Meine Reise nach Hong Kong ist wirklich etwas ganz besonderes. Mich fasziniert die Stadt mit dem Gegensatz aus alten Traditionen und modernen Errungenschaften.
An meinem letzten Tag in Hong Kong widme ich mich den religiösen Orten. Ich besuche einen Tao-Tempel und eine riesige Buddha-Statue auf der Insel Lantau.
Besuch im Sik Sik Yuen Tai Sin Temple
Mit der U-Bahn fahre ich raus zum Sik Sik Yuen Tai Sin Temple. Der Tempel liegt im Norden von Kowloon und ist ein Tempel des Taoismus. Der Taoismus ist eine Philosophie aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und gilt als die eigene Religion Chinas.
Der Tempel liegt ein Stück außerhalb, aber ich bin in wenigen Minuten mit der U-Bahn dort und stehe dann schon fast direkt vor dem Eingang. Auch hier finde ich es wieder beeindruckend, wie die traditionellen Häuser völlig selbstverständlich neben den Hochhäusern stehen.


Ich mag es in Asien, die Menschen beim Ausüben ihres Glaubens zu beobachten. Auch wenn ich nicht wirklich Ahnung davon habe, erscheinen mir die asiatischen Religionen recht hilfreich für`s Leben. Ich hab hier immer das Gefühl, dass die Rituale, die die Menschen durchführen, ihrem Leben eine Richtung und einen Sinn geben. Ein wenig beneide ich das auch. Und es sieht immer so friedlich aus.
Beim Beten spielen Räucherstäbchen eine große Rolle.

Wenn die Behältnisse zwischendurch zu voll werden, kommt immer jemand, der die alten Räucherstäbchen entsorgt und Platz für die nächsten macht.
Der Tempel hier wirkt sehr fröhlich und freundlich, so bunt wie er ist ist.

Ich bleibe trotz sengender Hitze recht lange dort. Das liegt auch daran, dass es im hinteren Teil des Tempels den „Good-wish-garden“ gibt, also den „Gute-Wünsche-Garten“. Den muss ich mir natürlich auch ansehen.
Im Garten kann man unter schattigen Dächern ausruhen und den leichten Wind geniessen, der über`s Wasser strich. Damit ist mein wichtigster Wunsch nach etwas Abkühlung schon erfüllt… 🙂
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