Fast jeden Samstag schreibe ich hier über meine Glücksmomente der vergangenen Woche. Denn das ist – jedenfalls für mich – ein Teil vom Sinn des Lebens: Möglichst viele gute Momente zu haben. Gerade in Zeiten wie diesen brauchen wir diese ganz besonders. Als Ausgleich und zum Kraft tanken. Vielleicht findest Du darunter ja ein paar Anregungen für Dich?
Sommer
Es ist Sommer! Jetzt hochoffiziell! Dienstag war Sommersonnenwende und damit Sommeranfang und der längste Tag der Woche. In NRW war der Tag im Schnitt 16:38 Stunden lang und die Nacht dann entsprechend kurz.
Gerade nach dem vergangenen beschwerlichen und langen Winter sollte man die Gelegenheit, den Sommer zu feiern, jetzt besonders nutzen, finde ich!
Ich habe dazu ein paar Ideen für dich zusammengestellt.
Sommer-Tagebuch
Schon eine Weile folge ich Carola Kleinschmidt bei Insta und habe auch ihren schönen Newsletter abonniert. Sie ist Autorin und Trainerin für Stressabbau, Selbstfürsorge und berufliche Veränderungen und bietet immer schöne Impulse.
Jetzt hatte sie zum Insta-Live geladen und hat sich dort mit Julia Rumplmayr über ihr Sommer-Tagebuch unterhalten.
Julia hat nämlich ein spezielles Sommer-Tagebuch gestaltet, in dem sich all die schönen Momente des Sommers niederschreiben lassen. Es enthält Schreib-Anregungen für die Sommermonate und ich finde es eine schöne Idee, den Sommer in all seinen tollen Facetten festzuhalten. Aufzuschreiben, was wir schönes erleben: Den Duft des Flieders, der uns überraschend auf der Strasse in die Nase weht, das Wassereis, das uns an unsere Kindheit erinnert, die Sonne, die uns morgens noch vor dem Wecker weckt, etc.
Mir ist bei dem Insta Live noch mal deutlich geworden, wie viele schöne Kleinigkeiten es im Sommer gibt, über die wir uns freuen können und die eben das typische Sommergefühl ausmachen. Und die Idee, dazu ein Tagebuch zu führen, um die Erinnerungen wie Sonnenstrahlen einzusammeln, gefällt mir total gut.
Ich habe seit ein paar Wochen wieder mit dem Zeichnen angefangen und führe nun wieder eine Art Dankbarkeits-Tagebuch, in das ich die schönen Momente des Tages – inkl. der speziellen Sommermomente – aufzeichne. Und ich bin mir sicher, dass ich das Buch später immer wieder gerne in die Hand nehmen werde.

>>> Carola und auch die genannte Sommertagebuch-Unterhaltung mit Julia findest du bei Insta. Oder du besuchst für weitere Infos oder die Anmeldung zu ihrem Newsletter ihre Website.
>>> Julia findest du bei Insta oder du findest hier ihre Website, wo du auch das Sommertagebuch bestellen kannst.
Sommer-Wörter
Inspiriert durch das Insta-Live zum Sommer-Tagebuch hab ich angefangen, Sommer-Wörter zu sammeln. Meine Sammlung findest du in diesem Foto.

Fallen dir weitere Sommer-Wörter ein? Dann freu ich mich, wenn Du meine Sammlung in den Kommentaren ergänzt. 🙂
50 Gründe den Sommer zu lieben
Und weil diese Sommer-Sache so viel Spaß macht, hab ich die Woche noch mal meinen Artikel “Meine 50 Gründe, warum ich den Sommer so liebe“ aktualisiert. Von ehemals 40 Gründen sind es nun 50. Okay, eigentlich sogar 51. Aber da sind wir ja nicht so genau. 😉
Zum Sommer-Artikel geht es hier.

