Im Winter an die Ostsee. Warum macht man das? Weil es einfach so entspannend ist.
Ich war sechs Tage am Timmendorfer Strand. Ich mag die deutsche See im Winter wirklich gerne! Das rauhe, kalte und trübe. Den Wind, der einem ordentlich den Kopf durchpustet. Die Leere am Strand und in den Orten. Dass viele Läden und Restaurants geschlossen sind. Da hält der Trubel des Sommers ein wenig inne und ich durfte dran teilhaben. Ich mag das sehr, weil mich das direkt runterholt vom Trubel zu hause.
Und die See hat eine Menge Schönheit so. Egal, ob die Tage eher düster oder sonnig sind.
Schön düster am Timmendorfer Strand
Die ersten Tage ist es tatsächlich ziemlich trübe. Es gibt einen heftigen, kalten Wind, der die sonst so brave Ostsee mächtig aufwirbelt.

Aber genau das mag ich. Die Kraft der Natur zu spüren und als Stadtkind mal wieder ein wenig ins rechte Lot gerückt zu werden.
Den Möwen scheint das alles nichts zu machen. Auch das beeindruckt mich. Ich selbst habe den halben Inhalt meines Koffers angezogen, um nicht zu frieren. Mütze und Handschuhe sind natürlich auch dabei. Tatsächlich friere ich auch nicht. Aber die kleinen Möwen?
Ich bin immer wieder beeindruckt von der Natur.


Die Orte und auch der Strand liegen wirklich im Winterschlaf. Die Ferienhäuser sind verrammelt und die Boote eingemottet.

Sonnige Tage
Ich hatte es kaum zu hoffen gewagt, aber ich habe tatsächlich zwei Sonnentage bekommen. So ein Glück!
Unglaublich, was das Licht ausmacht!

Auch die Möwen sehen entspannter aus.

Ich laufe am Strand entlang und bin so froh, dass ich hier her gef…


Kommentare
3 Kommentare zu „Im Winter zum Timmendorfer Strand“
[…] wo für die nächsten Tage Sonne angesagt war. Und da kam gerade nur die Ostsee in Frage. Am Timmendorfer Strand war ich ja bereits im Februar. Also habe ich mich für Wismar entschieden. Was für ein Glück! Ich […]
Maike, ich kann Dich soo gut verstehen. Die Stimmung an der Ostsee ist im Winter besonders – ganz still und leise, allein aber nicht einsam.
Iris, ich mag die Ruhe dort auch sehr gerne.