Peachtober, Seelische Gesundheit & Schopf-Tintling – Meine Glücksmomente der Woche (10/10/26)

Hallo und willkommen zu meinen Glücksmomenten der Woche! Ich habe die letzten Tage wie immer zugesehen, mir ein paar schöne Momente ins Leben zu holen und hatte wie immer auch einen Blick auf all das Schöne, was mir einfach so begegnete. Und all das habe ich wie jeden Samstag für dich zusammengestellt, so dass du da vielleicht auch ein paar nützliche Impulse finden kannst. Schön, dass du da bist, wir legen gleich los!

Vorab wie immer erst ein ganz dickes Dankeschön an meine Steady-Mitglieder! Danke, dass ihr mich unterstützt und so dafür sorgt, dass ich hier weiter jede Woche meine Glücksmomente zusammenstellen kann. Ihr seid die Besten! ❤️

Kreativität

Der Herbst steht bei mir ganz im Zeichen der Kreativität. Ich hatte so Lust, wieder mehr zu malen und zu zeichnen und insofern hatte ich mir vorgenommen, da aktiver zu werden. Und das funktioniert grad auch ganz gut.

Am Samstag hab ich einen Online-Malkurs mit Danny Hawk über Artistravel gemacht. Es ging darin um Food Sketching, also Essen malen. Das hat mir super viel Spaß gemacht! Jetzt freu ich mich, demnächst im Café zu sitzen und meinen Kuchen mal nicht per Foto festzuhalten, sondern ihn in meinem Skizzenbuch zu verewigen.

Außerdem bin ich weiter dabei, jeden Tag eine Kleinigkeit zu malen. Ich hatte zu Monatsbeginn mit dem Inktober angefangen. Das ist eine Challenge, bei der es jeden Tag einen Begriff gibt, zu dem man etwas malen kann. Im Laufe der Woche habe ich festgestellt, dass es grad noch eine andere Challenge gibt, nämlich den „Peachtober“. Da gefallen mir die Begriffe besser und so bin ich einfach geswitcht. Und so hab ich die letzten 9 Tage jeden Tag etwas gemalt und das find ich super!

Mein erstes Motiv beim Peachtober waren Pflaumen. 🙂

Draußen – Herbstmomente

Ich hab es hier schon so oft geschrieben, aber ich muss mich wiederholen: Ich liebe den Herbst! Unsere Morgenrunden im Rombergpark sind grad so traumschön!
Der Nebel steht über der großen Wiese und macht einfach so eine schöne Stimmung.

Und die Spinnweben zaubern feinste Kunstwerke in die morbide Natur.

Vergangene Woche Freitag hatte ich im Park einen (wirklich nur einen) Schopf-Tintling entdeckt. Ich finde diese Pilze so super spannend, weil sie sich selber auflösen und eine Art schwarze Tinte bilden, die dann die Sporen verteilt – daher der Name. Die Entwicklung geht manchmal ruckzuck voran; zwischen den beiden folgenden Bildern lagen nur 24 Stunden.

Und Montagmorgen hab ich mit Manfred eine schöne Morgenrunde unterhalb von Syburg bei wundervollstem Licht gemacht.

In meinem Viertel darf ich auch beobachten, wie es so langsam bunt wird.

Hach! Ich lieb’s!

Loslassen

Der Herbst ist für mich auch deshalb die schönste Jahreszeit, weil wir jetzt in der Natur so sehr den ewigen Kreislauf von Wachsen und Vergehen beobachten dürfen. Die Natur bietet noch mal all ihre Schönheit auf, ehe sie dann in wenigen Wochen in den Winterschlaf versinkt.
Für mich ist die Natur die beste Lehrmeisterin, um mich das Loslassen zu lehren. Nicht alles ist dafür gemacht, um dauerhaft in unserem Leben zu bleiben. Und manches darf sich auch verabschieden, damit Platz für Neues entsteht. Das können Erwartungen an mich selbst sein, alte Glaubenssätze, die mir nicht mehr dienen, Dinge, Verpflichtungen, die nicht mehr zu mir passen oder manchmal auch Personen, mit denen es sich nicht mehr richtig anfühlt. Mit dem Loslassen der Natur im Außen kommt bei mir auch innerlich oft jedes Jahr im Herbst wieder ein bißchen was in Bewegung.
Kennst du das auch?