Introversion
Je älter ich werde, desto mehr prägt sich meine Introversion aus. Ich merke immer mehr, dass ich ausgesprochen gerne mit mir allein bin. Ich bin auch gerne mit anderen Menschen in Kontakt, aber mittlerweile nehme ich mir viel Alleinzeit, weil sie mir so gut tut. Manche finden mich dafür merkwürdig. Aber ich lieb es einfach.
Lange dachte ich ja, Introversion bedeute “schüchtern“, aber das ist gar nicht der Fall. Es gibt schüchterne Extravertierte und nicht-schüchterne Introvertierte. Der für mich wichtigste Unterschied ist eigentlich, dass extravertierte Menschen im Kontakt mit anderen auftanken und Introvertierte dafür eher alleine sein müssen.
Früher war mir nicht klar, dass ich introvertiert bin. Ich komme gut mit anderen Menschen in Kontakt. Aber ich habe gedacht, andere wären nach großen Veranstaltungen, Feiern und Präsenzseminaren genau so groggy wie ich. Dass es da aber grosse Unterschiede zwischen groggy und groggy gibt, hab ich erst recht spät verstanden. Daher hab ich lange versucht, mich in unserer lauten Welt, die eher auf extravertierte Menschen ausgerichtet ist, anzupassen.
Ich merkte aber, dass das für mich nicht der richtige Weg ist. Daher sehe ich seit einiger Zeit zu, da gut für mich zu sorgen. Nicht zu viel Trara im Aussen zu haben und ausreichend stille Zeiten für mich einzuplanen. Das ist nicht immer leicht, aber ich übe mich darin.
Übrigens sind wir gar nicht so wenige, wir sind nur nicht so laut und sprechen viel drüber. 😉 Man geht davon aus, dass etwa 25% aller Menschen introvertiert sind. Manche Schätzungen liegen sogar bei 50%.
Ich schreibe das hier deshalb, weil ich wahrnehme, dass viele Menschen gar nicht wissen, dass sie introvertiert sind und daher an ihren Fähigkeiten zweifeln, weil der Maßstab doch eher die Lauten sind. Und andere, die extravertiert sind, verstehen Introvertierte oft falsch und glauben, sie hätten kein Interesse an ihnen, dabei brauchen wir Intros nur mehr Zeit für uns.
Falls dich das interessiert: Auf dem Blog Wanderlust Introvert findet man dazu viele hilfreiche Artikel. Und auch der Podcast “Still und Stark“, den ich hier schon mal empfohlen habe, hat wertvolle Inputs zum Thema. Und dann lese ich gerade das Buch “Leidenschaftlich introvertiert“ von Lena Noa** zu dem Thema. Ein gutes Buch, das hilft, diese Intro-Sache noch mal besser zu verstehen.

Killerfragen zum Minimalismus
Ich beschäftige mich grad viel damit, wie ich in meinem Leben die wirklich wichtigen Dinge von den nur zweit-wichtigen Dingen unterscheiden kann. Dazu habe ich jetzt eine neue Killerfrage entdeckt, die ich gerne mit dir teilen will.
Beim Aussortieren von Dingen kannte ich sie bereits: “Wenn dir dieses Teil nicht gehören würde, wieviel Geld würdest du bezahlen, um es zu kaufen?“. Häufig stellen wir so fest, dass uns das Teil gar nicht mehr am Herzen liegt und die Erkenntnis erleichtert das Loslassen.
Schwieriger fand ich das bei Aktivitäten, die an mich rangetragen werden. Da hab ich eine entsprechende Frage in dem Buch „Essentialismus“ entdeckt (mehr zum Buch weiter unten). Sie lautet: “Wenn ich diese Gelegenheit nicht hätte, was wäre ich bereit zu tun, um sie zu bekommen?“
Ich finde, wenn man es so rum dreht, wird schnell klar, was man wirklich möchte, oder? Und wenn man das weiß, dann muss man ja “nur“ noch sagen, was man will. 😉
Vorfreude auf vier Wochen Kreativzeit
Ich habe mir vier Wochen Kreativzeit gegönnt. Sinah vom Youtube-Kanal „Kreativgefühl“ bietet ab kommenden Montag wieder ein vierwöchiges Online-Programm zum entspannten Kreativ-werden an. Ich hatte im Frühling schon mal einen Tagesworkshop bei ihr gebucht und der hatte mir total viel Spaß gemacht.
Und da ich eh grad mehr auf mich und gute Auszeiten achten will, hab ich mich direkt angemeldet. Am Montag,. 27. Juni geht es schon los. Falls du zufällig auch Interesse an dem Kurs haben solltest: Die Anmeldung ist nur noch bis Sonntag, 26.6. möglich.
Jetzt freue ich mich auf Sketchnotes, Aquarell, schneiden und kleben und was auch immer da passieren wird!
>>> Sinahs Youtube-Kanal findest du hier und ihre Website mit dem Vier-Wochen-Programm hier.

