Analog, Dankbarkeit & immer noch Fliegenpilze – Meine Glücksmomente der Woche (01/11/25)

Hallo und happy Saturday!

Ich hoffe, du bist gut in den November gerutscht! Ich hatte eine ziemlich intensive Woche und hab auch da wieder viel Schönes erlebt. Das hab ich dir wie jeden Samstag hier zusammengestellt.

An der Stelle direkt wieder ein super dickes Dankeschön an alle Steadies, die mit ihrer Mitgliedschaft dafür sorgen, dass ich das hier jede Woche so weiter machen kann. Ihr seid die besten! ❤️

Dunkle Jahreszeit

So, jetzt ist also tatsächlich schon November. Hatten wir nicht grad noch dieses eine heiße Wochenende mit fast 30 Grad? Verrückt, wie schnell das immer geht, oder?
Die Uhren sind zurück auf die Winterzeit, also die Normalzeit, gestellt. Es wird jetzt morgens eine Stunde eher hell, aber dafür ging die Sonne gestern bei uns in Dortmund auch schon um 17.05 Uhr unter. Wir sind wirklich in der dunklen Jahreszeit angekommen, daran ist nichts mehr zu rütteln.

Auch wenn mir das jetzt etwas fix ging: Ich liebe den Jahreskreislauf und könnte mir nicht vorstellen, irgendwo zu wohnen, wo es keine Jahreszeiten gibt. Mich bereichern die verschiedenen Qualitäten jeder Saison auf ihre eigene Art. Und es tut mir so gut, mich dem hinzugeben, was jetzt grad dran ist.

Blick auf einen See. Im Vordergrund das Ufer. Von oben ranken gelb belaubte Äste ins Bild.

Analoges Leben

Im Moment hab ich große Freude daran, wieder haptische Dinge zu tun. Also alles, was nicht vor irgendeinem Monitor stattfindet.
Ob es das Nature Journaling ist, ein Buch lesen, Puzzeln oder auch andere Dinge, die man in den 80ern so gemacht hat. 😉

Am Sonntag hab ich mich z. B. einer Laub-Collage gewidmet. Das Laub hatte ich zuvor im Rombergpark gesammelt und in meiner neuen, kleinen Presse getrocknet.
Die Blätter habe ich dann ordentlich auf eine Doppelseite meines Nature Journals eingeklebt und beschriftet. Ich hab total Freude daran, so meine Herbstfunde und die Freude an den fliegenden Blättern festzuhalten.

Doppelseite eines geöffneten Notizbuchs. Darin finden sich aufgeklebte getrocknete Laubblätter mit Beschriftung. Neben dem Notizbuch liegt ein geöffneter Aquarellkasten, ein Wassertankpinsel und ein Füller.

Vielleicht werde ich mich doch auch noch mal ans Handarbeiten machen? Ich könnte noch mal andere Topflappen brauchen. Die, die ich habe, sind weiß und insofern eigentlich viel zu empfindlich… Und da ich noch graue Wolle im Regal hab, könnte das doch ein schönes, analoges Herbst-Projekt werden. 🙂
Eigentlich hätte ich auch Lust auf einen selbstgestrickten Pulli. Aber das müsste was ganz einfaches sein; ich bin schon raus, wenn ich unterwegs zu viel zählen muss. 😉

Und ich will mich auf jeden Fall auch noch nach einem Brettspiel umschauen, das man auch alleine spielen kann. Falls du da einen Tipp hast, freu ich mich sehr über deine Empfehlung in den Kommentaren.

Familientag

Am Dienstag habe ich einen Ausflug mit meiner Familie zur Müngstener Brücke gemacht. Die Brücke wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts eröffnet und ist heute noch die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands. Sie überspannt das Tal der Wupper zwischen Solingen und Remscheid.
Unterhalb der Brücke gibt es den Brückenpark und man kann dort auch schön wandern. Leider hat es am Dienstag durchgehend geregnet, so dass wir uns nicht viel draussen aufhalten wollten.

Wir haben uns also schnell ins Haus Müngsten verzogen und haben dort gemütlich zu Mittag gegessen. Das Schöne an dem Lokal ist, dass man durch die große Fensterfront so wunderbar auf die Wupper, den herbstlich gefärbten Wald und die Brücke schauen kann. Außerdem wurden wir von ganz herzlichen Servicekräften bedient.

