Gedanken, Schnee & Chicorée – Meine Glücksmomente der Woche (31/01/26)

Herzlich willkommen im Wochenende! Ich hoffe, du hattest ein paar schöne Momente diese Woche und bist gut durch den Schnee gekommen.
Bei mir gibt es heute wieder all das, was mich diese Woche happy gemacht hat und auch ein bißchen deep talk. Alles gespickt mit ein paar winterlichen Fotos aus dieser Woche.
Hol dir also gerne ein Getränk, mach es dir gemütlich und hol dir ein paar nützliche Impulse aus meiner Woche ab!

Und bevor es los geht, wie immer ein dickes Dankeschön an alle Steady-Mitglieder, die mit ihrem Beitrag dafür sorgen, dass ich meine Glücksmomente weiter so anbieten kann. Ganz viel Liebe geht raus! ❤️

Meine Winterruhe

Ich bin ja irgendwie überrascht, dass der Januar schon rum ist. In der Vergangenheit hatte ich oft das Gefühl, als wäre dieser Monat zäh wie Gummi, aber dieses Jahr ist er – zack – vorbei! Vielleicht liegt das auch daran, dass ich mich diesmal wirklich auf die Qualität des Winters eingelassen habe und mich ein Stück weit der Winterruhe hingebe.
Klar, das ist nicht immer so leicht einzurichten. Wir können ja nicht wie ein Igel in unserem Winterversteck verschwinden und erst im März wieder auftauchen. Aber ich stelle fest, dass ich doch mehr Spielraum habe, als ich oft so denke: Privat hab ich mich mit Aktivitäten sehr zurückgehalten und habe mir viel Raum für mich gegönnt.

Das hat mir sehr gut getan, weil ich viele innere Themen reflektieren und sortieren konnte. Ich hatte schon seit vielen Jahren eine tiefe Sehnsucht nach Ruhe, konnte das aber irgendwie lange nicht in dem Maße umsetzen, wie ich wollte. Aus heutiger Sicht würde ich sagen, es brauchte einfach viele kleine Schritte in den letzten Jahren, um dem näher zu kommen. Und in diesem Herbst und Winter konnte ich so noch mal richtig von dem Raum profitieren, den ich mir gegönnt habe. Und dafür bin ich sehr dankbar.

Zur Ruhe finden

Ich glaube wirklich, dass wir alle viel öfter Stille brauchen. Unser hektisches, leistungsorientiertes, oft überladenes Leben führt dazu, dass wir ganz verlernt haben, mal zur Ruhe zu kommen. Wenn wir am Tag dann mal einen Moment haben, wo eine kurze Pause entsteht, haben wir oft gleich das Handy in der Hand und dröhnen unser Hirn weiter zu. Konsequenterweise fällt es vielen von uns dann schwer, einen erholsamen Schlaf zu finden.
Daher brauchen wir einfach zwischendurch Auszeiten, um wieder bei uns anzukommen und uns selbst wieder zu spüren. Zeiten, in denen wir nichts leisten müssen, wo wir nur sein dürfen. Wo wir Dinge tun, die nicht für irgendwas “gut” sind.

Möglichkeiten, sich diese zu schaffen, gibt es verschiedene, z. B.:

  • Vielleicht ein Abend im Monat, den wir nur uns selbst widmen.
  • Regelmässig in Ruhe die eigenen Gedanken handschriftlich beim Journaling auf Papier zu bringen.
  • Ein Meditations- oder ein sanfter Yoga-Kurs (z. B. Yin Yoga oder Kundalini).
  • Ein Wochenende im Jahr nur mit sich selbst.
  • Möglicherweise sogar auch ein paar Tage im Kloster.

Wenn du bislang vor solchen Stille-Zeiten immer Respekt hattest, kann ich dir nur empfehlen, in kleinen Dosen zu starten, z. B. mit einem Spaziergang alleine. Es mag am Anfang herausfordernd sein, weil wir plötzlich unserem Geist beim Denken zuschauen. Aber mit der Zeit wirst du ruhiger werden und dann wird die Ruhe einfach so heilsam!

(Wenn du dazu mehr Infos haben möchtest: Ich fand dazu die Podcast-Folge mit Dr. Volker Busch bei “Carpe diem” vom 31.12.25 sehr gut.)