Rein & Raus
Ein paar neue Dinge sind diese Woche bei mir eingezogen. Für die vierwöchige Kreativzeit habe ich mir ein schönes, großes DIN A4-Skizzenbuch bestellt, das mit seinem sonnengelben Umschlag so viel Lust auf den Sommer macht. Jetzt wartet es nur noch darauf, gefüllt zu werden.

Und dann hab ich eine ganze Weile nach einem Mäppchen für meine Stifte gesucht. Das vorhandene war mittlerweile zu klein, weil ich so viel Zeugs da drin habe: Stifte (die Tombows sind irgendwie überlang), einen Mini-Malkasten, Wassertankpinsel, ein paar Rollen Washi-Tape, Tipp-Ex-Roller, etc. Die Größe, die ich brauchte war schwer zu bekommen – entweder waren sie alle zu klein oder wieder viel zu groß. Aber jetzt hab ich eine schöne Mappe von dem schwedischen Label Spira entdeckt und hab gleich zugeschlagen. Und als sie die Woche ankam, hab ich mich doll gefreut!

Lieblingsgerichte
Ich bin ja immer wieder ein Fan von einfachsten Gerichten. Da die Spargelsaison ja jetzt endet, habe ich letzte Woche noch mal je eine Portion weißen und grünen Spargel bei der Abokiste* mitbestellt.
Und da es letzten Samstag so warm war, hab ich den Spargel nur mit gutem Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch und ein bißchen getrockneter Pepperoncini in die Pfanne geworfen und mit Parmesan serviert. So lecker! Jetzt bin ich ein bißchen wehmütig, dass die Spargelzeit schon wieder rum ist.

Anschliessend gab es ein paar Erdbeeren mit Zitronen-Sorbet. Der Rewe hat das Sorbet als Eigen-Biomarke. Und das ist echt ziemlich lecker und sehr perfekt bei heißen Temperaturen. Ich finde, ein super Dessert und noch dazu so schnell gemacht!

Gelesen, geguckt, gehört
Buch “Essentialismus“ von Greg McKeown
Dieses Buch war mir bei meiner Beschäftigung mit dem Minimalismus schon öfter über den Weg gelaufen, aber ich dachte auf Grund des Titels irgendwie immer, dass es sehr wissenschaftlich ist. Ist es aber gar nicht. Die Untertitel lauten “Die konsequente Suche nach weniger“ und “Ein neuer Minimalismus erobert die Welt“. Und dabei geht es diesmal nicht um Besitz, sondern um unsere Zeit und Energie. Hätte ich das gewusst, hätte ich es schon viel eher gelesen!
Der Autor erklärt in dem Buch genau, was man tun muss, um sich nicht zu verzetteln und stattdessen seine Zeit und Energie für die Dinge einzusetzen, die einem wirklich am Herzen liegen. Gefühlt hab ich zu diesem Thema schon so viele Bücher gelesen, aber diesmal hab ich es wirklich verstanden. Vielleicht lag es daran, dass die Zeit für mich jetzt reif war, sicher aber auch an den logischen Erklärungen und den vielen guten Beispielen. Ich fand`s mega gut!
>>> Greg McKeown: „Essentialismus“

