Willkommen 2024! Jetzt ist das neue Jahr fast schon eine Woche alt, aber ich möchte noch die Gelegenheit nutzen und dir ein gesundes und möglichst hoffnungsfrohes 2024 zu wünschen!
Amrum
Ich habe die letzten 10 Tage auf Amrum verbracht. Nun ist meine Zeit hier schon wieder vorbei. Am Samstagmorgen, also vielleicht während du meinen Artikel liest, packe ich alles ins Auto, drehe mit dem Hund eine letzte Runde am Meer und nehme dann um 9:30 Uhr die Fähre zurück zum Festland.
Die Insel hat mir sehr gut gefallen. So viel Dünen, Meer und Wald! Toll!

Das Wetter war allerdings echt mau. Es hat sehr viel geregnet und gestürmt. Viele Wege durch die Dünen standen unter Wasser. Also ähnlich wie im Rest Deutschlands. Daher haben wir oft nicht so ausführliche Wanderungen gemacht wie ich eigentlich gewollt hätte und auch die Orte haben wir bei dem meist stürmischen Wind gar nicht erkundet. Aber wir waren trotz allem viel in den Dünen und am Strand unterwegs. Die Gummistiefel waren wohl die beste Anschaffung dieses Winters.

Ein bißchen frech finde ich, dass ab morgen strahlender Sonnenschein angekündigt ist. Naja, aber so ist das halt manchmal mit dem Wetter und dem Reisen… 😉
Aber es war trotzdem eine gute Zeit hier! Meer und Weite tun einfach immer gut!
Am letzten Samstag hatten wir allerdings einen wirklich tollen Tag: Der Wind hatte sich auf ein nordfriesisches Normalmass zurückgestuft und es schien tatsächlich die Sonne. Die Gelegenheit haben wir natürlich genutzt und haben eine sehr lange Wanderung am Strand gemacht.

Lise hat es den ganzen Urlaub über so genossen am Meer lang zu toben. Und mir hat es so viel Freude gemacht, ihr dabei zuzusehen!

Das Licht war so fantastisch! Und es tat so gut, endlich mal wieder die Sonne auf der Haut zu spüren.

Zurück sind wir dann durch den Dünenweg am Leuchtturm vorbei gelaufen.

Diese weite Dünenlandschaft hier ist wirklich beeindruckend! Und Lise war ganz verrückt. Sie liebt Sand und Meer einfach so und hatte so viel Spaß.

Was für ein herrlicher Tag!
Aber auch an den anderen Tagen tat es gut, einfach am Meer zu sein und über den endlos langen und breiten Sandstrand zu laufen.

Am Donnerstag traf dann die Kaltfront aus dem Norden auf Amrum ein. Zack, hatten wir nur noch 0 Grad statt 7 Grad am Vortag. Der Bohlenweg war ganz eisig.

Ich hatte Lise wegen der Kälte und dem Wind ihren Mantel angezogen. Kann ja keiner ahnen, dass das verrückte Huhn dann plötzlich samt Frack ins Meer rennt!

Und am letzten Tag gab es sogar noch ein wenig Schnee. Zwar gab es keine geschlossene Schneedecke, aber ich finde, Schnee geht ja immer.


Mittags sind wir noch mal im Norden der Insel zum Quermarkenfeuer gelaufen. Hui, hat das gestürmt! Aber toll war`s!

