaube. Ich lieb’s!
Tatsächlich hatte ich es aber trotz der guten Vorsätze dieses Jahr noch nicht einmal alleine ins Café geschafft. Daher war ich diese Woche gleich zwei mal auswärts frühstücken. Gestartet bin ich am Montagmorgen in der Küchenwirtschaft Bismarck.
Und am Donnerstagmorgen war ich im Café Lemberg, das ich auch sehr mag.
Wie schön sind bitte diese tollen Frühstücksdinge, die man sich selber zuhause nicht macht?

Draußen

Meine Waldzeiten fallen leider grad etwas spärlich aus. Lise hat als ängstlicher Hund etwa ein mal im Jahr eine Phase, wo sie große Angst vor normalen Alltagsdingen hat. Diesmal sind es Baugeräusche. Und irgendwie wird grad überall in der Nähe unserer Naturorte gebaut oder es gibt vergleichbare Geräusche. Insofern bin ich schweren Herzens kaum mit ihr dort gewesen, damit sie ihr angespanntes Nervensystem wieder runterfahren kann. Und so haben wir sehr viele unserer Hunderunden bei uns im Viertel gemacht.
Zwischendurch versuche ich es dann doch immer mal wieder kurz mit ihr im Wald. Und am Mittwochmorgen durfte ich ein Reh im wundervollen Morgenlicht beobachten. Das war toll und es hat mich ein bißchen für die vielen verpassten Gelegenheiten entschädigt.
Ich hab ein kurzes Video gemacht, das kannst du hier bei Insta sehen. Anbei ein Screenshot vom Video für einen ersten Eindruck. (Man muss sich in so einem Moment ja leider immer entscheiden: Foto oder Video?)

Ich habe nun entschieden, doch auch mal alleine in den Wald fahren. Ist zwar irgendwie komisch als Hundemensch, aber ich will den Frühlingsbeginn auch nicht versäumen. Und ich hab für den April wieder so schöne Impulse für Natur- und Waldzeiten für mein Programm „Deine Naturzeit“ vorbereitet, die will ich nicht auslassen. Ich mach die Sachen ja selber immer mit und profitiere so auch von den bewußten Zeiten da draussen im Grünen! Außerdem finde ich den April einfach immer großartig, weil er uns von Tag zu Tag mehr vom Winter ins Frühjahr führt.
Falls du auch wieder mehr Zeit in der Natur verbingen willst, schau es dir doch auch einfach mal an! Hier findest du alle Infos.

Nachhaltigkeit

Schon vor Jahren habe ich einen Artikel mit Ideen geschrieben, wie man nachhaltiger leben kann. Und grad in diesen Zeiten finde ich, macht es noch mal Sinn, zu gucken, wie man im Rahmen seiner Möglichkeiten etwas Sinnvolles beitragen kann. Viele von uns fühlen sich ja grad ganz schön ohnmächtig bei allem, was so in der Welt passiert. Und da ist es eine gute Idee, zu gucken, welche kleinen Schritte in unserem Einflussbereich liegen und wo wir was Positives beitragen können.
Den Artikel „30 Ideen für mehr Nachhaltigkeit“ hatte ich die Tage noch mal aktualisiert. Wenn du grad Lust auf sowas hast, schau doch mal rein. Vielleicht findest du ja noch ein, zwei Dinge, mit denen du dich wieder selbstwirksamer fühlen kannst.

Hier geht’s lang! (Offen für alle)

Gelesen, geguckt, gehört

Bücher

Ich hab diese Woche mein Lesepensum stark erhöht. Warum, verrate ich gleich. Und die besten Bücher, die ich diese Woche gelesen habe, stell ich dir jetzt vor.

„Eine Seite noch“ von Meike Winnemuth

Gerade eben ist Meike Winnemuths neues Buch erschienen und ich hab es letztes Wochenende bereits mit viel Freude gelesen. Sie beschreibt in „Eine Seite noch“, warum das Lesen uns so glücklich macht. Sie hat sich einen Sommer Zeit genommen, in dem sie so viel gelesen hat, wie es eben ging.
Jetzt kann man sich fragen, wie man denn ein ganzes Buch mit 200 Seiten über das Lesen füllen kann. Meike Winnemuth gelingt es. Und zwar so kurzweilig, dass ich das Buch ruckzuck durch hatte.
Sie erzählt aus ihrem Start in die Buchwelt als Kind, wie sie in ihrem Lesesommer Büchern hinterher reist, von Lese-Events, Buchclubs und diversen Lese-Challenges, darüber, ob man „doofe“ Bücher beenden darf (Spoiler: man darf) und sie spricht mit diversen Menschen, die sich mit dem Lesen beschäftigen.
Und so kommt eine wunderbar lustvolle Erzählung dabei heraus, die mich inspiriert hat, es ihr ein Stück weit gleichzutun. Dazu gleich mehr.

