Wie jeden Samstag hab ich dir meine Glücksmomente der Woche zusammengestellt. Denn trotz all dem, was im Großen und Kleinen gerade schlecht läuft, finden wir trotzdem auch immer Schönheit in der Welt. Wir verlieren nur oft den Blick dafür, weil wir unseren Fokus so auf die aktuellen Krisen ausgerichtet haben. Und das hilft ja auch niemandem. Insofern: Lass uns immer mal wieder den Blick auf die wunderbaren Momente im Leben richten!
Ich hab dir meine hier zusammengestellt – zum Mitfreuen und als Inspiration für eigene Erlebnisse.
Ein ganz herzlicher Dank geht wie immer an meine Steady-Mitglieder! Vielen Dank, dass ihr dazu beitragt, dass ich jede Woche meine Glücksmomente anbieten kann. Liebe geht raus! ❤️
Frühling
Wir haben ja nun schon einen schönen Ausblick auf das Frühjahr bekommen. Auch wenn es offiziell erst am 20. März mit dem astronomischen Frühlingsbeginn losgeht, hat es sich doch schon sehr frühlingshaft angefühlt. Ich habe zwischendurch oft für eine Pause auf meiner Terrasse in der Sonne gesessen. Und ich habe mich an der Natur erfreut, die nun so langsam wieder durchstartet. Der Regen, der die letzten Tage gefallen ist, wir bestimmt dafür sorgen, dass der Frühling ab kommender Woche noch mal so richtig Fahrt aufnimmt.
Im Dortmunder Rombergpark beginnen die Kirschpflaumen zu blühen und das macht einfach so eine große Freude!

Die Narzissen stehen in voller Pracht.

Im Rombergpark gibt es dieses Frühjahr wieder eine schöne Aktion: Dort hängen an verschiedenen Stellen blaue Streifen in den Bäumen, auf denen zu lesen ist, was Menschen mit dem Frühling verbinden.

Ein Beispiel:
Katja schreibt: „Wenn die Krokusse blühen und ich die Kraniche höre, dann ist Frühling.“
Was ist für dich Frühling?
Frühlingsgedicht
Und passend zu den blauen Bändern im Rombergpark hab ich hier das bekannte Frühlingsgedicht von Eduard Mörike für dich:
Er ist’s
Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!(Eduard Mörike)
Himmel
Ich habe diese Woche ein Buch über Wolken ausgelesen, was mich fasziniert hat. Jetzt schau ich immer ganz interessiert nach oben und versuche die Wolkenart zu bestimmen und herauszulesen, was sie uns über das kommende Wetter verrät.
Am Mittwochmorgen hat mich aber noch mehr dieser schöne Sonnenaufgang erfreut.

Und später durfte ich dann noch diesen schönen Regenbogen bewundern.

Rein & Raus
Bei mir ist diese Woche noch mal ein ganzer Schwung Naturbücher eingezogen. Von zweien werde ich nächste Woche noch berichten.
Und in Vorbereitung für unseren Schneckenmonat im April bei Nature Journaling & Coffee hab ich noch zwei Bücher bei Medimops* gekauft. Das rechte ist eine Bestimmungskarte, die ich mir schon letztes Jahr besorgt hatte, weil ich Schnecken einfach so cool finde! Die beiden linken werde ich mir dann zum Monatsende mal vornehmen.