Ansonsten habe ich die Tage genutzt, um zu lesen, zu schreiben und zu kochen. Ein wirklich entspannter Urlaub!
Jahreswechsel
Ich muss sagen, vor dem Jahreswechsel hatte ich ziemlichen Respekt. Der letzte – von 2022 auf 2023 – steckte mir doch mehr in den Knochen als ich dachte: Zwei entzündete Zahnwurzeln, ungeklärte existentielle Fragen und ein Hund der wegen der tagelangen Böllerei in Dortmund nicht nur ängstlich, sondern 5 Tage vollkommen panisch war. Das war damals so ziemlich der ätzendste Einstieg in ein neues Jahr…
Für dieses Jahr hatte ich mich nun gewappnet: Ich hatte eine schöne Ferienwohnung auf Amrum gebucht und ich hatte, falls es doch erforderlich sein sollte, für Lise Silvester-Medikamente von der Tierärztin bekommen.
Und es war so entspannt hier auf Amrum: Die Tage vor und nach Silvester waren still und auch um Mitternacht war tatsächlich gar nichts zu hören. Das gefiel mir total gut!
Um 0 Uhr klang dann nur „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss aus meiner Box und ich war ganz beseelt, diesen Jahreswechsel mit so viel Ruhe verbringen zu dürfen.
Ich mag Silvester eigentlich gerne. Ich bin keine Partygängerin, habe den Jahreswechsel aber immer gerne genutzt, um das alte Jahr noch mal ausführlich mit meiner Jahresbilanz zu würdigen und Pläne für das neue Jahr zu machen.
Ich liebe den Zauber des Neubeginns zum neuen Jahr: Ein leerer Kalender, die Möglichkeit, sich (theoretisch) vollkommen neu zu erfinden und schöne Pläne für das Jahr zu machen. Und all das habe ich dieses Jahr in meiner gemütlichen Ferienwohnung auch wieder gemacht.
Unter anderem habe ich dabei einen neuen Artikel vorbereitet: Ich habe die 24 Dinge aufgeschrieben, die ich in 2024 gerne erleben möchte. „24 in 2024“ erscheint morgen früh und du kannst gerne noch mal reinschauen und dir vielleicht ein paar Anregungen für dein 2024 abholen. 🙂
Und auch für das nächste Jahr bin ich schon gut aufgestellt: Für das nächste Silvester habe ich eine Ferienwohnung in St. Peter Ording gebucht. Da gibt es auch kein Feuerwerk. Darauf freu ich mich jetzt schon. Vielleicht hab ich ja dann etwas mehr Glück mit dem Wetter. 😉
Willkommen Januar
Und mit dem Neuen Jahr sind wir dann auch im Januar angekommen. Warum der schön wird, habe ich vor längerer Zeit in meinem Evergreen-Artikel zusammengefasst, den du hier nachlesen kannst.

Pläne für`s neue Jahr: Zucker reduzieren und Yoga-Challenge
Mit dem neuen Jahr standen für mich diesmal sogenannte „gute Vorsätze“ an. Eigentlich bin ich ja gar kein Fan davon, weil sie so schnell verpuffen und man sich dann nur schlecht fühlt. Aber ich hatte mir schon länger vorgenommen, meinen Zuckerkonsum mal wieder zu reduzieren und wieder mehr Bewegung in mein Leben zu bringen. Ich merke einfach, dass ich mich deutlich wohler fühle, wenn ich gesünder esse und beweglicher bin.
Und so sind das – die deutliche Zuckerreduzierung und wieder regelmässige Yoga-Einheiten – für mich meine ersten Selbstfürsorge-Projekte in 2024.
Und dafür finde ich tatsächlich den Jahresbeginn sehr geeignet. Klar kann man damit auch am 27. Dezember beginnen. Oder am 3. Februar. Aber für mich war der Start nach der Weihnachtszeit mit viel Süßkram und Keksen da total stimmig, weil mir die Süßigkeiten dann fast aus den Ohren raushängen. Eigentlich wollte ich erst nach dem Urlaub anfangen, aber ich merke, der 1.1. ist doch genau richtig.
Jetzt könnte man auch sagen, dass gleich zwei Vorsätze etwas zu viel sind, aber bei mir gehen gesündere Ernährung und Bewegung tatsächlich ganz gut zusammen. Beides unterstützt sich gut, so dass ich jetzt dieses moderate Programm für mich gewählt habe.
Das Reduzieren von Zucker ist etwas, womit ich mich echt schwer tue. Ich habe schon oft in meinem Leben Zucker gefastet, bin aber danach regelmässig wieder in alte Verhaltensweisen gerutscht. Heute weiß ich, woran das lag und so glaube ich, dass ich diesmal eine realistische Chance habe, mich da dauerhaft umzustellen.
Ich werde nicht komplett auf Zucker verzichten. Zwischendurch mal ein Stück Kuchen oder mal ein Stück Schokolade finde ich total okay. Ich will aber weg von dem ungesunden, umgebremsten Zuckerkonsum. Denn ich liebe Brötchen oder Brot mit Nuss-Nougat-Aufstrich zum Frühstück. Und dieser zuckerreiche Start in den Tag wirkt sich bei mir dann direkt auf den ganzen Tag aus und bereitet den Weg für zu viel Zuckerzeugs. Diese schlechten Angewohnheiten hatten sich so eingeschlichen und ich will sie jetzt wieder durch gute ersetzen.
Morgens gibt es nun unter der Woche wieder mein selbstgemachtes zuckerfreies Crunchy-Müsli mit Joghurt und Obst, was ich eigentlich sehr gerne mag und wobei ich merke, wie gut es meinem Körper tut. Brötchen mit Bionella* (bestes Bio-Nutella find ich!) gibt`s jetzt nur noch am Wochenende. Und abends darf es mal ein Riegel Zartbitter-Schokolade sein, wenn ich großen Appetit auf Schokolade habe. Oder eben auch nachmittags mal ein Stück Kuchen, wenn ich eingeladen oder unterwegs bin.
Diese zwei kleinen, konkreten Veränderungen finde ich ein gutes Pensum. Das Ganze so anzugehen, scheint mit deutlich erfolgsversprechender zu sein, als das Komplettpaket, das dann doch wieder im Sande verläuft. Ich bin gespannt, wie es klappt. 🙂