Ich mochte bislang alle Bücher, die ich von Meike Winnemuth gelesen hatte. In ihren Texten finden sich immer wieder so schön formulierte Sätze und sie bringt die Dinge so treffend auf den Punkt.
Dazu ist das Buch als solches so hübsch gestaltet, dass man es gerne in die Hand nehmen mag. Die Haptik des Buches ist auffallend angenehm. Und was mir auch so gut gefiel, war das Guckloch im Buchdeckel, durch das man der gezeichneten Meike Winnemuth beim Lesen zuschauen kann. Was für eine schöne Idee!
Meine volle Empfehlung!

>>> Das Buch kannst du z. B. bei Thalia*, Geniallokal* oder der Autorenwelt kaufen.

Transparenzhinweis: Das Buch habe ich auf meinen Wunsch hin vom Verlag als kostenloses Rezensionsxemplar erhalten. Auf meine Meinung dazu hat das wie immer keine Auswirkungen.

Ich habe das Glück, an regnerischen Tagen mit einem Buch auf der Couch und dem schlafenden Hund neben mir liegen zu dürfen. So beschreibt auch Meike Winnemuth ihre schönsten Lesemomente.

„Endling“ von Jasmin Schreiber

Das Buch „Endling“ war auf meinem eReader gelandet, weil wir uns bei Nature Journaling & Coffee im April mit dem Thema Schnecken beschäftigen. Außerdem wollte ich endlich mal einen Roman von der Schriftstellerin und Biologin Jasmin Schreiber lesen, wo ich doch ihre Sachbücher so gerne mag. Und der Endling, über den Jasmin in ihrem Roman schreibt, ist die letzte Weinbergschnecke, die auf der Welt zu finden ist. Also passte das gut.
Der Roman spielt im Jahr 2041 und ist ziemlich dystopisch: Viele Arten sind ausgestorben, es sind faschistische Kräfte an der Macht und die Rechte von Frauen wurden massiv eingeschränkt. In diesem Setting gibt es für die Biologin Zoe einen familiären Auftrag: Ihre Mutter geht in die Reha und Zoe muss für sechs Wochen zurück in ihr Elternhaus ziehen, um sich um ihre kleine Schwester Hanna und ihre Tante Auguste zu kümmern, die seit Jahren das Haus nicht mehr verlässt. Sie sieht schnell, dass zuhause einiges aus den Fugen geraten ist. Bewegung kommt in die eingefahrenen Strukturen, als die Freundin von Tante Auguste plötzlich verschwindet und die drei sich auf die Suche nach ihr machen.

Mir war gar nicht klar, dass die Rahmenbedingungen des Buchs so düster sind und ich hätte mich sicher nicht in meiner Woche der Leichtigkeit dafür entschieden. 😉
Dennoch hat mich dieser Roman so gepackt, dass ich ihn Sonntagvormittag angefangen habe und mit nur wenigen Unterbrechungen (der Hund musste raus) bis zum Abend durchgelesen habe.
Denn trotz der trüben Ausgangssituation der drei Frauen entwickeln sowohl der Roman als auch die drei Figuren eine kämpferische Stimmung, was ein Stück weit Hoffnung gibt. Mit jeder Seite wurde es spannender, so dass ich einerseits wissen wollte, wie es ausgeht, andersrum aber auch nicht wollte, dass der Roman endet.
Ein Buch, das gleichzeitig feministisch daher kommt, quasi nebenbei über das Artensterben aufklärt und dennoch dank Jasmins wunderbarem Schreibstil unglaublich unterhaltsam und fesselnd ist.

Das Buch gibt es z. B. bei Thalia*, Geniallokal*, bei der Autorenwelt oder gebraucht bei Medimops* .