Im Magazin „Flow“ hab ich ein schönes Zitat gelesen, das gut zum Herbst passt:

Und als ich das Zitat in der Zeitung entdeckte, startete in meiner Deezer-Playlist Autumn-love zeitgleich der Song „Tim McGraw“ von Taylor Swift. Wie passend. Und so schön!

Lieblingsgerichte – das Kochbuch „Herbstgenuss & Winterliebe“

Ich hab diese Woche angefangen, mich durch das Kochbuch „Herbstgenuss & Winterliebe“ von Kathrin Salzwedel und Ramin Madani aus dem Thorbecke Verlag zu kochen. (Hinweis: Das Buch habe ich als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten.)
Das hat mir richtig viel Spaß gemacht! Es finden sich darin jede Menge tolle vegetarische Gerichte für die kommenden Monate: Suppen, Eintöpfe, Aufläufe, Pastagerichte und auch schöne Salate, die gut in die kalte Jahreszeit passen. Alles mit vielen saisonalen Produkten wie Wurzeln, Kohl, etc.
Dazu finden sich im Buch auch Rezepte für Brot, Kuchen und Desserts.
Ich finde die Auswahl an Gerichten sehr vielfältig; es ist für alle Gelüste was passendes dabei. 😉

Ich hab zunächst die Wirsing-Sellerie-Paprika-Suppe und die One-Pot-Süßkartoffel-Penne gekocht. Von der Suppe konnte ich drei Tage essen und ich liebe es, wenn ich dann Hunger habe und nur schnell was warm machen muss. Die Süßkartoffel-Penne waren bestes Soulfood und noch dazu ruckzuck gemacht.

Jetzt am Wochenende folgen die Wirsing-Rouladen mit Kartoffel-Steckrüben-Füllung, für die alle Zutaten schon hier liegen. Und ich hab große Vorfreude, mich weiter durch das Buch zu kochen. Ich hab jedenfalls schon jede Menge Klebezettel im Buch platziert und bin mir sicher, dass ich lecker durch Herbst und Winter komme.

Du kannst das Buch für 26 € überall kaufen, z. B. bei Thalia*, geniallokal* oder der Autorenwelt.

Seelische Gesundheit

Heute ist der Internationale Tag der seelischen Gesundheit. Und vom 10. bis 20. Oktober findet wieder eine ganze „Woche der seelischen Gesundheit“ statt.
Das Thema wird von Jahr zu Jahr immer relevanter, denn immer mehr Menschen sind von psychischen Krankheiten wie Depressionen, Angststörungen, Missbrauch von Alkohol und Medikamenten u. ä. betroffen. Die Gründe sind vielfältig.
Schnell laufen wir über Jahre mit Scheuklappen, aber voller Energie in eine Richtung, die uns irgendwann unglücklich oder krank macht. Wir ignorieren oft zu lange, dass wir uns zu sehr nach den vielen Anforderungen im Außen richten und unsere eigenen Bedürfnisse dabei übersehen.
Und gerade in diesen unsicheren Zeiten, die wir grad erleben, halte ich es für so wichtig, dass wir uns um unsere mentale Gesundheit kümmern.

Für mich heißt das, gut für sich selbst zu sorgen. Das kann vieles bedeuten: Wieder mehr mit sich selbst in Kontakt zu kommen und zu fühlen, was man wirklich braucht. Sich im Alltag möglichst etwas Luft zu lassen, um überhaupt mitzubekommen, was grad dran ist. Ein bißchen mehr ruhige Momente in den Alltag einzubauen. Sich nicht ständig mit irgendwelchen Aktivitäten zuzustopfen oder sich mit Social Media & Co abzulenken, um manches nicht zu spüren. Sich ggf. auch von ungesunden Rahmenbedingungen zu trennen oder sie zumindest zu reduzieren. Sanfter mit sich selbst zu sein, Selbstmitgefühl zu kultivieren und erhöhte Ansprüche an sich runterzuschrauben. Oder natürlich auch dafür zu sorgen, dass wir neben den vielen Verpflichtungen auch immer wieder Schönes erleben. Und sich im Bedarfsfall auch Hilfe und Rat zu holen, bei Freundinnen oder auch bei Profis.
Alles auf einmal klingt vielleicht etwas viel, aber vielleicht nimmt man sich einfach mal eine Sache raus, die einem gut tun würde? Oder man lässt etwas sein oder reduziert, was einen belastet?

