Ein leeres Mail-Postfach – gut für die Umwelt und für mich

Ich weiß nicht, wie es bei Dir aussieht, aber mein Mail-Postfach war immer pickepacke voll. Ich habe manche Mails gelöscht, aber eigentlich verblieb fast alles, was so rein kam, in meinem Mail-Postfach. Etwa 80% der eingegangen Mails und 100% aller versandten Mails hingen da irgendwo auf den Servern.

Hoher Energieverbrauch ohne Nutzen

Irgendwann wurde mir dann klar, dass das Speichern alter Mails jede Menge Energie verbraucht. Als ich darüber nachdachte, stellte ich fest, nicht nur Energie in Form von Strom wird da sinnlos verbraten, sondern auch meine eigene. Denn zu wissen, dass da im Postfach Massen an Mails hängen, belastet mich unterbewußt auch. Bei Mails sieht man die Mengen ja erst mal nicht so. Wäre all das in Papier reingekommen, wäre mein Schreibtisch unter einem Wust an Altpapier ersoffen.

Hin zu “Inbox Zero“

Insofern habe ich entschieden, das zu ändern und mich von dem ganzen alten Datenmüll zu trennen. Denn mehr ist das meiste ja nicht. Welchen Wert hat die Versand-Mail von einer Bestellung von vor drei Monaten? Oder die Werbemail aus einem Verteiler, wo ich irgendwann mal reingeraten bin und dessen Inhalt mich gar nicht wirklich interessiert?

Also war Aufräumen angesagt. Zunächst habe ich versucht, alle Mails durchzugehen und die zu löschen, die ich nicht mehr brauche. Nach kurzem war mir aber klar, dass ich mir dafür vermutlich zwei Wochen Urlaub nehmen müsste. Was tun? Das Projekt abbrechen? Oder – kurzes Atemanhalten – einfach alle Mails löschen?

Ich hab`s ganz pragmatisch gemacht: Ich habe einfach den Inhalt meines Mail-Postfach einfach komplett gelöscht. Das heißt, nicht ganz komplett. Ich habe alle Mails markiert, habe eine Handvoll neuere Mails rausgenommen, die noch nicht erledigt waren und dann habe auf Löschen gedrückt. Woooop! Aaaaah!

Das gleiche habe ich direkt drauf mit dem Gesendet-Ordner gemacht.

Wow! Ich fühlte mich plötzlich ziemlich befreit. Und gleichzeitig auch ziemlich kribbelig. Was ist, wenn ich jetzt was Wichtiges gelöscht habe? Ich beschloss, abzuwarten und das nach einem Vierteljahr zu bewerten.

Künftige Mails

Klar war aber auch, ich brau…

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Kommentare

2 Kommentare zu „Ein leeres Mail-Postfach – gut für die Umwelt und für mich“

  1. Liebe Maike,

    danke für diese Anregung, die ich gleich selber durchführen werde. Man denkt immer, diese Info könnte ich eines Tages noch brauchen, aber man schaut meist nicht mehr hinein. Also, weg damit.

    Ebenso sollte man es im Kleiderschrank machen und bei den Schuhen. Und 3x gelesene Bücher gebe ich entweder bei der Bücherei ab (die nehmen aber nur Bücher, die nicht älter als 5 Jahre sind). Dann gibt es bei uns noch Container, wo man seine Bücher einstellen, dafür andere kostenlos mitnehmen kann. Diese Idee finde ich sehr gut.

    Die Erleichterung, wenn man sich von etwas getrennt hat, was nur herumsteht oder Datenmüll verursacht, ist zumindest bei mir sehr gross.

    Also weiter in diesem Sinne und schönen restlichen Sonntag wünscht Doris

    1. Liebe Doris,
      das freut mich, dass das für Dich nützlich war. Oh ja, im Kleiderschrank und bei Büchern passt das auch. Ich finde ja auch, mit allem, wovon man sich getrennt hat, ist man auch weniger belastet.
      Dir einen guten Wochenstart und liebe Grüße!
      Maike

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