Herbst, Zwiebelkuchen und ein Insel-Buch – Meine Glücksmomente der Woche (27/09/25)

Ein fröhliches Hallo zum Samstag!

Schon seit über acht Jahren veröffentliche ich jeden Samstag meine Glücksmomente der Woche und ich weiß, dass das für viele von euch ein schönes Ritual geworden ist, sie zu lesen. Das freut mich sehr! Mir selber macht es auch Freude, sie mit euch zu teilen und mich selbst so noch mal an die schönen Momente der Woche zu erinnern.
Und besonders freu ich mich, dass mich schon so viele Menschen hier bei Steady mit einer Mitgliedschaft dabei unterstützen, damit ich meine Inhalte weiter in dieser Form bereitstellen kann. Vielen, vielen Dank dafür! ❤️

So, und jetzt geht’s los!

Willkommen im Herbst

Hurra, hurra, der Herbst ist da! Meine liebste Jahreszeit und ich freu mich so so sehr! Der Herbst entspricht so sehr meiner eher introvertierten Seele und ich liebe es, mich nach den nachmittäglichen Hunderunden mit Lise zuhause auf der Couch einzumuckeln.

Schlafender Hund neben einem Menschen auf der Couch. Beide liegen gemeinsam unter einer Wolldecke.

Jetzt kommt die Zeit, in der ich mich aber auch besonders auf die Runden im Wald freue. Dort befinden wir uns irgendwie noch ein wenig dazwischen – der Sommer ist vorbei und die Blätter sind noch (fast) alle grün. Aber man merkt, dass die Natur sich auf die kühlere Jahreszeit vorbereitet.

Dadurch, dass die Sonne mittlerweile später aufgeht, ist das Licht bei den morgendlichen Hunderunden sooo schön!

Wiese mit Hund im Sonnenaufgang, umrahmt vom Laub der Bäume.

Überall finden sich jetzt reife Beeren, wie z. B. die des Ilex. Die Vögel, die hier bei uns bleiben, werden sich die nächsten Wochen sehr über diese wertvolle Nahrung freuen.

Stachelige Blätter der Stechpalme (Ilex) mit knallroten Beeren dazwischen.

Mitglieder finden übrigens mehr von den schönen Herbst-Dingen in meinem exklusiven Artikel “Worauf wir uns im Herbst freuen dürfen”.

Meine Auszeit

Meine zweiwöchige Auszeit ist nun eigentlich wieder rum. Allerdings verlief sie kaum nach Plan. Irgendwie hatte ich doch noch zu viel zu erledigen, was mir dann doch gar nicht so viel Raum gelassen hat, wie ich wollte: Es gab viele ungeplante Arzttermine, einige nötige Erledigungen und dann waren die zwei Wochen auch schon vorbei ohne dass ich wirklich viel von dem getan hätte, was ich eigentlich vor hatte.

Ich hab jetzt lange mit mir gerungen, weil der Kalender die nächsten Wochen schon wieder ziemlich voll ist und ich eigentlich wieder in den Alltag einsteigen wollte. Ich merke aber grad, das passt so nicht. Daher hab ich entschieden, mir die nächste Woche noch frei zu machen, um wenigstens noch ein paar Tage abschalten zu können. Ist zwar doof, aber manchmal braucht es einfach ein wenig Selbstfürsorge.

Was aber diese Woche geklappt hat: Ich hab ein gutes Buch gelesen, das mir sehr viel innere Ruhe gebracht. Dazu aber gleich mehr unten bei den Buchtipps.
Und ich hab Zeit gefunden für das neue Puzzle, das ich letztens bestellt hatte. Und das hat mir an drei Nachmittagen viel Freude gemacht.

Ein fertiges Puzzle auf einer weißen Puzzle-Matte auf einem Holztisch. Das Motiv: Eine Buchhandlung von draussen mit einem Fahrrad davor und einer handbeschriebenen Werbetafel.

Lieblingsgerichte

Bei mir gab es diese Woche vegetarischen Zwiebelkuchen. Ich liebe den sehr und freu mich schon immer im August darauf. Lange hatte ich ihn nicht gebacken, weil ich dachte, er würde ohne Speck nicht schmecken. Stimmt aber gar nicht. Ich hab dafür einen Supertrick, den ich dir im Rezept verrate. 😉

Traditionell trinkt man dazu ein Glas Federweißen, den frischen, noch gärenden Traubenmost, der grad in der Umwandlung zum Wein ist. Ihn gibt es nur jetzt um diese Jahreszeit zu kaufen und ich hatte mir eine Flasche besorgt.
Ich stelle aber fest, dass ich Alkohol immer weniger mag und ich auch gar keine große Freude mehr am Federweißen hab. Aber ich glaub, normale Leute finden die Kombination sehr lecker. 😉

Ob mit oder ohne Federweißen – hier geht’s zum Zwiebelkuchen-Rezept.

