Das Thema Erschöpfung ist eins, dass mich die letzten Jahre leider stark begleitet hat. Persönlich recht herausfordernde Jahre, sowie die Ereignisse im Außen – Pandemie, Kriege, etc. – haben mich gesundheitlich sehr an meine Grenzen gebracht.
Was mir persönlich in der Zeit geholfen hat, bzw. was ich dazu in den vergangenen Jahren gelernt habe, fasse ich hier mal zusammen. Vielleicht sind ja auch ein paar hilfreiche Gedanken und Tipps für dich dabei.
Bevor ich einsteige, möchte ich aber eins vorab sagen: Der Zustand von einem leeren Akku hat eine große Bandbreite. Das reicht von ziemlich k.o. zu sein bis hin zu einer handfesten Erschöpfungsdepression.
Eine “normale“ Erschöpfung bekommt man ggf. mit einem längeren, guten Urlaub wieder hin, aber auch das reicht nicht immer.
Wer an einer Erschöpfungsdepression erkrankt ist, braucht professionelle Hilfe. Wenn das bei Dir oder bei Personen in Deinem Umfeld der Fall ist, dann findest du am Ende dieses Artikels erste Infos, was du tun kannst.
Und noch eins: Man muss ja mit den Punkten, die ich hier aufzähle, gar nicht so lange warten, bis man nicht mehr kann; man kann das auch durchaus schon vorher so machen. 😉
Also, los geht`s mit meinen Ideen dazu!
Auszeit nehmen und Bedürfnisse erkennen
Die erste Maßnahme bei Erschöpfung ist aus meiner Sicht, sich mal einen Moment Ruhe zu gönnen und zu reflektieren, was grad eigentlich los ist. Wie geht es dir gerade? Was brauchst du? Was würde dir gut tun?
Manchmal reichen für die Erkenntnis ein paar Sekunden, manchmal braucht es ein paar Wochen. So unterschiedlich ist das.
Im Übrigen ist die Idee, zwischendurch in sich reinzuspüren und zu fühlen, was man grade braucht, eine ziemlich gute Sache für das gesamte Leben und nicht nur, wenn man groggy ist. Immer wieder innezuhalten und zu spüren: Wie fühle ich mich gerade? Was ist grad mein Bedürfnis?
Gerade weil viele von uns so sehr im Aussen unterwegs sind, spüren wir gar nicht mehr, was in uns selber eigentlich los ist. Und das ist so tragisch, weil wir uns so immer mehr von uns selbst und unseren eigentlichen Empfindungen entfernen.
Daher ist es gut, das immer wieder zu üben, einzuchecken mit sich und zu spüren, was da drin grad so los ist. Mit der Zeit wird es immer einfacher und wir erkennen viel schneller, wenn wir z. B. eine Pause brauchen oder wenn wir uns in Situationen befinden, die uns gar nicht gut tun.
Das Treiben rundherum abzuschalten, sich in Ruhe hinzusetzen, den Kopf zur Ruhe kommen zu lassen und mal Raum für die innere Stimme zu schaffen, kann überraschende Erkenntnisse bringen.
V…


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