Ich liebe diese typischen Gerichte, die man nur zu bestimmten Jahreszeiten ißt und die so eine gewisse Exklusivität verheißen. Zwiebelkuchen mit Federweißem ist eines davon. Klar kann man das ganze Jahr über Zwiebelkuchen backen. Aber den Federweißen gibt es eben nur im Herbst und so ist es eben eines dieser Gerichte, auf die ich mich das ganze Jahr freue.
Lange hatte ich gedacht, dass Zwiebelkuchen unbedingt Speck braucht, weshalb ich ihn eine ganze Weile nicht mehr gebacken hatte. Aber das stimmt gar nicht. Mit diesem Rezept vermisse ich nichts und ich freu mich schon immer lange im voraus drauf!
Du brauchst für etwa 4 Portionen:
500 g Zwiebeln
etwas Öl zum Anbraten
150 g Frischkäse natur
150 g Schmand
2 Eier
Salz (wenn du hast Rauchsalz, mehr dazu weiter unten), Pfeffer, ggf. etwas Kümmel und Thymian
100 g geriebener Bergkäse
1 fertiger Quicheteig (rund)
Dazu noch den Federweißen in weiß oder rot – je nach Geschmack – und wenn du magst, einen grünen Salat.
Du machst:
- Backofen auf 180 Grad vorheizen.
- Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. In einer Pfanne mit etwas Öl sanft anschmoren. Ordentlich mit Salz, Pfeffer und je nach Vorliebe mit Thymian und etwas Kümmel würzen.
- Währenddessen Frischkäse, Schmand und Eier zu einer cremigen Masse verquirlen und ebenfalls gut mit Salz und Pfeffer würzen.
- Quicheteig in eine runde, ofenfeste Form geben (falls der Teig ohne Backpapier kommt, die Form vorher fetten). Die gegarten Zwiebeln darauf verteilen, darüber die Creme geben und den geriebenen Käse darüber streuen.
- Bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen.

Federweißer
Falls du Federweißen nicht kennst: Das ist ein junger roter oder weißer Wein, der sich in seiner Reifung irgendwo zwischen Traubenmost und Wein befindet. Und so schmeckt er auch: Er hat eine angenehme Süße und ist schön süffig.
Federweißer muss kühl gelagert werden, damit der Reifeprozess angehalten wird und sollte schnell verzehrt werden, da der Zucker schnell in Alkohol umgewandelt wird. Allerdings sollte man ihn nicht in zu großen Mengen trinken, da es sonst schnell `nen Flotten gibt. 😉
Vor allem muss er aufrecht gelagert werden. Der Deckel ist nämlich nicht komplett verschlossen, damit das Kohlendioxid, dass bei der Gärung entsteht, entweichen kann. Lass ihn also beim transport unbedingt aufrecht stehen, sonst wunderst du dich, warum die Flasche plötzlich schon halb leer ist, wenn du zuhause ankommst.

Rauchsalz
Ich habe vor einiger Zeit Rauchsalz für mich entdeckt. Das ist Meersalz, das über Buchenholz geräuchert wurde und diesen schönen „speckigen“ Geruch und Geschmack hat. Es passt perfekt in alle Gerichte, wo man gerne Speck verwenden würde. Denn eigentlich geht es ja beim Speck oft gar nicht darum, Fleisch im Essen zu haben, sondern um das kräftige Aroma. Das bekommt man mit dem Rauchsalz gut ersetzt.
Im vegetarischen Zwiebelkuchen ist es super. Ich hab hier das normale Salz komplett mit Rauchsalz ersetzt.
Soviel zur Warenkunde. 😉

Noch ein Tipp falls etwas übrig bleibt: Man kann den Zwiebelkuchen auch prima einfrieren.
So, und jetzt wünsche ich dir guten Appetit!
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