Schon wieder ist eine Woche rum und wir sind im Juni angekommen. Ich hab für dich all das zusammengestellt, was mich die letzten Tage erfreut hat. Das erste hast du schon im Titelbild gesehen: Ich mochte das Gesicht, das da unten an dem Mülleimer in meinem Viertel prangt.
Bevor es los geht, ein dickes Dankeschön an meine Steady-Mitglieder! Ohne euch wäre das nicht möglich, dass ich hier jeden Samstag meine Glücksmomente zusammenstelle. Ganz viel Liebe geht raus! ❤️
Fauler Entschleunigter Sommer
Ich habe eine Entscheidung getroffen: Ich werde mir bewußt einen faulen entschleunigten Sommer gönnen. Eigentlich hatte ich recht viele Pläne, aber ich merke grad, ich brauche was ganz anderes.
In mir ruft es schon lange danach, endlich mal vom Außen zurück zu treten. Die Geschwindigkeit zu reduzieren. Mich selbst nicht mehr anzutreiben. Soweit es geht, dem nachzugehen, was ich grad wirklich brauche. Das wieder deutlicher zu spüren.
Insofern hab ich entschieden, diesen Sommer weniger zu machen. Das Tempo rauszunehmen. Klar werde ich weiterhin arbeiten. Aber die großen Projekte, die noch in der Pipeline sind, werden wohl eher nicht umgesetzt. Hier ist diesen Sommer ein anderes Programm geplant. Ein bißchen wie als Kind in den großen Ferien: Tun, wonach mir ist und spontanen Verlockungen nachgehen.
Ich werde Sommerromane lesen, ohne damit ein Ziel zu verfolgen. Ich werde meine schön bepflanzte Terrasse maximal auskosten. In den Himmel gucken und die Mauersegler beobachten. Im Wald sitzen und schauen, was kommt. Die Impulse meines Projektes „Deine Naturzeit“ intensiv erleben. Im Café sitzen und Menschen beobachten. Barfuß laufen. Einen Mittagsschlaf einlegen, wenn ich müde bin. Abends in die Sterne gucken. Zeit mit meiner Familie und Freundinnen verbringen. Kleine Ausflüge mit dem Bulli machen. Spaghetti-Eis zum Frühstück essen. Weiter Mady Morrisons Yogaplänen folgen und meinen Körper spüren.
Ich werde diesen Sommer gezielt dazu nutzen, um mir ein paar möglichst entschleunigte Wochen zu schaffen. Mit so wenig Druck und Müssen wie möglich. Mit viel Leichtigkeit. Mit viel Mich-selbst-spüren. Die Ernte all meiner Anstrengungen der letzten Jahre zu geniessen und zu würdigen.
Vielleicht wird mein fauler entschleunigter Sommer auch ein wenig langweilig. Möglicherweise werde ich auch hier in den nächsten Wochen gar nicht so viele fancy Erlebnisse berichten können. Aber vielleicht passiert auch genau das Gegenteil? Wer weiß? Ich werde berichten. 🙂

Worauf wir uns im Sommer freuen dürfen
Und wo wir schon beim Thema Sommer sind: Ich habe für Steady-Mitglieder einen neuen Artikel veröffentlicht, in dem ich all das aufgeschrieben habe, was uns im Sommer Schönes erwartet. Wenn du also Lust hast, den Sommer gut auszukosten, dann schau gerne mal rein!
>>> Hier geht’s zum Sommer-Artikel
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Terrassenliebe
Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich gerade meine Terrasse feiere. Dort wird es grad so wunderschön grün. Ich bin so happy, dass ich das tolle Bienen- und Insektenfreundliche Staudenpaket beim Biogartenversand Hof Jeebel bestellt hatte, was wirklich gut anwächst (keine Werbung, alles selbst bezahlt.). Dazu die selbst gesäten Blümchen, die grad aus dem Saatgut entstehen, das ich vor ein paar Wochen in die Erde gelegt habe. Das fasziniert mich immer wieder, was die Natur da leistet!
Der Lavendel hat schon begonnen zu blühen und die Winde wächst wie verrückt und erklettert sich gerade das Rankgerüst.

Und weil ich grad da draussen so happy bin, habe ich die Arten in meinem Nature Journal festgehalten. Ich finde, das ist mir echt ganz gut gelungen. Ist ja auch nicht immer der Fall. 😉

Und auch die Tiere kann ich hier gut beobachten. Die Wildbienen kommen regelmässig vorbei für einen Pausensnack.

Die wachsamen Stieglitze kommen nach wie vor, wenn die Terrasse leer ist und futtern den Inhalt der Futtersäule leer.

Und auch die Bänderschnecken präsentieren sich nach jedem Regen. Einen Tag konnte ich eine wunderbar beobachten: Da kroch sie von aussen an der Scheibe lang und ich konnte mir von drinnen in Ruhe alle Details ansehen: Ihre glatte Sohle. Wie sie das, was wir „Dreck“ nennen würden, von der Scheibe frass. (Wie süß ist bitte so ein Schneckenmund!) Wie niedlich es aussieht, wenn sie sich mit ihren Fühlern voran tastet. Ein paar Stunden später fand ich sie dann in meinem Wohnzimmer vor, wohin sie vorgedrungen war. Ich hab sie dann aber doch wieder in ihren Wohnbereich, auf die Terrasse, zurückgebracht.
Ich hab darüber ein kleines Video gemacht; das kannst du bei Interesse hier bei Insta ansehen.