Und was die Bewegung angeht, kam mir die 31-Tage-Yoga-Challenge von Mady Morrison* gerade recht. Ich gehe jetzt also brav täglich auf die Matte. Und wenn es mal einen Tag nicht gelingen sollte (so wie vermutlich heute am Reisetag), mach ich einfach am nächsten Tag weiter. Mir tun die kurzen Yoga-Einheiten schon jetzt wieder total gut.
Falls du die kostenlose Challenge verpasst hast und auch noch teilnehmen willst, kannst du dich hier noch anmelden. (Falls du Mady noch nicht kennst: Ihre Videos sind auf deutsch, auch wenn ihr Name amerikanisch klingt.)
Ich will jetzt jedenfalls erst mal all das bis zum Ende des Januars durchziehen und werde dann für mich bewerten, wie es geklappt hat und wie ich weitermachen will.
Nützliche Tipps:
Falls du auch grad neue gute Gewohnheiten platzieren möchtest, hab ich hier noch zwei Tipps für dich:
- Eine echt gute Podcastfolge zu Vorsätzen gab es im Podcast „Psychologie to go“ mit Franca Cerrutti* und ihrem Mann Christian in der Folge „Wie du Vorsätze formulierst, dranbleibst und durchziehst“.
- Was die Ernährung angeht, gibt es im Podcast „Dr. Matthias Riedl – So geht gesunde Ernährung“ praktische Infos zu den neuesten Forschungsergebnissen in Sachen gesunde Ernährung. Dr. Matthias Riedl ist einer der Ernährungs-Docs aus dem TV und ärztlicher Direktor des Medicum, Europas größtem Diabetes Zentrum.
Gelesen, geguckt, gehört
Doku-Reihe „Buchstäblich leben!“ mit Sabine Heinrich über Lese-Rechtschreibschwächen
Sabine Heinrich begleitet in dieser 4-teiligen Doku-Reihe acht Menschen, die nicht oder nur schlecht lesen bzw. schreiben können.
Was ich nicht wußte: 6,2 Millionen Erwachsene in Deutschland können nicht oder nur unzureichend lesen und schreiben. Und das hat gar nichts mit Intelligenz zu tun. Was das für das eigene Leben bedeutet, wo diese Menschen überall an Grenzen stossen, welche Folgen eine Lese-Rechtschreibschwäche auf allen Ebenen hat und wie schwer es ist, mit diesem Stigma umzugehen, kann man in der Doku nachvollziehen.
Mich hat diese Reihe sehr berührt. Beim Ansehen ist mir noch mal so deutlich geworden, wie unbarmherzig wir oft mit Menschen sind, die nicht unseren gesellschaftlichen Anforderungen entsprechen. Egal ob es sich dabei um eine Lese-Rechtschreib-Schwäche handelt oder um anderes. Ich glaube, es würde uns allen doch ganz gut tun, andere Menschen mal weniger zu bewerten und offener für unterschiedliche Talente und Veranlagungen zu sein. Denn wir sind ja nun mal alle ganz verschieden. Mein TV-Tipp!
>>> „Buchstäblich leben!“ im ZDF
Buch „Alte Sorten“ von Ewald Arenz
Dieses Buch lag schon lange auf meinem SUB (= Stapel ungelesener Bücher) und ist das ganze Jahr mit drei anderen noch ungelesenen Büchern mit mir durch die Gegend gefahren. Jetzt passte es aber gut und ich hab mich durch die Geschichte von Sally und Liss tragen lassen.
Sally ist 17 und aus der Klinik abgehauen. Sie hat keinen Nerv auf das Leben, das ihre Eltern und Lehrer für sie vorsehen. Liss lebt alleine auf einem alten Hof. Als die beiden – völlig unterschiedlich – aufeinander treffen, klingt aber etwas zwischen ihnen.
Ich mochte die Geschichte über diese beiden ungewöhnlichen Frauen sehr.
>>> „Alte Sorten“ von Ewald Arenz **