Mediatheken & Youtube

In der ARD Mediathek gibt es die „Die Apple-Story“ zu sehen, ein Dreiteiler (à 30 Minuten) über die Geschichte von Apple. Darin kommen viele Zeitzeugen zu Wort und es gibt viele Einblicke in die bewegte Geschichte des Unternehmens. Das fand ich interessant! Hier geht’s zur Doku.

Meine Lese-Challenge für den April

Und weil mir das Buch „Eine Seite noch“ so viel Lust auf’s Lesen gemacht hat, hab ich mir selbst eine schöne Challenge verordnet: Ich will den April über wieder mehr lesen und weniger Zeit stumpf vor Bildschirmen hängen. Eigentlich ist das schon seit ein paar Wochen meine Absicht und ich mochte jetzt den Gedanken, da im April mal gezielt einen Fokus drauf zu legen.

Dazu habe ich mir eine kleine Auswahl aus meinem SUB (= Stapel ungelesener Bücher) zusammengestellt, so dass ich sie direkt vor der Nase habe und schneller entscheiden kann, welches davon ich als nächstes lesen möchte.

Hier meine Auswahl zzgl. der Bücher, die noch auf dem eReader auf mich warten. Vielleicht kommt ja spontan auch noch was anderes dazu.

Bei Challenges sollte man sich ja fragen, woran man hinterher festmacht, ob man „erfolgreich“ war oder nicht. Ich halte das mal nicht so streng, aber mir würde es gefallen, wenn ich im April etwa mindestens 8 Bücher gelesen hätte, was ungefähr das doppelte von dem wäre, was ich sonst im Schnitt im Monat lese. Und ich würde es auch mögen, jeden Tag ein Buch in der Hand gehabt zu haben. Ohne, dass ich das mit dem täglichen Lesen jetzt wirklich nachhalten will.
Mal sehen, wie das klappt. Bis jetzt bin ich jedenfalls mit meinen Leseerlebnissen sehr zufrieden. Ich werde zum Monatsende noch mal berichten und ein Fazit ziehen.

Glücks-Quickies

Und zuletzt noch ein paar weitere Punkte, für die ich diese Woche dankbar war:

  • Dass es draussen so langsam wieder grüner wird. Ich liebe den zarten grünen Schleier, der verheissungsvoll in der Natur hängt.
  • Über wertvolle Erkenntnisse diese Woche.
  • Ein spontaner Kaffeebesuch meiner Nachbarin.
  • Bei dem wärmer werdenden Temperaturen wieder viel mehr Gespräche mit den Nachbarinnen auf der Strasse gehabt zu haben als in den Vormonaten.
  • An meiner Ernährungsumstellung gut dranzubleiben und nichts zu vermissen. (Jetzt gilt es, da „einfach“ dranzubleiben und die alten ungünstigen Gewohnheiten dauerhaft zu überschreiben.)
  • Meine Yogaeinheiten, die mich immer wieder erden und die meinem Körper so gut tun.
  • Wieder so häufig die wunderschönen Stieglitze an meiner Futtersäule beobachten zu können.

So, das waren meine Glücksmomente meiner Woche. Wie sah es denn bei dir aus? Was hat dich diese Woche glücklich gemacht? Schreib es doch gerne unter dem Artikel in die Kommentare! So können wir uns gemeinsam über unsere schönen Erlebnisse freuen.

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Und jetzt wünsche ich dir ein frohes Oster-Wochenende und möglichst erholsame Tage!

Alles Liebe für dich – love & peace!

Deine Maike

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Kommentare

4 Kommentare zu „Spontane Pläne, Bücher & Frühstücke – Meine Glücksmomente der Woche (04/04/26)“

  1. Avatar von Monika

    Liebe Maike, ich wünsche dir auch schöne Osterfeiertage, einen wunderbaren Frühling und vielen Dank für die Buchempfehlungen. Sprechen mich wieder einmal sehr an. Alles Liebe, Monika

    1. Vielen Dank liebe Monika! Und wie schön, dass Du vielleicht einen guten Buchtipp gefunden hast.
      Ganz liebe Grüße!
      Maike

  2. Dir auch frohe Ostern, liebe Maike! Ich habe deine Glücksmomente auch diese Woche wieder gerne gelesen.
    Liebe Grüße
    Heike

    1. Liebe Heike, vielen Dank für das schöne Feedback und die lieben Ostergrüße!

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