Die Müngstener Brücke, die über die Wupper führt. Davor das Haus Müngsten. Das Wetter ist trübe und der Wald herbstlich gefärbt.

Bei trockenem Wetter lohnt sich eine Runde rund um die Brücke. Dabei kommt man auf der gegenüberliegenden Seite am Diederichstempel vorbei und kann dann später mit der Schwebefähre wieder übersetzen zur Seite wo das Haus Müngsten liegt. (Die Schwebefähre ist allerdings nicht ständig in Betrieb.)

Diederichstempel oberhalb der Wupper von herbstlich gefärbtem Laubwald umgeben.
Der Diederichstempel oberhalb der Wupper

Falls du auch mal hin willst: Hier findest du alle Infos zum Brückenpark.

Dankbarkeit

Ich habe wie zu jedem Monatsende meinen Rückblick auf den Monat gemacht und mir aufgeschrieben, wofür ich diesen Monat dankbar war. Und ich stelle noch mal fest, der Oktober war wirklich, wirklich gut zu mir. Ich hab noch mal viele wichtige Dinge für mich gelernt, konnte diverse Blockaden auflösen und bin damit jetzt wirklich richtig happy.

Nachdem ich da jetzt eine ganze Weile zugange war und die Dinge eher schwerfällig voran gingen, hab ich seit September versucht, mir mehr Raum für mich zu schaffen. Das ist mir nicht leicht gefallen, weil ich damit oft Nein zu anderen und anderem sagen musste. (Das ewige Dilemma 😉). Aber ich merkte schon eine ganze Weile, dass ich für diese Prozesse mehr Ruhe brauchte.
Oft haben wir unser Leben so voll gepackt, dass wir uns gar nicht mehr selbst spüren und nicht merken, was wir eigentlich brauchen, was uns gut tut und was nicht.
Jetzt hab ich mich selbst ernst genommen und bin diesem Gefühl gefolgt, mir mehr Zeit für mich zu reservieren, mehr vom Aussen ins Innen zu kommen und den Dingen auf den Grund zu gehen. Und plötzlich fanden mich wie von Zauberhand genau die Bücher und Personen, die ich genau für meinen Prozess brauchte. Magic!

Ich merke aber auch, dass das Ganze doch auch im Nachgang oft noch Zeit braucht und die nehme ich mir jetzt noch. Ich werde es tatsächlich den Rest des Jahres möglichst ruhig angehen lassen und bin gespannt, wie ich dann mit frischer Energie ins Neue Jahr starten werde.

Falls du auch das Gefühl hast, bei dir hakt es etwas, kann ich dich nur ermutigen, dir mehr Raum zu geben, um überhaupt mal wahrzunehmen, was Sache ist. Ich finde, Herbst und Winter bieten sich so sehr dafür an.

Draußen

Ich war die Woche noch mal bei den Fliegenpilzen in meiner Hood. Und ich bin jedes mal so bezaubert! Ich weiß gar nicht genau, was mich da so berührt, aber Pilze finde ich irgendwie sowieso so hübsch. Und Fliegenpilze bringen mich schier in Ekstase (auch ohne sie zu essen 😉).

Fünf unterschiedliche große Fliegenpilze im Herbstlaub.

Offenbar bin ich nicht die einzige, die von Fliegenpilzen begeistert ist. Viele Waldtiere haben sie zum Fressen gern.

Angefressener Fliegenpilz im Herbstlaub. Im Hintergrund ein kleinerer, runder Fliegenpilz.

Der stand hier gut geschützt vom Laub der Buchen wie unter einer kleinen Bushaltestelle.

Kleiner knubbeliger Fliegenpilz unter Buchenblättern.

Dieser hübsche Pilz versteckte sich unter einem Nadelbaum.

Fliegenpilz unter Nadelbaum. Daneben erahnt man noch einen zweiten.

Bin ich eigentlich die einzige, die bei Fliegenpilzen immer an Wichtel und Zwerge denken muss? Irgendwie hat mein Inneres Kind furchtbar viel Freude daran.

Drei Fliegenpilze mit großen Schirmen, die sich gegenseitig überlappen.

Überhaupt ist der Wald grad so zauberschön! Ich liebe einfach diese wundervollen Farben!