Mir ist dieses Thema wichtig, denn mich selbst hatte es 2011 total aus der Bahn geworfen und ich war damals in einer psychosomatischen Klinik. Einige Jahre später habe ich einen ausführlichen Artikel darüber geschrieben, wie es damals dazu kam und wie ich mich da wieder rausgearbeitet habe. Den Artikel kannst du hier nachlesen: „Warum du es unbedingt vermeiden solltest, dich bis zum Burnout abzurocken“ (für alle offen).
Ansonsten findest du bei mir auch zahlreiche hilfreiche Artikel (+) zu den Themen Fokus und Selbstfürsorge.

Überleg doch mal: Was könntest du dieses Wochenende für deine seelische Gesundheit tun?

Freundinnenzeit

Ein wichtiger Baustein für seelische Gesundheit sind auch Treffen mit Freund*innen. Davon hatte ich diese Woche eine gute Menge: Am Sonntag war Janine zum Frühstück hier. Am Mittwoch hab ich mich zum Mittagessen mit Pilla im Schönes Leben getroffen. Und am Freitagnachmittag hab ich das Wochenende zusammen mit Martina eingeläutet. Wir waren erst Mittagessen bei Curry Masala und sind dann zu mir gegangen, haben weiter gequatscht und später noch Kuchen gegessen.
Ich bin echt dankbar für die vielen guten Menschen in meinem Leben!

Gelesen, geguckt, gehört

  • In Bettina Böttingers Podcast „Zwischen den Zeilen“ war die Schauspielerin Rosalie Thomass zu Gast, die jetzt neu im Tatort aus Franken zu sehen ist. Ich kannte sie gar nicht, mochte sie aber sehr. Die beiden sprechen über Geschlechtergerechtigkeit und vieles andere mehr, was ich sehr spannend und auch stärkend fand. Das Gespräch kannst als Podcast hören oder hier bei Youtube ansehen.
  • Pierre M. Krause war in seiner „Kurzstrecke“ wieder mit Bruce Darnell unterwegs. Das war wieder eine schöne Ausgabe, die du hier in der ARD-Mediathek ansehen kannst! Bruce Darnell finde ich einen echt guten Typ. Ich konnte mit ihm lange nichts anfangen, bis ich damals die Folge „Krause kommt“ mit ihm gesehen habe (die gibt’s hier). Und so hab ich mich sehr gefreut, dass er jetzt noch mal in der Kurzstrecke zu sehen war.

Glücks-Quickies

Und zuletzt noch ein paar weitere Punkte, für die ich diese Woche dankbar war:

  • Eine Entscheidung in einer Angelegenheit getroffen zu haben und damit gut für mich gesorgt zu haben.
  • Mal wieder gepuzzelt zu haben.
  • Das letzte sommerliche Frühstück mit einer frischen und sehr lecker-reifen Mango, Müsli und Naturjoghurt.
  • Bei Nature Journaling & Coffee in den Fledermaus-Monat gestartet zu sein. Ich hatte bislang gar keine Ahnung von Fledermäusen und freu mich, diese spannenden Tiere im Laufe des Monats besser kennenzulernen.
  • Am Mittwochabend für einen Moment in der offenen Terrassentür zu stehen und den Duft des Regens einzuatmen.

So, das waren meine Glücksmomente meiner Woche. Wie sah es denn bei dir aus? Was hat dich diese Woche glücklich gemacht? Schreib es doch gerne unter dem Artikel in die Kommentare! So können wir uns gemeinsam über unsere schönen Erlebnisse freuen.

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Und jetzt wünsche ich dir ein schönes Wochenende mit vielen kleinen Glücksmomenten!

Alles Liebe für dich – love & peace!

Deine Maike

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