Hast du auch das Gefühl, zu viel Zeit vor irgendwelchen Bildschirmen zu verbringen? Dann ist dieser Artikel für dich!
Irgendwie läppern sich die Stunden doch sehr, die wir vor irgendwelchen Monitoren hängen: Bei der Arbeit vor dem Rechner, zuhause vor dem TV und vor allem am Handy und Tablet. Unterwegs gucken wir bei jeder Wartezeit in das kleine Display, selbst im Café oder bei Treffen mit Freunden liegen oft die Smartphones auf dem Tisch. Es ist fast, als wären die Dinger an uns festgewachsen. Wir werden immer wieder in die Bildschirme rein gesaugt wie Alice im Wunderland in den Kaninchenbau. Und die Inhalte, die wir da konsumieren, tragen oft nicht wirklich zu unserem Wohlbefinden bei.
Klar, die Geräte erleichtern natürlich unser Leben an vielen Stellen und wir alle wollen nicht komplett darauf verzichten. Aber die vielen Verlockungen rufen schon auch nach einem guten Selbstmanagement.
Parallel dazu haben viele von uns das Gefühl, keine Zeit für die Dinge zu haben, die uns eigentlich gut tun. Und ich glaub, da können wir mal gucken, ob wir das Verhältnis nicht zu unseren Gunsten verschieben können.
Denn: Stell dir vor, du würdest wieder viel mehr Zeit im echten Leben verbringen. Weniger gestresst sein. Mehr Dinge erleben. Abends wieder wissen, wo deine Zeit geblieben ist. Das finde ich sehr verlockend!
Ich hab dir dazu ein paar Gedanken zusammengestellt. Zuerst schauen wir auf die Mechanismen, warum wir so viel Zeit an Handy & Co. verdaddeln. Und dann gibt es ein paar Ideen, wie wir unsere Bildschirmzeit reduzieren können und so mehr Raum für das schaffen, was uns wirklich nährt.
Wunsch nach Erholung
Oft kommen wir total abgelatscht aus dem Alltag und brauchen was zum Abschalten. Wir glauben dann häufig, unsere Energie reiche nur noch für den Fernseher oder um mal “kurz” bei Insta reinzugucken.
Manchmal gibt es konkrete Dinge, die wir im TV gucken wollen: Die neue Serie, die uns wirklich in ihren Bann zieht oder auch einfach nur gut unterhält. Oder die eine Doku, bei der wir was Spannendes lernen.
Oft genug lassen wir uns aber einfach recht ungezielt berieseln. Und dabei bekommen wir zwar die Zeit bis zum ins Bett gehen rum, aber wir tanken selten dabei auf.

Das gleiche gilt vielfach auch für die Momente, die wir in den Sozialen Medien verbringen. Wir schauen anderen Menschen dabei zu, wie sie etwas erleben, statt selber etwas zu unternehmen. Und wenn wir hinterher überlegen, was wir da eigentlich bei Insta oder TikTok gesehen haben, haben wir meist keine Erinnerung dran. Ich hab neulich von einer Studie gehört, die belegte, dass sich 8 von 10 Menschen nicht erinnern können.
Um Wartezeiten zu überbrücken, z. B. im Wartezimmer in der Praxis, an der Supermarktkasse, an der Bushaltestelle, dröhnen wir uns wieder mit irgendwelchem Zeug zu und verpassen die Chance, unserem Hirn mal eine Auszeit zu gönnen.
Magnet Smartphone
Beim Handy kommt hinzu, dass wir dort mittlerweile fast unser ganzes Leben organisiert haben: Uhr & Wecker, Kommunikation per Telefon, Mail & Chat, Notizen, Online-Banking, Musik & Podcasts, Navigation, Wetter-Info, Unterhaltung (Spiele und Social Media), etc.
Und so passiert es immer mal wieder, dass wir nur mal eben gucken wollen, wie das Wetter wird, nehmen das Handy in die Hand, sehen drei neue Nachrichten, beantworten sie, landen danach irgendwie in den Sozialen Medien und wenn wir nach einiger Zeit das Handy weglegen, wissen wir immer noch nicht, wie das Wetter wird. Verrückte Welt!
Da braucht es tatsächlich ein wenig Konzentration und Disziplin, um dann nur das zu tun, was man wirklich wollte. Ein paar Ideen folgen gesammelt unten.



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