Pausen – Mein Plädoyer für gute Selbstfürsorge

Und in dem Zusammenhang möchte ich einen weiteren Gedanken mit dir teilen. Ich glaube nämlich, dass die meisten von uns grad mehr Raum und Zeit für innere Prozesse brauchen.
Unsere Welt hat sich massiv verändert und das will ja irgendwie verarbeitet werden. Ich bin mir sicher, wenn uns vor 10 Jahren jemand die heutige Weltlage vorhergesagt hätte, hätten wir gedacht, der ist nicht ganz dicht. Es ist ja so ein bißchen wie ein Fiebertraum, in dem wir uns da grad befinden und aus dem wir einfach nicht erwachen können. Viele Sicherheiten, auf die wir vor 7 Jahren noch vertraut haben, sind einfach nicht mehr da. Und so macht es Sinn, sich selbst, so weit es geht, den Raum zu geben um damit umzugehen.

Die meisten von uns sind in unserem persönlichen Leben schon ausreichend gefordert und all diese äußeren schwierigen Entwicklungen kommen alle noch on top. Viele von uns sind dadurch unruhig, gestresst und ängstlich. Und ich bin mir sicher, es braucht grad nicht noch mehr Leistung und Gehustle, sondern das Anerkennen dieser ganzen Belastungen und vor allem einer guten Selbstfürsorge.

Ein Teil der Selbstfürsorge ist es auch, sich selber mit Selbstmitgefühl zu begegnen: Sich selber gegenüber freundlich und geduldig zu sein und sich Mitgefühl dafür zu schenken, wenn wir grad überfordert, traurig oder verzweifelt sind. Häufig sind wir in solchen Situationen so kritisch und ungeduldig mit uns selbst. Wir gucken nur, was in der jeweiligen Situation zu tun ist, vergessen dabei aber oft, dass es zuvor einen Moment braucht, wo wir z. B. traurig sein dürfen. Und das ist unfair. Einer guten Freundin gegenüber wären wir oft viel nachsichtiger und empathischer.
Also: Nimm dich mal selbst in den Arm und wertschätze, was du grad auf der mentalen Ebene alles leistest.

Und im zweiten Schritt schau, wie du dich selbst in diesen Zeiten gut stärken und nähren kannst:
Überleg mal, was brauchst du grad wirklich? Vielleicht ist es sowas wie ein ruhiger Abend auf der Couch, ein Treffen mit einer Freundin, tanzen gehen, Stille, eine Runde Yoga, ein Spaziergang durch den Wald oder was auch immer.

Wenn du also grad auch das Gefühl hast, dass dich das alles überrollt, dann versuche mal, wenn möglich, einen Gang runterzuschalten und zu schauen, was du dir Gutes tun kannst.

Unsere Möglichkeiten etwas Gutes beizutragen

Und ergänzend zur Selbstfürsorge können wir auch zusehen, dass wir einen Beitrag im Rahmen unserer Möglichkeiten leisten. Ganz im Sinne Margot Friedländers, die immer wieder sagte “Seid Menschen”. Gerade wo wir uns so ohnmächtig fühlen gegen den ganzen Wahnsinn da draussen, können wir doch in unserem direkten Umfeld schon mit kleinen, warmen Gesten Gutes in die Welt bringen.

2018 habe ich einen Artikel zum Thema “Kindness rules – Lasst uns mehr Gutes in die Welt bringen” geschrieben. Und den hab ich vom alten Blog geholt und auf meiner Seite bereitgestellt. Ich wollte ihn erst noch mal überarbeiten, aber irgendwie merkte ich, er passt heute noch genau so wie damals.
Also: Wenn du zwischendurch verzweifelst mit der Weltlage, findest du in meinem zeitlosen Artikel über 80 Ideen, wie du einen wertvollen Beitrag leisten kannst.
Den Artikel findest du hier. Er ist für alle zugänglich und übrigens gespickt mit sonnigen Fotos aus Südafrika, falls du noch mehr Argumente zum Lesen brauchst. 😉.

kindnessrules

Draußen im Schnee

Hach, ich mag Schnee so gerne! Und insofern habe ich diese Woche sehr genossen mit dem Schnee, der uns angeboten wurde.
Am Montagmorgen hatte es ganz leicht geschneit und wir hatten eine gezuckerte Kulisse für unsere Hunderunde im Wald.

Selbst in der Stadt lag Schnee bei der nachmittäglichen Hunderunde.

Und auch meine Terrasse mag ich immer sehr im Winterlook!

Auch im Rombergpark war es ganz zauberhaft.

Ich liebe diese Zeit wirklich immer sehr!

