Ein fröhliches Hallo am Samstagmorgen!
Ich hoffe, du bist schon ganz ordentlich in einem schönen, langen Wochenende angekommen! Lange Wochenenden sind doch immer eine gute Sache. 🙂
Bevor es los geht, ganz kurz einen herzlichen Dank allen neuen und alten Unterstützerinnen der Glücksmomente! Mit eurer Mitgliedschaft sorgt ihr dafür, dass ich die Glücksmomente weiter so anbieten kann. Ihr seid die Besten! ❤️
Beginnender Herbst
Tatsächlich merkt man bei uns jetzt, dass der Herbst im Anmarsch ist. Es färben sich so langsam einige Bäume und auch die Temperaturen sind nun voll herbstlich. Ich liebe das so und hab so Freude daran, mich wieder in wärmere Kleidung einzumuckeln, wenn ich draussen unterwegs bin.
Ich hab diese Woche wundervolle Runden da draussen gemacht und das herrliche Wetter genossen.
Im Rombergpark ist der Herbst schon ein wenig angekommen.

Einige Bäume sind schon so wunderschön gefärbt.

Dann war ich einen Morgen mit Lise in der Haard und habe dort einige Pilze entdeckt. Ich lieb’s!

Falls du dir auch wünschst, im Herbst mehr raus in die Natur zu kommen, dann schau dir doch gerne mal mein Programm “Deine Naturzeit” an. Damit bekommst du jeden Monat zahlreiche Impulse, um dich gezielt wieder mehr mit der Natur und mit dir selbst zu verbinden. Hier findest du bei Interesse alle Infos. 🌿
Auszeit-Verlängerung und Selbstfürsorge-Herbst
Ich hatte ja schon vor zwei Wochen erkannt, dass ich jetzt zum Jahresende etwas zurückschalten will, weil ich eine Pause brauche. Ich tu mich damit ja immer eher schwer und versuche meist doch noch, mehr rauszuholen, als mir eigentlich gut tut. Da mir aber derzeit auch mein Körper zeigt, dass ich den Fokus mal auf andere Dinge lenken sollte, gehe ich dem jetzt mal nach.
Meine zweiwöchige Auszeit im September war gesundheitsbedingt etwas in die Hose gegangen. Insofern hab ich nun entschieden, noch mal ganze zwei Wochen dran zu hängen. Hat mir quasi auch meine Ärztin verordnet. 😉
Dafür hab ich einige Termine und Verabredungen abgesagt. Das ist mir nicht ganz leicht gefallen, aber es ist die richtige Entscheidung.
Und auch nach den zwei Wochen werde ich mir selbst für den Rest des Jahres mehr Raum nehmen und den Kalender nicht mehr so voll packen. Ich merke, das entlastet mich grad sehr.
Stattdessen habe ich mir eine Liste mit den Dingen gemacht, die mir um diese Jahreszeit gut tun und die ich in den nächsten Wochen gerne erleben möchte. Insofern freu ich mich jetzt sehr auf die kommenden Wochen.
Und weil ich weiß, dass grad für viele das Leben etwas fordernd ist, hab ich gedacht, wir können doch mal gemeinsam etwas Selfcare walten lassen.
Der Herbst bietet sich dafür sehr an, weil er uns dazu einlädt, uns ein wenig zurückzuziehen und uns um uns selbst zu kümmern. Nutzen wir doch diese Jahreszeit dafür, um nach Möglichkeit etwas Druck raus zu nehmen und uns was Gutes zu tun!
Im Mitgliederbereich findest du einen eigenen Artikel zum Selbstfürsorge-Herbst, in dem ich diverse Anregungen für dich zusammengestellt habe, wie du dir Raum schaffen kannst und auch, wie du rausfindest, was du genau brauchst.
> Hier geht’s lang.

Ungeplante Regen-Runde
Am Montag kam ich vom Arzt und wollte nur schnell die Lise einmal um den Block führen. Als wir aus dem Haus kamen, fing es dann an zu regnen. Ich hatte keinen Schirm und keine Jacke an, weil ich gar nicht in die Wetter-App geguckt hatte. Erst hab ich überlegt, ob ich mir schnell eine Regenjacke hole, bin aber dann einfach so losgelaufen. Auch, weil ich dachte, es seien nur ein paar Tropfen. Waren es nicht. Aber ich hab es dann trotzdem sehr genossen!
Ich finde, in einen Regenschauer zu geraten, erdet total. Mich holt es immer ganz ins Hier & Jetzt. Ich spüre das Leben, die Natur und mich selbst dann besonders intensiv. Und irgendwie fühlt es sich auch ein bißchen an wie eine Reinigung.
Wenn ich mich einmal drauf eingelassen habe, lieb ich es immer total. Erst bin ich im Widerstand: Die guten Klamotten und die Tasche werden nass, meine Frisur, etc. Aber wenn ich dann loslasse, fühle ich mich irgendwie geborgen in den Elementen, fühle mich warm von der Natur empfangen.
Ich finde ein gutes Erlebnis, das wir viel öfter wahrnehmen sollten.