Und im Hinblick auf diese Kategrorie „Rein & Raus“ habe ich mir noch mal Gedanken dazu gemacht, was es aus meiner Sicht lohnt, zu besitzen und zu konsumieren. Seit neun Jahren bin ich auf meiner Reise, mich möglichst nur noch mit Dingen zu umgeben, die mir dienen und die mir entsprechen. Insofern habe ich die letzten Jahre auch immer mal wieder über Ausmisten, Konsum und Zeitsparsamkeit geschrieben. Diese Woche habe ich meine aktuellen Gedanken dazu festgehalten. Der Artikel steht jetzt für Mitglieder bereit:
Minimalismus oder einfach GENUG? – Mein persönliches Fazit (+)
Und noch ein Hinweis, falls du es verpasst haben solltest: Hier auf dem Blog sind nun für Mitglieder auch alle Artikel von meinem alten Blog „Flowers & Candies“ verfügbar. Z. B. alle Artikel rund um die Themen Ausmisten & Co. kannst du hier nachlesen.
Gelesen, geguckt, gehört
Bücher
„The Daily Feminist“ von Evelyn Höllrigl Tschaikner
Passend zum Weltfrauentag habe ich am Sonntag auf der Terrasse gesessen und das Buch „The Daily Feminist“ von Evelyn Höllrigl Tschaikner gelesen. (Vielleicht kennst du sie auch von Insta, dort ist sie als „Little paper plane“ unterwegs.)
Ich glaube, Feminismus war nie so wichtig wie heute, wo an vielen Orten auf der Welt die Rechte von Frauen wieder beschnitten werden. Unsere Welt ist von Männern für Männer gemacht und das spüren wir Frauen doch an allen Ecken und Enden: Ob im Job, bei der ungerecht verteilten Care-Arbeit, in finanziellen Fragen, bei Ansprüchen an unser Aussehen, in der Medizin, die ebenfalls für Männer gemacht ist, etc., etc.
Beim Feminimus geht es ja gar nicht darum, Frauen zu bevorteilen, sondern einfach nur um gleiche Recht für Frauen und Männer. Wovon im übrigen ja auch Männer sehr profitieren würden.
Evelyn hat dazu nun ein wirklich gutes Buch geschrieben. Sie stellt darin 199 Tipps vor, wie wir an kleinen Stellen etwas verändern können. Und das ganz ohne dabei radikal sein zu müssen oder große Aufwände betreiben müssen, wozu uns im vollen Alltag ja doch meist die Zeit fehlt. Aber mit ihren vielen Ideen können wir im Kleinen etwas bewirken.
Bei der Lektüre ist mir an vielen Stellen noch mal deutlich geworden, wo sich das patriarchale System überall durchzieht. An vielen Stellen war mir das gar nicht so klar, weil ich es einfach gar nicht anders kenne. Ich hatte also schon beim Lesen zahlreiche Aha-Erlebnisse.
Und ihre praktischen Tipps finde ich sehr anschaulich und gut umsetzbar. Es geht dabei darum, uns selber bewußt wieder mehr Raum zu nehmen, uns Frauen gegenseitig zu stärken und in unserem Umfeld ein kleines Spotlight auf die Situationen zu geben, in denen Frauen systematisch benachteiligt sind.
Beispiele sind:
- „Mikrofeminismus ist, einzuhaken, wenn eine Frau als „Frau von“ oder „Mutter von“ auftaucht, statt mit ihrem Namen oder ihrer eigenen Expertise benannt zu werden.“
- „Mikrofeminismus ist, bei Unterbrechungen nicht klein beizugeben, sondern ruhig zu sagen „Ich spreche gerade.“. „
- Mikrofeminismus ist bewusst darauf zu achten, wie wenig Frauen in Filmen zu Wort kommen“.
Diese Punkte vertieft sie in den jeweiligen kurzen Kapiteln, erläutert die Hintergründe und stellt Möglichkeiten vor, um in der Situation etwas zu verändern.
Das Buch ist trotz des eher anstrengenden Themas sehr unterhaltsam geschrieben und ich konnte es überraschend gut durchlesen. Ich finde, eine wirklich wertvolle Lektüre und bestimmt auch ein gutes Geschenk – für andere Frauen, aber auch interessierte Männer.
>>> Das Buch kannst du z. B. bei Thalia*, Geniallokal* oder bei der Autorenwelt kaufen.
Transparenzhinweis: Dieses Buch habe ich auf meinen Wunsch hin kostenlos vom Verlag zu Verfügung gestellt bekommen. Auf meine Besprechung hat das wie immer keine Auswirkung.

