Viele Jahre habe ich mit einem elektronischen Kalender gearbeitet. Vor einiger Zeit bin ich aber wieder zurück zum Papierkalender gewechselt.
Verzettelt und zu viel um die Ohren
Lange Jahre habe ich den elektronischen Kalender auf meinen elektronischen Geräten genutzt. Das fand ich immer sehr praktisch. Ich hatte meine Termine in der Kalender-App und dazu eine separate To-do-Listen-App, in der ich alle Aufgaben gesammelt habe, die anstanden. Kalender und App synchronisierten sich automatisch auf allen Geräten und so hatte ich überall eine Übersicht über meine Termine.
Aber irgendwie war das dann doch nicht so cool. Im elektronischen Kalender bekommt man unendlich viele Termine unter. Auf dem kleinen Display des Handys sieht man auch nicht so gut, wie voll die Woche wirklich schon ist. So passierte es mir nicht selten, dass ich plötzlich alle Abende unter der Woche verplant hatte. Hinzu kommt: Die Aufgaben in der Aufgaben-App benötigen ja letztlich auch Zeit, sie müssen irgendwie zwischen den festen Termine platziert werden.
Und so hab ich mich damit irgendwie verzettelt. Der Kalender wurde immer voller und auch die To dos in der App wurden immer mehr. Ich hatte zunehmend das Gefühl, nicht mehr hinterher zu kommen und zum Sklaven meiner Apps zu werden.
Die Zeiten für Pausen sind dabei oft hinten rüber gefallen. Und mir kam der Fokus auf das, was wirklich wichtig ist, abhanden.
Mir fehlte in der elektronischen Variante einfach der Überblick. Und daher bin ich dann irgendwann wieder zum Papierkalender zurück gewechselt.
Zurück zu Papier
Schon immer mochte ich gerne schöne Papierkalender. Hier habe ich eine gute Übersicht über alles, was ansteht. Ich mag darin gerne die schönen Dinge festhalten, die ich erlebt habe und sehe mit einem Blick, worauf ich mich in den kommenden Wochen freuen kann.
Der entscheidende Aspekt aber ist: Mein wichtigstes Gut ist – neben meiner Gesundheit – meine Lebenszeit. Ich mag meine Zeit nicht mehr mit Dingen verbringen, die mir nicht am Herzen liegen. Und ich will nicht mehr durch mein Leben hetzen, weil ich mir zu viel aufgehalst habe. Mein Papierkalender hilft mir dabei, die vorhandene Zeit gut einzuteilen, meinen Fokus im Blick zu halten und mir genug Puffer für Auszeiten zu reservieren.

Was ich im Kalender benötige
Es sind bestimmte Elemente, die ich in meinem Kalender brauche, um all das zu erreichen. Was das ist, erläutere ich Dir im Folgenden.
Dazu ein Hinweis: Mein Kalender hat sich über die Jahre verändert. Ich passe immer mal wieder was an. Das spiegeln auch die Fotos wieder. Wunder dich also nicht, dass d…


Schreibe einen Kommentar