Kleidung, Brille und Haare sind zwischendurch wieder trocken, aber das gute Gefühl hallt noch nach. 🙂
Lieblingsgerichte
Bei mir gab es diese Woche noch mal ein Stück von dem Zwiebelkuchen, den ich neulich gebacken hatte. Ich hatte die Hälfte stückweise eingefroren und kann mir so schnell fix ein leckeres Essen zaubern. Ein dickes Danke an mein Vergangenheits-Ich! 😉
Den Zwiebelkuchen kann man nämlich einfach gefroren in den kalten Ofen packen und hat dann nach 15-20 Minuten ein warm duftendes Stück Zwiebelkuchen auf dem Teller. Ich finde, gutes Essen ist ja auch ein guter Aspekt von Selbstfürsorge.
Das Rezept dazu findest du hier.

Gelesen, geguckt, gehört
Bücher
Ich habe diese Woche viel gelesen. Gleich drei Bücher hab ich durch und alle waren sie richtig gut. Und auch ganz unterschiedlich.
“Hexen – Geheimnisse und Schicksale weiser Frauen” von Kathrin Blum
Die Naturcoachin und Literaturwissenschaftlerin Kathrin Blum hat wieder ein neues Buch herausgebracht. Diesmal hat sie über Hexen geschrieben und ich hab mich schon den ganzen Sommer drauf gefreut. Denn Kathrin recherchiert schon lange zu dem Thema und hat ihr Wissen nun für uns zusammengestellt und ordnet die Geschehnisse von damals ein.
Sie berichtet über weise Frauen, die vor tausenden von Jahren große Anerkennung erfahren haben, später verfolgt wurden und über die heute gar nicht mehr so viel bekannt ist. Man taucht tief in die Geschichte ein, es geht um die Rolle von Frauen und Männern, Macht, Märchen, Sagen und vieles mehr.
Ich habe vieles über die Frauen damals und auch über die Zeit erfahren, was mir gar nicht klar war. Und auch, wenn man denkt, das ist lange her, sieht man beim Blick auf unsere heutige Gesellschaft, dass manches gar nicht so weit weg ist. Außerdem spürt man auch, dass vieles heute noch nachwirkt. Ein wirklich gutes Buch, dass die vielen betroffenen Frauen und Männer und ihr Schicksal nach so langer Zeit noch einmal angemessen würdigt.
Das Buch entstammt der Reihe “99 Dinge, die zu wissen lohnt” des Thorbecke Verlags und ist in 99 kurzen, informativen Kapiteln aufgebaut, was mir gut gefiel. So kann man es häppchenweise lesen – ich hab es aber in einem durch verschlungen. Auch mochte ich die klare, moderne Gestaltung des Buchs.
Klare Leseempfehlung von mir!
Das Buch kannst du z. B. bei Thalia* oder sonst überall im Buchhandel kaufen.
Hinweis: Das Buch habe ich als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen. Auf meine Empfehlung hat das aber wie immer keine Auswirkungen.

“Abgefahren – Vom Mut aufzubrechen und anzufangen” von Michel Malcin und Helene Volkensfeld
Auch das nächste Buch über die Geschichte von Michel, Helene und den Cafébus hat mich sehr berührt. Michel war Pastor und entscheidet sich nach einer Lebenskrise einen alten Doppeldecker-Bus zu kaufen und in ein fahrendes Café umzubauen. Unterwegs trifft er Helene, die ihren Lehrerjob auf Eis legt und mit Michel reist. Sie fahren den Jakobsweg lang bis Santiago de Compostela und bewirten unterwegs zahllose Menschen auf dem Pilgerweg.
Mich hat ihre Geschichte schon in der Doku über die beiden in der ARD begeistert.
Im Buch erfährt man noch mal mehr Details über die Geschichte der beiden. Und das fand ich hoch spannend. Oft sieht man ja als Aussenstehender nur das Ergebnis und nicht die langen Zweifel und schwierigen Prozesse, die einem solchen tollen Leben voraus gehen. In dem Buch nehmen uns die beiden mit und bieten einen Einblick hinter die Kulissen.
Es geht in diesem Buch um Krisen, verrückte Ideen und Mut. Und um tolle Begegnungen mit fremden Menschen.
Ich finde es sehr unterhaltsam, inspirierend und Mut machend. Ein echter Lesetipp!
Und was ich auch sehr mochte, war die schöne Gestaltung. Das Buch ist überraschend groß und es enthält zahlreiche Fotos und hübsche Illustrationen. Es hat wirklich Spaß gemacht, es zu lesen.
> Das Buch kannst du z. B. bei Thalia* oder geniallokal* kaufen.
Hinweis: Das Buch habe ich ebenfalls als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.