Rein & Raus

In dieser Kategorie berichte ich immer von den Dingen, die bei mir neu einziehen und mir im besten Falle Freude machen. Und eben auch von all dem, wovon ich mich trenne und was mich dann erleichtert. Vielleicht inspirieren dich meine Erfahrungen und selber gezielter zu konsumieren und Ballast abzuwerfen.

Derzeit beschäftigt mich am meisten das Thema “Digitale Unabhängigkeit”, um mich nach und nach von den US-amerikanischen Tech-Giganten zu lösen. (Dazu hatte ich Anfang des Monats schon mal geschrieben.) Das ist mein großes “Ausmist”-Projekt für die nächsten Monate.

Ich hatte neulich schon berichtet, dass ich mir eine neue Mailadresse beim deutschen, werbefreien Anbieter Posteo für meine privaten Mails angelegt habe. Die Mailadresse anzulegen war super easy.
Danach wollte ich auch sukzessive die neue Mailadresse bei meinen Onlinekonten anpassen. Zuvor hatte ich aber entschieden, erst mal all die Konten inkl. meiner Daten zu löschen, die ich nicht mehr benötige. Das war sowieso mal fällig, weil ich in den 2010er Jahren ziemlich viele Daten von mir in diversen Programmen verteilt hatte, die ich aus heutiger Sicht so nicht mehr rausgeben würde. Und so konnte ich meine zuvor über 500 Accounts auf unter 290 reduzieren. Yes!

Und weil ich grad so schön im Fluss war, nutze ich seit dieser Woche auch einen europäischen Browser, nämlich Vivaldi. Vivaldi nimmt Datenschutz ernst und verkauft unsere Daten nicht an Werbetreibende. (Alternativ kannst du auch Firefox von der unabhängigen Mozilla-Organisation nutzen. Wie du das machst, kannst du bei Interesse hier nachlesen.)

Das alles war und ist eine ziemliche Fleissarbeit. Lust habe ich auf all das gar nicht. Aber ich glaube, wir kommen nicht drumrum und man muss ja nicht alles auf einmal machen. Ich freu mich jetzt erst mal über die Dinge, die ich schon abhaken konnte und um den Rest kümmere ich mich die nächsten Wochen.

Falls du da auch ran willst, kann ich dir sehr die Seite Di.day empfehlen, wo man hilfreiche kompakte Anleitungen zu dem findet, was für eine digitale Unabhängigkeit Sinn macht.

Lieblingsgerichte

Ich hab diese Woche mal wieder Chicorée gemacht. Den mach ich zwischendurch mal ganz gerne, zumal er mit seinen Bitterstoffen auch sehr gesund ist. Ich bereite ihn jetzt um die Jahreszeit gerne kleingeschnitten als Auflauf mit Champignons und gekochten Kartoffelstücken zu. Bei mir kommt neben dem Käse ein bißchen selbstgemachte Cashewmilch mit Gemüsebrühe rein (normale Sahne oder andere Pflanzensahne geht natürlich auch), so schmeckt man die Bitterstoffe gar nicht so. Manchmal muss man sich ja selbst ein bißchen austricksen. 😉

Außerdem gab’s als Soulfood Apfelpfannkuchen nach dem Rezept von “Emmi kocht einfach”. Immer wieder gut und perfekt im Sinne einer guten Selbstfürsorge! 😉

Gelesen, geguckt, gehört

Diese Woche startete die neue Staffeln von “Raus aufs Land” in der ARD. Die hab ich angefangen und schau sie wie immer gerne.

Glücks-Quickies

Und zuletzt noch ein paar weitere Punkte, für die ich diese Woche dankbar war:

  • Für ein entspanntes Frühstück mit Janine am Wochenende.
  • Endlich herauszufinden, warum mein iPhone einen Großteil aller Anrufe abgelehnt hat. (Ich hatte offenbar schon vor Monaten versehentlich die Funktion “Nicht stören” aktiviert. Da bin ich aber nicht drauf gekommen, weil einige Anrufe durchgingen…)
  • Bei einem größeren Projekt einen der dicksten Bausteine recht schnell bewältigt zu haben.
  • Für schöne, warme Begegnungen bei einem eigentlich nicht so schönen Anlass.
  • Für schmusige Momente mit Lise auf der Couch.

So, das waren meine Glücksmomente meiner Woche!

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So, jetzt wünsche ich dir ein schönes Wochenende mit vielen kleinen Glücksmomenten!

Alles Liebe für dich – love & peace!

Deine Maike

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