Ich war spontan in Wismar, der Hansestadt an der Ostsee. Da ich irgendwie mit dem Wetter im Urlaub nicht so viel Glück hatte, habe ich meine Taktik angepasst. Ich habe mir die Ecke Deutschlands rausgesucht, wo für die nächsten Tage Sonne angesagt war. Und da kam gerade nur die Ostsee in Frage. Am Timmendorfer Strand war ich ja bereits im Februar. Also habe ich mich für Wismar entschieden. Was für ein Glück! Ich hab es echt nicht bereut!
Die Altstadt von Wismar
Das Zentrum von Wismar hat eine wunderschöne Altstadt. Hier sind noch die Gebäude aus der wichtigen Zeit der Hanse im Mittelalter erhalten. Deshalb wurde Wismar auch 2002 auf die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Zu Recht!
Du kommst Dir vor, als wärst Du zurückversetzt in die Zeit der Hanse. Na gut, die modernen Autos stören da etwas, aber sonst passt das super!

Ich habe mich einem Stadtrundgang angeschlossen. Das mach ich ganz gerne, wenn ich in fremde Städte fahre. Ich finde immer, man sieht und erfährt dann doch mehr.
Wismar wurde erstmalig 1229 erwähnt und hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Im Mittelalter, als Hansestadt, war es eine sehr reiche Stadt, im 30-jährigem Krieg sank dann der Stern Wismars.
Dann stand Wismar lange Zeit unter schwedischer Herrschaft, was für die Stadt auch schwierig war.
In der Zeit der DDR ist vieles verfallen. Nach der Wende wurde dann in Wismar vieles saniert, so dass die Stadt heute wie aus dem Ei gepellt aussieht.

Vor allem der Marktplatz ist besonders schön! Du siehst ihn auf dem Titelbild. Hier steht auch das Gebäude „Alter Schwede“. Es wurde um 1380 erbaut. Verrückt, wie alt die Gebäude hier teilweise sind!

Heute ist dort das gleichnamige Restaurant „Alter Schwede“ untergebracht. Da hab ich gerne gegessen. Es gab köstlichen Spargel und ich war glücklich!
Nebenan steht auch ein feines, historisches Haus, in dem man ebenfalls gut essen kann.

Die Kirchen Marien und St. Georgen
Wismar hat verdammt viele große Kirchen, alle aus dem schönen Backstein gebaut, der so typisch für die Hansestadt ist.…


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