Schäbiges, graues Ruhrgebiet – so wird er ja von vielen noch wahrgenommen, der Ruhrpott. Aber schon lange gibt es hier kaum noch rauchende Schlote, stattdessen holt sich die Natur die Flächen zurück, die lange Zeit industriell genutzt wurde.
Die meisten Menschen, die das erste Mal ins Ruhrgebiet kommen, sind überrascht, wie grün es hier ist.
Reisebloggertreffen im Ruhrgebiet
Ich war am Samstag zum Bloggertreffen. Janett von Teilzeitreisender und Anja von Travel on toast organisieren das vier mal im Jahr. Und es geht immer in verschiedene Ecken in Deutschland. Diesmal war ein Treffen in Essen angesagt. Da das für mich um die Ecke liegt, hab ich mich da schnell mal dran gehängt. Und es war ein toller Tag!
Erst waren ein paar Vorträge angesetzt und danach stand ein Ausflug auf dem Plan.
Wir haben uns zunächst im Atlantic Congress Hotel getroffen, das in unmittelbarer Nähe zum Szeneviertel Rüttenscheider Straße liegt. Ein wirklich schönes Hotel! Hübsche Zimmer mit tollem Blick ins Grüne und sehr freundlichem Service.
Spannendes Ruhrgebiet – Vortrag von Ruhr Tourismus
Dann gab es erst mal ein paar Infos. Heike und Katalina von Ruhr.Tourismus, die für die gemeinsame Vermarktung des Ruhrgebiets zuständig sind, haben berichtet, was es im Ruhrgebiet alles zu entdecken gibt, wie viele interessante Kulturorte, Industriekultur, Museen, Events, etc. es hier gibt. Das Ruhrgebiet ist ein echt spannendes Reiseziel und die Besucherzahlen hier steigen immer weiter an.
Ich würde mal behaupten, dass man hier gut zwei Wochen Urlaub machen kann und trotzdem noch nicht alles gesehen hat.
Vortrag: Essen – Grüne Hauptstadt Europas 2017
Besonders ist dieses Jahr, dass Essen als Grüne Hauptstadt 2017 ausgezeichnet wurde. Der Titel „Grüne Hauptstadt Europas“ wird jedes Jahr an eine europäische Stadt vergeben, die hohe Umweltstandards umgesetzt hat und sich um die weitere Verbesserung des Umweltschutzes und nachhaltige Entwicklung kümmert.
Über diesen Preis und die vielen Veranstaltungen, mit denen der Preis in diesem Jahr gefeiert wird, hat dann Markus von der Grünen Hauptstadt Essen 2017 berichtet.
Die Fläche der Stadt Essen ist tatsächlich zu 53 % grün. Damit ist Essen die drittgrünste Stadt Deutschlands. Das denkt man gar nicht, oder?
Janett von Teilzeitreisender hat dann noch einen Vortrag für uns Blogger gehalten, Thema waren ihre 8 Tipps für einen erfolgreichen Blog.
Und dann war der theoretische Teil auch schon rum.
Mittagessen in entspannter Atmosphäre
Es war dann Zeit für` s Mittagessen. Das durften wir auf der Dachterrasse des Atlantic Congress Hotels einnehmen. Bei schönster Aussicht über Essen haben wir bestens gespeist und es uns gut gehen lassen. Da es heute so heiß war, war die Sonnenabdeckung zugezogen, so dass wir hier bei einem lauen Lüftchen und chilliger Musik schön speisen und quatschen konnten.

Von hier oben bekommt man schon einen guten Einblick, wie grün Essen tatsächlich ist. Und dazu hat man hier auf den gemütlichen Sesseln und Liegen beste Gelegenheit.

Unser Ausflug ins Grüne
Nach dem Mittagessen standen die Touren an. Wir durften aus zwei verschiedenen wählen: „Grüne Hauptstadt Europas“ und „Industriekultur“. Ich habe mich für die grüne Tour entschieden.
Und dann ging es auch schnell los.
Wir wurden mit Elektrofahrzeugen der Grünen Hauptstadt Essen transportiert. Drei Volunteers haben uns durch die Stadt von Ziel zu Ziel gefahren. Dafür herzlichen Dank an die drei!

Nierfeldsee
Auf ging`s zum Niederfeldsee. Hier lief früher eine Bahntrasse lang, die man vor wenigen Jahren zum Radweg umgebaut hat. Der Radweg ist Teil des Radschnellweges RS1, der bald Deutschlands erste Schnellstraße für Radler werden soll. Sie wird 101 km lang sein und von Hamm nach Duisburg führen. Coole Sache! Und wirklich schön gelegen.

Wir haben dann einen kurzen Stop im Café Radmosphäre gemacht, wo es Getränke, Kuchen und Eis gab.
Margaretenhöhe
Die nächste Station war die Wohnsiedlung Margarethenhöhe. Die Gartenstadt wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von der Industriellengattin Margarethe Krupp gestiftet. Hier sollten die Beschäftigten von Krupp wohnen und leben. Die Siedlung galt zu ihrer Zeit sowohl als zweckmässig als auch als menschenfreundlich. Und sie ist heute noch wunderschön! Ein Spaziergang lohnt allemal!

Noch heute ist die Margarethenhöhe eins der beliebtesten Wohnviertel Essens. Dort eine Wohnung z…


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