Mediatheken & Youtube
Arte: „Ki – Der Tod des Internets“
In der Doku von Mario Sixtus geht es darum, wie immer mehr KI-generierter Mist das Internet überflutet. Er dokumentiert, welche Folgen das hat und wo das überall Auswirkungen hat. Meine unbedingte Empfehlung!
>>> Art: „KI: Der Tod des Internets“
In dem Zusammenhang möchte ich einmal sagen: Die Artikel, die du von mir liest, egal ob hier oder drüben bei der Naturzeit, sind alle handgemacht und da hat keine KI drin rumgefummelt.
Podcasts
Folgende Podcasts hab ich diese Woche gehört und mag sie empfehlen:
- Die Ärztin Dr. Anne Fleck war im Januar zu Gast im Hotel Matze. In dem Gespräch ging es vor allem um gesunde Ernährung aber auch um weitere Aspekte, die unserer Gesundheit zuträglich sind. Da waren noch mal viele gute Tipps bei. Vor allem ging es ihr um die Botschaft, dass man nicht alles verändern muss, dass es aber sinnvoll ist, immer mal wieder eine gesunde Gewohnheit mehr ins Leben zu intergieren. Das Gespräch kann man auch bei Youtube ansehen.
- In „SWR1 Leute“ spricht Moderatorin Katja Heijnen mit Psychologieprofessorin Eva Asselmann zum Thema „Wie wir innerlich stabil bleiben“. Ein gutes Gespräch darüber, was uns in diesen schwierigen Zeiten stärken kann.
- Daniel Schreiber hab ich diese Woche gleich zwei mal gehört. In beiden Gesprächen geht es um sein neues Buch „Liebe. Ein Aufruf!“. In dem schreibt er darüber, dass Liebe statt Hass und Ausgrenzung der einzige Weg ist, um Gesellschaft zu gestalten. Und das ist gar nicht naiv, wie er in den Gesprächen beschreibt. Ich mochte diese Sicht auf die Welt und fühle mich sehr in meinen eigenen Werten bestärkt.
Er war sowohl bei „WDR 5 Neugier genügt – Redezeit“ (26 Minuten) als auch in „Rebellisch gesund“ (ca. 1 Std.). Beide Gespräche mochte ich und empfehle dir die Folge, deren Länge dir am ehesten entspricht. 😉

Glücks-Quickies
Und zuletzt noch ein paar weitere Punkte, für die ich diese Woche dankbar war:
- Für sehr gute, erleichternde Nachrichten in meinem engsten Umfeld.
- Ein schöner Besuch bei meiner Schwiegermutter. Wir hatten uns jetzt lange nicht gesehen und es war sehr schön, mal wieder lange zu quatschen.
- Im Rahmen meiner digitalen Unabhängigkeit von den USA meine Dateien in eine europäische Coud übertragen zu haben.
- Dass meine Waage meine veränderte Ernährung positiv quittiert.
- Für das gute Gefühl nach meinen fast täglichen kurzen Yogaeinheiten.
- Morgens mit einem Kaffee im Bett zu sitzen, an den Glücksmomenten zu schreiben und einen schlafenden, zart schnarchenden Hund neben mir liegen zu haben. Große Liebe!
- Eine saubere Wohnung zu haben.
- Abends in ein frisch bezogenes Bett zu steigen. (Ich liebe trotz Frühlingsbeginn immer noch meine kuschelige Flanell-Bettwäsche.)
- Über mein erstes selbstgemachtes Pesto. Klassich mit Basilikum, Olivenöl, Parmesan, Pininenkernen und Knoblauch. Köstlich! Ich feiere grad meinen neuen Standmixer!
So, das waren meine Glücksmomente meiner Woche. Wie sah es denn bei dir aus? Was hat dich diese Woche glücklich gemacht? Schreib es doch gerne unter dem Artikel in die Kommentare! So können wir uns gemeinsam über unsere schönen Erlebnisse freuen.
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Und jetzt wünsche ich dir ein schönes Wochenende mit vielen kleinen Glücksmomenten!
Alles Liebe für dich – love & peace!
Deine Maike
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