Analog vor Digital
Ich möchte ja wieder mehr „Echtes“ im Leben haben. Mich wieder unabhängiger von den vielen digitalen Welten machen.
Lange habe ich hauptsächlich eBooks gekauft. Ich mag es, auf dem eReader zu lesen, weil ich die Bücher in dem Moment kaufen kann, wenn ich sie lesen will, bequem von der Couch aus. Weil es zum Reisen sehr praktisch ist, nicht zig Bücher mitnehmen zu müssen, sondern nur das kleine, leichte Gerät. Weil der eReader eine Beleuchtung hat und ich abends im Bett kein Licht anhaben muss und so ganz entspannt vom Lesen in den Traum rutschen kann. Weil der eReader oft besser zu handhaben ist ein ein Buch. Weil ich für jedes Buch, das ich nur digital besitze, kein Regal anschaffen muss.
Gleichzeitig stört es mich, dass mir zahlreiche Bücher abhanden gekommen sind, die zwar noch auf meinem Reader angezeigt werden, aber nicht mehr zu laden sind. Vielleicht könnte ich sie noch reaktivieren, aber ich hab keine Lust, mich auch darum wieder kümmern zu müssen (zumal ich sie grad eh kein zweites mal lesen will). Die Bücher, die ich damals für den Kindl gekauft hatte, sind eh weg, weil ich mein Amazon-Konto gelöscht habe. Hinzu kommt, man kann die Bücher, im Gegensatz zu echten Büchern, nicht verleihen. Und weiterverkaufen sowieso nicht. Ich fühle mich also von diesen digitalen Gütern ein wenig betrogen.
Ich bin daher dazu übergegangen, meinen eReader nur noch dafür zu nutzen, um geliehende Bücher aus der Onleihe zu lesen. Dafür ist er echt super! Aber wenn ich Bücher kaufe, sind diese nun zu einem Großteil wieder „richtige“ Bücher.
Und für den Sommer habe ich mir jetzt 5 Sommerromane bestellt, auf die ich mich schon sehr freue!

Und weil ich auch nicht mehr so viel in den Sozialen Medien abhängen will, habe ich als Alternative ein günstiges Mini-Abo des Magazins Flow abonniert. Darin kann ich nun ganze Artikel zu inspirierenden Themen lesen, statt bei Insta nur immer so oberfächlich einzutauchen.

Gelesen, geguckt, gehört
Im Podcast „Und was machst du am Wochenende“ von der Zeit war Reinhard Mey zu Gast. Ein heiteres und kurzweiliges Gespräch, das mir irgendwie gute Laune gemacht hat.
Lieblingsgerichte
Bei mir gab es diese Woche wieder viel leckeres Essen. Unter anderem habe ich diese Dinge zubereitet:
- Noch mal weißen Spargel mit Kartoffeln und zerlassener Butter. Am 24.6. endet ja traditionell die Spargel-Saison und da wollte ich vorher noch mal welchen essen.
- Schon wieder Bananenbrot. Ich glaub, so langsam ist es dann auch mal genug. 😉
- Weiße Bohnen Salat
- Kokosmilchreis mit Erdbeeren: Der Milchreis wird dabei statt mit Milch mit Kokosmilch (und ggf. etwas Wasser) gekocht und bekommt dadurch ein leckeres Aroma. Dazu gibt’s pürierte Erdbeeren (ggf. mit Zucker) und als Deko ein paar geschnitte Erdbeeren und Kokoschips obendrauf. So lecker! Und so sommerlich! (Übrigens eine natürlich vegane Variante.)


Glücks-Quickies
Und zuletzt noch ein paar weitere Punkte, für die ich diese Woche dankbar war:
- Für das üppige Grün, das in meinem Viertel wächst.
- Für die Gelegenheit, das Gewitter zuhause von einem sicheren Ort aus beobachten zu dürfen. Mich faszinieren solche Naturgewalten immer. Und zu wissen, dass Lise mittlerweile in der Kammer für sich einen safe space gefunden hat, wo sie gut da durch kommt.
- Dafür, dass ich spontan einen Termin bei der Orthopädin bekommen habe und ich nun wieder schön beweglich bin. Offenbar hatte die Zahn-OP Ende April doch mehr Auswirkungen auf den restlichen Körper als gedacht. Ich sei jetzt „wie neu“ sagte sie zum Schluss. Das gefiel mir. 😉
- Für einen schönen Start in den Schmetterlinsgmonat bei „Nature Journaling & Coffee„. Wir sind mit dem Zitronenfalter gestartet und das war echt spannend.
So, das waren meine Glücksmomente meiner Woche. Wie sah es denn bei dir aus? Was hat dich diese Woche glücklich gemacht? Schreib es doch gerne unter dem Artikel in die Kommentare! So können wir uns gemeinsam über unsere schönen Erlebnisse freuen.
Und jetzt wünsche ich dir ein schönes Wochenende mit vielen kleinen Glücksmomenten!
Alles Liebe für dich – love & peace!
Deine Maike
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