Achtung, Achtung, hier kommt eine neue Kategorie! In unregelmäßigen Abständen wirst du bei Flowers & Candies jetzt auch Interviews mit interessanten Leuten finden. Ich freu mich, Dir somit auch Themen und Einsichten von Experten präsentieren zu können, die ich so nicht im Repertoire habe.
Die Reihe heißt „Auf ein Getränk mit…“, denn irgendwie trifft man sich doch immer am besten mit einem guten Getränk.
Auf ein Getränk mit: Nicole Klauß
Den Start macht Nicole Klauß. Wohnhaft in Berlin, Gastronomie-Beraterin, Foodbloggerin und Autorin.

Wir kennen uns durch eine gemeinsame Freundin und ich habe Nicole eingeladen, über ihr Leben mit gutem Essen und passenden Getränken zu berichten.
Auf Grund der Entfernung und fehlender geplanter Reisetätigkeiten in die eine oder andere Richtung, haben wir uns per Chat getroffen.
Gerade hat Nicole ihr erstes Buch „Die neue Trinkkultur – Speisen perfekt begleiten ohne Alkohol“ veröffentlicht.
Interview mit der Autorin Nicole Klauß
Hallo Nicole! Schön, dass das mit uns trotz der Entfernung geklappt hat.
Zuerst einmal, was trinkst Du so, wenn Du entspannen willst?
Tee, fast ausnahmslos. Ich bin eine große Anhängerin von Grüntees, geröstet, mit leicht nussigen Aromen – und Oolongs. Morgens und nachmittags, gerne einen Assam.
Auf Deinem Blog Lokalverstärkung schreibst Du ja über`s Essen. Hast Du Tipps, wie man gutes, genußvolles Essen auch in einem vollen Alltag hinbekommt? Viele Menschen sind ja nach dem Job so abgehetzt, dass sie nur noch was „Schnelles“ essen und sich damit auch viel Genuss nehmen.
Ich meine ja, dass jeder sein Essen genießen kann – auch die, die voll eingespannt sind. Es gibt so viele Gerichte, die schnell zu machen sind. Man kann am Vorabend Fleisch oder Fisch marinieren – und dann kurz braten – Salat, Kartoffeln, Reis dazu. Ofengemüse – braucht eine Stunde – klein schneiden, Olivenöl, Salz und Pfeffer dazu, ab in den Ofen. Auch das kann man vorbereiten. Und wer jeden Abend bis 21 Uhr im Büro sitzt – für den gibt es inzwischen auch hochwertige Lieferdienste mit frischen und guten Gerichten.
Suppen oder Schmorgerichte, die zeitaufwändiger sind, kann man mal an einem verregneten Sonntag machen und einfrieren.
Kommen wir zu Deinem neuen Buch „Die neue Trinkkultur: Speisen begleiten ohne Alkohol“. Erzähl mal, wie bist Du drauf gekommen, über dieses Thema zu schreiben?
Ausschlaggebend war tatsächlich die Schwangerschaft mit meinem ersten Kind: Wir gehen essen, der Weinkellner kommt, empfiehlt Weine, erzählt vom Terroir, vom Winzer, vom Klima – und fragt mich „ Mit oder ohne Kohlensäure“? Auf die Frage, ob es denn eine passende Alternative zum Wein gäbe, hörte ich „Der Saftsommelier hätte heute frei“. Witzig.
Aber das zeigt ein bisschen, wo wir hier in Deutschland bei dem Thema stehen. Ich möchte nicht in einem – möglicherweise sogar – Sternerestaurant essen und 5 Gänge mit Wasser begleiten. Es sei denn, es gibt einen Wassersommelier – der mir zu jedem Gang ein passendes Wasser empfiehlt. Ich wollte gerne eine erwachsene Speisebegleitung – nur eben ohne Alkohol.
Wir reden ja nicht nur über die temporären Abst…


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