Noch mehr kleines Glück
Was mich sonst diese Woche noch erfreut hat:
- An den heißen Tagen die frühen bzw. späten Hunderunden im kühlen Wald zu drehen.
- Am Samstag ein gemütliches Frühstück mit Janine bei Herrn Liebig* hier bei mir um die Ecke zu geniessen.
- Ein spontanes Treffen auf ein Eis mit meinen Eltern nach der Arbeit.
- Morgens von der Sonne und vom Vogelgezwitscher geweckt zu werden.
- Mein frisches, kühles Kranwasser mit Zitronenscheibe aus der schönen Isokanne zu trinken.
- Am Montag morgen bei einem feinen Landregen mit Lise im Wald unterwegs zu sein. Ich liebe das so! Es war warm, das Tropfen des Regens auf dem dichten Blätterdach hatte so was beruhigendes und dazu der erdige Duft, der aufstieg. Toll!
- Statt des heißen Kaffees nun wieder Iced Coffee Latte zu trinken. Also einen doppelten Espresso auf Eiswürfeln, aufgegossen mit kalter Milch. Sommerfeeling pur!
- Kleine Walderdbeeren im Wald zu entdecken.
- Lise, die mittlerweile ohne Leine laufen kann und sehr zuverlässig zurück kommt. <3
Gedanke der Woche
Meine heutige Frage an dich lautet:
Der Juni und damit dass erste Halbjahr in 2022 geht jetzt zu Ende. Wenn du zurück schaust auf das erste Halbjahr 2022: Was war schön?
Was möchtest du im zweiten Halbjahr gerne Schönes erleben?
Wie kannst du 2022 zu einem Jahr mit vielen schönen Erinnerungen machen?
Letzte Woche hatte ich meinen Artikel “22 in 2022“ veröffentlicht. Vielleicht magst du dich ja da noch dranhängen und auch noch zusammenstellen, was du dieses Jahr noch tun möchtest?
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende mit vielen kleinen Glücksmomenten!
Alles Liebe für Dich – love & peace!
Deine Maike
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Die Reihe „Glücksmomente der Woche“ ist durch Anregung von Denise von Fräulein Ordnung entstanden. Sie fasst jeden Samstag in einem Artikel zusammen, was sie diese Woche glücklich gemacht hat. Eine schöne Idee! Und alle, die Lust haben, mitzumachen, verfassen einen eigenen Artikel und verlinken diesen dann bei ihr. Herzlichen Dank für die schöne Anregung an Denise!
Wenn Du mehr zum Thema Glücksmomente lesen willst, dann schau doch in meinen Artikel Auf der Spur zu den Glücksmomenten im Leben rein.
*Ich mache keine Kooperationen mehr und bekomme so kein Geld dafür, wenn ich Dir etwas empfehle. Bei alten Artikeln habe ich das im Text entsprechend benannt, damit Du immer siehst, wo ich eine Gegenleistung bekommen habe. Unabhängig von einer Einladung oder Gegenleistung empfehle ich Dir aber nur, was ich selber auch empfehlenswert finde.
**Für meine Buchempfehlungen verlinke ich zur inhaberinnengeführten Buchhandlung „Seitenreich“ in Dortmund-Huckarde, die auch einen gut funktionierenden Online-Shop haben. Vielleicht magst Du Dein Geld auch lieber dort lassen, als bei dem großen amerikanischen Bücherriesen. Oder gerne auch bei einem anderen inhaber*innengeführten Laden Deiner Wahl. Ich bekomme übrigens für die Verlinkungen nicht, außer vielleicht gutes Karma. 😉
Die Preise schreibe ich zur Orientierung für Dich dahinter. Sie können sich natürlich im Laufe der Zeit verändern. Insofern checke den aktuellen Preis noch mal bevor Du es kaufst. Ich aktualisiere die Preise im Nachgang nicht.


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