Für den April hatte ich mir etwas vorgenommen: Ich wollte weniger vor Bildschirmen abhängen und stattdessen mehr lesen. Warum das mein Wunsch war, wie meine persönliche Entwicklung mit Büchern war und meine Erfahrungen in diesem Monat teile ich in diesem Artikel mit dir. Außerdem hab ich noch ein paar Tipps, wie du auch wieder mehr zum Lesen kommst.
Warum der Wunsch mehr zu lesen?
Schon lange finde ich, dass ich zu viel Zeit vor irgendwelchen Bildschirmen abhänge. Es gibt natürlich viel Sinnvolles, was ich vor Bildschirmen tu: Meine Arbeit findet viel vor dem Rechner statt und ich schaue auch gerne spannende Dokus, Shows oder die Inhalte von Content Creatoren, die mich unterhalten und inspirieren. Früher war ich auch viel in den Sozialen Medien unterwegs, aber da hat sich mittlerweile viel verändert, so dass ich mich da oft nicht mehr gut aufgehoben fühle.
Wie wunderbar ist stattdessen der Genuss eines guten Buches, in das wir tief abtauchen und fremde Lebenswelten erleben dürfen? Wo Zeit ist, um Dinge in der Tiefe zu ergründen und nicht nur in oberflächlichen 15-Sekunden-Clips.
Wie herrlich entschleunigend sind verregnete Nachmittage auf der Couch, an denen wir uns aus der Welt verabschieden und mit der Protagonistin Abenteuer erleben und innerlich auf Reisen gehen?
Wie schön ist der Sommertag am Strand oder im Garten mit einem guten, leichten Roman? Durchgelesene Nächte, in denen wir das Buch vor lauter Spannung nicht weglegen können.
Oder auch, wenn wir uns Wissen über Fachbücher erarbeiten dürfen. Ich liebe es, wenn ich mich in Themen vertiefen kann, die mich wirklich faszinieren.
Fokus lernen
Unser Hirn ist mittlerweile so sprunghaft, weil im Alltag so viel auf uns einprasselt. Und wenn mal grad nichts ist, dann nehmen wir das Handy zur Hand und konsumieren da zahlreiche Inhalte in kürzester Zeit. Kein Wunder, dass unser Geist sich irgendwann anfühlt wie eine Flipperkugel.
Mit dem Lesen von Büchern setzen wir dem wieder etwas entgegen. Wir sind gezwungen, uns zu fokussieren. Es ist nicht möglich, etwas anderes nebenbei zu machen. Wer liest, liest. Ganz einfach.
Und machmal doch so schwer. Das eigene Hirn wieder zu disziplinieren, sich auf die Inhalte des Buchs einzulassen und nicht ständig zum Handy zu greifen oder irgendwas anderes zu tun, was uns gerade noch einfällt. Unser System braucht heutzutage oft ein wenig Geduld, um wieder in einen konzentrierten Lesemodus zu finde. Aber es lohnt sich so sehr, denn wir fühlen uns so gut gesättigt, wenn wir ein gutes Buch zu Ende gelesen haben! Vom Inhalt. Aber auch von der Tatsache, dass wir an einer S…


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