Daniel Glattauer: “In einem Zug”
Sehr unterhaltsam fand ich auch das neue Buch “In einem Zug” von Daniel Glattauer (der, der damals “Gut gegen Nordwind” geschrieben hatte). Glattauer erzählt darin die Geschichte eines ehemals gefeierten Autors, der auf der Zugfahrt von Wien nach München in ein Gespräch mit einer Mitreisenden verstrickt wird. Die mitreisende Psychologin ist interessiert an vielen Themen, die fast ein wenig eindringlich sind und fernab jeglichen Smalltalks. Man begleitet Eduard Brünhofer dabei, wie er sich in dem Gespräch windet und über sein Leben nachdenkt. Es geht um Liebe, Ehe, Erfolg und vieles mehr und ich mochte es, dem Autor beim Denken “zuzusehen”.
Das Buch kannst du z. B. bei Thalia*, geniallokal* oder auch gebraucht bei Medimops* kaufen.

Mediatheken & Youtube
Ich hab grad wieder ein Netflix-Abo und hab daher die Woche spontan den Barbie-Film geguckt. Vermutlich bin ich die letzte, die ihn gesehen hat. 😉
Der Film war ja 2024 in 8 Kategorien für den Oscar nominiert und hat dann letztlich einen für den besten Song – “What was I made for” von Billie Eilish – bekommen. Den Song mag ich sehr und der Film hat mir auch gut gefallen. Diese Barbie-Welt in einem Film aufleben zu lassen, fand ich lustig und skurril. Dabei gibt es aber auch zahlreiche gesellschaftskritische Betrachtungen. Ich fand “Barbie” jedenfalls sehr unterhaltsam.
Podcasts
Folgende Podcast-Folgen fand ich diese Woche empfehlenswert:
- Im Podcast “Dr. Anne Fleck – Gesundheit und Ernährung” sprach Doc Fleck über Antibiotikum. Als die Folge am 17. September rauskam, dachte ich noch, “Ach, brauch ich grad nicht”. Und dann bekam ich letzte Woche wieder eine Zahnwurzelentzündung und so ändert sich das dann schnell. 😉 Die Folge fand ich noch mal sehr nützlich, weil es doch einige Alternativen zur Antibiose gibt, die oft besser verträglich und ähnlich wirksam sind. Die Folge kann ich daher sehr empfehlen. Und sowieso auch den ganzen Podcast, wenn du Interesse an einem gesunden Leben hast. 🙂
- Prof. Dr. Volker Busch beschäftigt sich in der neuesten Folge seines Podcasts “Gehirn gehört” mit Glücksmomenten. Er erläutert, wie wir sie finden ohne krampfhaft nach ihnen zu suchen. Gut, wissenschaftlich fundiert und sehr unterhaltsam!
Glücks-Quickies
Und zuletzt noch ein paar weitere Punkte, für die ich diese Woche dankbar war:
- Für einen gemütlichen Nachmittag mit meiner Familie bei meiner Tante.
- Für einige Momente bei Sonne auf meiner Terrasse. Im Sommer ist es mir dort immer zu heiß, aber im frühen Frühling und im Herbst ist es einfach herrlich, sich für ein paar Minuten oder auch eine halbe Stunde rauszusetzen und sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen.
- Die Lise zu beobachten, wie sie sich jetzt ebenfalls die Sonnenplätze in der Wohnung aussucht und die Wärme geniesst.

- Meine neuen Giesswein Sneaker liebe ich total! (Keine Werbung, nur ehrliches Glück.) Sie sind so gemütlich und es läuft sich darin so toll. Wie gut, dass ich sie bestellt habe!

- Die wunderbaren Farben des Himmels am Morgen.

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So, das waren die Glücksmomente meiner Woche. Wie sah es denn bei dir aus? Was hat dich diese Woche glücklich gemacht? Schreib es doch gerne unter dem Artikel in die Kommentare! So können wir uns gemeinsam über unsere schönen Erlebnisse freuen.
Jetzt wünsche ich dir weiterhin ein schönes Wochenende und viele kleine Glücksmomente!
Alles Liebe für dich – love & peace!
Deine Maike
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