Trüber Herbstwald mit bunt gefärbtem Laub.

Rein & Raus

Und dann hab ich diese Woche noch ein paar Winterkleidungs-Basics bestellt. Unter anderem gab es neue Wollsocken für die Couch. Bei der Bestellung hatte ich wohl Glück: Die Socken waren reduziert und sind offenbar schon ausverkauft.
Meinetwegen darf es jetzt kalt werden; ich bin gewappnet!

Drei Paar Wollsocken in grau-, beige- und braunmeliert.

Lieblingsgerichte

Bei mir gab es diese Woche mal wieder gerösteten Rosenkohl mit Honig, Äpfeln und Orange. Den gibt es bei mir um diese Jahreszeit fast wöchentlich, weil ich ihn so liebe und weil die Rosenkohl-Zeit immer nur so kurz ist. Das Rezept findest du hier.

Weißer, tiefer Teller mit Kartoffelpürree und Rosenkohl. Im Hintergrund brennt eine weiße Stumpenkerze und neben dem Teller steht ein Glas Wasser.

Was ich ebenfalls gerne esse, ist Rote-Bete-Lasagne. Die gab’s diese Woche wieder. Dieses Gericht ist so einfach gemacht, ist super gesund und schmeckt einfach lecker. Hier geht’s zum Rezept.

Auflaufform mit Scheiben von Roter Bete und Feta.

Gelesen, geguckt, gehört

Bücher

Ich hab diese Woche das Buch “Die geheimnisvolle Bäckerei in der Rue de Paris” von Evie Woods ausgelesen. Ich fand, ein ganz zauberhafter Roman über eine junge Frau, die einen Job in einer Bäckerei in der Nähe von Paris annimmt, um dort ihr Leben in den Griff zu bekommen.
Ich mochte das Buch sehr, weil es so eine warme Stimmung verbreitet. Vielleicht ein wenig vergleichbar mit der Atmosphäre des Films “Die fabelhafte Welt der Amélie”. Es gibt schon auch schwerere Aspekte in dem Buch, die aber gut von der warmen Stimmung aufgefangen werden. Ich finde, ein toller Roman!
Evie Wood hat übrigens auch das Buch “Der verschwundene Buchladen” geschrieben. Das kannte ich noch nicht, aber das werde ich sicher auch noch lesen.

>>> “Die geheimnisvolle Bäckerei in der Rue de Paris” kannst du z. B. bei Thalia* oder geniallokal* kaufen.

Buch "Die geheimnisvolle Bäckerei in der Rue de Paris" auf einem grauen Fell liegend. Daneben ragt das Bein eines Hundes ins Bild.

Podcasts

Diese Woche mag ich dir die Podcast-Folge der “Hörbar Rust” mit Bettina Rust und ihrem Gast Dr. Anne Fleck empfehlen. Das war ein schönes Gespräch, in dem man mal mehr über die Ärztin persönlich erfahren hat. Da ich Anne Fleck gerne zuhöre, wenn sie in Talk Shows oder auch in ihrem eigenen Podcast über Gesundheit spricht, mochte ich diesen Blick hinter die Kulissen gerne.

Glücks-Quickies

Und zuletzt noch ein paar weitere Punkte, für die ich diese Woche dankbar war:

  • Wieder Meisen auf meinem Balkon an den Futterstationen beobachten zu können.
  • Für die paar Minuten, wo am regnerischen und stürmischen Tag plötzlich die Sonne rauskam und das bunte Laub so golden hat leuchten lassen.
  • Wieder die warme Flanell-Bettwäsche aufgezogen zu haben.
  • Morgens ohne Wecker wachzuwerden und sanft in den Tag hineinzugleiten.
  • Für einen tollen Sonnenaufgang. Das Christkind backt wieder!
Rot gefärbter Morgenhimmel über der Stadt.

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Das Ganze gibt es schon für den Wert einer Tasse Kaffee im Monat (oder auch zwei, ganz wie du magst.).

Und falls dir noch unklar ist, wie das genau mit Steady funktioniert: Ich hab das auf meiner Website genau beschrieben. Du findest das hier, ganz unten auf der Seite.

Und jetzt wünsche ich dir ein schönes Wochenende mit vielen kleinen Glücksmomenten!

Alles Liebe für dich – love & peace!

Deine Maike

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