Noch mehr kleines Glück
Was mich sonst diese Woche noch erfreut hat:
- Morgenrot am Sonntagmorgen bei der Hunderunde.

- Viele Telefonate mit lieben Menschen.
- Dass am Neujahrsnachmittag dann plötzlich die Sonne rauskam.

Gedanke der Woche
Meine heutige Frage an dich lautet:
Was möchtest du gerne bis zum Ende des Jahres 2024 Schönes erlebt haben, was du selber beeinflussen kannst?

So, das waren meine ersten Glücksmomente für dieses Jahr. Ich wünsche Dir jetzt ein schönes Wochenende. Lass es dir gutgehen!
Alles Liebe für Dich – love & peace!
Deine Maike
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Die Reihe „Glücksmomente der Woche“ ist durch Anregung von Denise von Fräulein Ordnung entstanden. Sie fasst jeden Samstag in einem Artikel zusammen, was sie diese Woche glücklich gemacht hat. Eine schöne Idee! Und alle, die Lust haben, mitzumachen, verfassen einen eigenen Artikel und verlinken diesen dann bei ihr. Herzlichen Dank für die schöne Anregung an Denise!
Wenn Du mehr zum Thema Glücksmomente lesen willst, dann schau doch in meinen Artikel Auf der Spur zu den Glücksmomenten im Leben rein.
*Ich mache keine Kooperationen mehr und bekomme so kein Geld dafür, wenn ich Dir etwas empfehle. Bei alten Artikeln habe ich das im Text entsprechend benannt, damit Du immer siehst, wo ich eine Gegenleistung bekommen habe. Unabhängig von einer Einladung oder Gegenleistung empfehle ich Dir aber nur, was ich selber auch empfehlenswert finde.
**Für meine Buchempfehlungen verlinke ich zu zwei verschiedenen Shops: Zur inhaberinnengeführten Buchhandlung „Seitenreich“ in Dortmund-Huckarde, die auch einen gut funktionierenden Online-Shop haben, sowie auf Autorenwelt. Ich vermeide es, Bücher bei den großen Händlern wie z. B. dem amerikanischen Bücherriesen zu kaufen. Das hat folgende Gründe:
A) Ich finde es wichtig, die lokalen Geschäfte zu unterstützen, da sie die Innenstädte bereichern und ihre Geschäftsmodelle auch mehr meinen Werten entsprechen.
B) „Autorenwelt“ ist ein Onlineshop, wo man „echte“ Bücher, aber keine eBooks bestellen kann. Hier bekommen die Autor:innen einen zusätzlichen Beitrag vom verkauften Buch. Denn, was viele nicht wissen, als Autor:in verdient man ziemlich wenig an den eigenen Büchern, wenn man nicht selber publiziert. Der große Teil der Gewinne bleibt beim Verlag und beim Handel und so bleiben für die Autor:innen nur um die 7% vom Netto-Verkaufspreis übrig. Für jedes Buch, das über Autorenwelt verkauft wird, erhalten sie 7% zusätzlich, die dann quasi bei der Marge des Handels eingespart werden. Ich finde, eine faire Sache!
Ich bekomme übrigens für die Verlinkungen nichts, außer vielleicht gutes Karma. 😉
Die Preise der Bücher schreibe ich zur Orientierung für Dich dahinter. Sie können sich natürlich im Laufe der Zeit verändern. Insofern checke den aktuellen Preis noch mal bevor Du es kaufst. Ich aktualisiere die Preise im Nachgang nicht.


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