Teller mit einem Stück Zwiebelkuchen, einem Glas Federweißem und im Hintergrund eine Flasche Federweißer und eine brennende Stumpenkerze.

Außerdem hatte ich mal wieder die Kürbis-Kartoffel-Puffer nach dem Rezept von “Emmi kocht einfach” gemacht. Die lieb ich im Herbst sehr und auch Lise freut sich immer sehr darüber.
Tatsächlich ist die Menge eigentlich viel zu viel für eine Person und einen Hund. 😉 Der Hokkaido-Kürbis hat halt eine gewisse Größe und dann kommen noch Kartoffeln dazu, so dass wir davon immer fast vier Tage essen können. Außerdem dauert es bei der Menge immer ziemlich lang, bis alle Puffer ausgebacken sind. Ich glaub, nächstes Jahr nehme ich mal nur einen halben Kürbis und mache aus der anderen Hälfte eine Suppe. Hätte ich auch dieses Jahr schon drauf kommen können. 😉 Egal, lecker war es trotzdem!

Gelesen, geguckt, gehört

Bücher

“Insel am Rand der Welt” von James Rebanks

Dieses Buch hat mich gleich angesprochen, als ich es entdeckt hatte. Der englische Autor James Rebanks erzählt darin von einer dreimonatigen Auszeit, die er sich selbst während einer persönlichen Krise auf einer Insel am Rande der Welt gönnt – in Norwegen bei der älteren Anna, die sich dort seit Jahren um die Brut der wilden Eiderenten kümmert.
Man bekommt einen tiefen Einblick in dieses ursprüngliche Leben, nach dem wir uns oft sehnen, das aber gar nicht so romantisch ist wie man oft glaubt. Dennoch übt dieser Alltag, in dem sich die Tage nach dem Wetter, dem Stand der Sonne und den Gezeiten richten, eine große Faszination aus.
Rebanks kommt mit den großen Fragen des Lebens auf die Insel und wird nach diesem Aufenthalt einige Antworten mitbringen, die irgendwie ganz simpel sind, die wir aber in unserer schnelllebigen Zeit oft vergessen haben.

Ich hatte tatsächlich zu Beginn ein wenig Schwierigkeiten, in das Buch reinzufinden. Es ist ein recht langsames Buch, in dem gefühlt gar nicht so viel passiert. Und es ist ein wenig spröde, was aber genau zu der Landschaft passt, in die Rebanks eintaucht.
Ich fühlte mich beim Lesen an vergangene Reisen erinnert, wo ich aus einem vollen Arbeitsalltag in eine ruhige Umgebung kam und dort Schwierigkeiten hatte, anzukommen. Einfach, weil der Kontrast so groß war.
Aber ich ahnte, dass ich in dem Buch einen Zauber finden würde und so habe ich weitergelesen. Und tatsächlich hab ich beim Lesen unglaubliche Ruhe gefunden und bin ganz dankbar, einen Einblick in dieses ursprüngliche, wilde Leben bekommen zu haben.
Ich kann jetzt schon sagen, es ist definitiv eines meiner Top-Bücher des Jahres. Große Leseempfehlung!

Hinweis: Das Buch habe ich als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten. Wie immer hat das aber keine Auswirkungen auf meine Besprechung.

Buch "Insel am Rand der Welt" von James Rebanks auf einem Holztisch

Podcasts

Der Soziologe Harald Welzer war im Hotel Matze zu Gast und Matze hat mit ihm die aktuelle gesellschaftliche und politische Situation betrachtet. Die Ergebnisse waren natürlich nicht sehr erfreulich, aber irgendwie tat es dennoch gut, die aktuelle Weltlage mal ein wenig sortiert zu bekommen.

Glücks-Quickies

Und zuletzt noch ein paar weitere Punkte, für die ich diese Woche dankbar war:

  • Ein schönes Morgenrot am Samstagmorgen.
Morgenrot über den Dächern der Stadt.
  • Die herbstliche Färbung der Pflanzen auf meiner Terrasse.
Dachterrasse mit verschiedenen Pflanzen darauf, deren Blätter im trüben Herbstlicht bunt leuchten.

So, das war es für diese Woche von mir. Ich wünsche dir jetzt ein schönes Wochenende mit vielen kleinen Glücksmomenten!

Alles Liebe für dich – love & peace!

Deine Maike

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