Terrassenglück, auswärts essen & Bücher – Meine Glücksmomente der Woche (09/05/26)

Meine Woche war diesmal viel zu voll. Eigentlich versuche ich das ja mittlerweile zu vermeiden, mir den Kalender zu eng zu packen. Aber diesmal ließ es sich nicht ändern und ich hab zugesehen, das ich mir bewußte Pausen zwischen die Termine gesetzt habe.
Was ich dabei alles Schönes erlebt habe, erzähle ich dir jetzt wie jeden Samstag.

Ein großes Dankeschön geht wie immer an meine Steady-Mitglieder, die mit ihren Beiträgen dafür sorgen, dass ich mir weiter die Zeit nehmen kann, meine Glücksmomente aufzuschreiben. Ganz viel Liebe geht an euch raus! ❤️

Terrasse

Ich hab letztes Wochenende viel Zeit auf meiner frisch bepflanzten Terrasse verbracht. Die frisch gesetzten Stauden müssen nun erst anwachsen und so sieht es noch nicht so sehr grün aus. Aber es wird und ich freu mich schon so auf meine Sommerterrasse!
Es ist so wundervoll, wieder draussen zu sitzen und zu lesen. Gerade diese Jahreszeit mag ich so sehr, wo es mir so grad noch angenehm ist, in der Sonne zu sitzen. Wegen der Zahn-OP letzten Donnerstag brauchte ich allerdings den Sonnenhut, damit der Kopf im Schatten bleiben kann. Und ich stelle fest, das ist gar keine schlechte Sache mit so einem Hut und auch beim Lesen viel angenehmer.
Und auch Lise freut sich über das erweiterte Wohnzimmer.

Auswärts essen

Früher war ich ständig auswärts essen. Seit einigen Jahren hatte sich das sehr deutlich reduziert. Auch, weil ich mittlerweile viel selber koche. Aber ich hatte mir vor längerer Zeit vorgenommen, doch ab und an mal wieder frühstücken oder auf ein Stück Kuchen ins Café zu gehen.
Nachdem dieser Vorsatz erst nicht so gut angelaufen war, hab ich gefühlt alles diese Woche nachgeholt:

  • Am Montag war ich mit Martina im Café Lotte in der Kaiserstraße frühstücken.
  • Mittwoch abend war ich mit Tina im Sukothai und hab endlich mal wieder thailändisch gegessen. Hach, so gut!
  • Donnerstagnachmittag gab es spontan Milchkaffee und Mandarine-Schmand-Kuchen im Café Lotte in der City.
  • Am Freitag war ich dann mit Pilla zum Mittag eine Udon-Nudel-Soup bei Nosh essen.

Das hat mir alles viel Freude gemacht und ich lieb es, wenn ich nicht selber für die Zubereitung zuständig bin!

Kuchen im Café Lotte

Draußen

Vielleicht habe ich es letzte Woche schon erwähnt, aber ich liebe es grad so sehr, in der Natur unterwegs zu sein! ich feiere so sehr das frische Grün, das bei uns mittlerweile so üppig vorhanden ist! Beste Farbe!
Jetzt nach dem Regen stehen alle Bäume voll im Saft!

Viele Blüten an den Bäumen sind nun so langsam verblüht und liegen wie Konfetti auf den Wegen.

Quasi „die Reste vom Feste“.

Und offenbar geht es grad auch mit dem Nachwuchs los. Im Rombergpark hab ich Nilgänse mit ihren Küken gesehen. So niedlich!

App „Forest“

Ich hab mir diese Woche wieder die App „Forest“ auf dem Handy installiert. Forest hilft einem dabei, seinen Fokus zu halten, indem sie einen guten Grund liefert, für eine zuvor festgelegte Zeit das Handy nicht anzurühren. Man pflanzt in der App einen Baum und wenn man dann das Handy nicht anrührt, wächst er; andernfalls stirbt er. Und so kann man sich selbst ein bißchen überlisten, das Gerät nicht zu nutzen und züchtet sich damit, wenn es gut läuft, einen kleinen Wald.

So oft passiert es mir sonst, dass ich beim Lesen denke, ich müsste noch mal eben XY nachsehen oder etwas in einer App erledigen und – zack – bin ich wieder aus dem Lesefluss raus und in der Handywelt drin. Der wachsende Baum erinnert mich jetzt immer, dass ich mir ja was anderes vorgenommen hatte.
Man kann die App z. B. für fokussiertes Arbeiten nutzen oder eben auch wie ich zum Lesen.

Hier findest du alle Infos zu Forest.

Ernährungsveränderung

Wenn du hier regelmässig mit liest, weißt du, dass ich Anfang Februar eingestiegen bin, mir meinen deutlich zu hohen Zuckerkonsum abzugewöhnen. Ich gehöre leider zu den Menschen, bei denen das fast Sucht-artige Züge annimmt und der Körper immer mehr Zucker verlangt. Das hat dann nichts mehr mit Genuss zu tun und das nervte mich schon lange.
Daher hatte ich das Ziel, meinen Zuckerkonsum auf ein gesundes Maß zu reduzieren. Ich will auf Dauer nicht komplett drauf verzichten, aber eben auch abends auf der Couch keine regelmässigen Schokoschlachten mehr veranstalten.
In den vergangenen Jahren hatte ich schon ein paar mal Zucker gefastet und bin aber dann, wenn ich wieder normal gegessen habe, wieder in die alten Muster gerutscht. Also hatte ich mir diesmal vorgenommen, a) nicht komplett drauf zu verzichten und b) diese bewußte Zeit nicht nur 6 Wochen, sondern drei Monate lang zu machen.
Und die sind jetzt rum. Und ich hab das Gefühl, dass es mir diesmal wirklich gelingen könnte, da dran zu bleiben und einen entspannten Umgang mit Süßigkeiten zu finden. Darüber freue ich mich jetzt sehr!

Falls das auch dein Thema ist und du interessiert bist, wie ich über mehrere Jahre meine Ernährung verändert habe, kannst du das hier (+) nachlesen. Diese Zuckersache war jetzt für mich der letzte Step und auch der schwierigste. Bei der Zuckersache hat mir geholfen, a) meine Darmflora mit medizinischer Unterstützung wieder ins Lot zu bringen, b) gesündere Gewohnheiten zu etablieren sowie c) mich selbst zu beobachten, was es genau ist, was mich dann immer zur Schokolade greifen lässt.
Alternativ kann ich auch sehr die Doku „Hirschhausen und der Zucker“ empfehlen.

Ich bin jetzt jedenfalls sehr happy, diese große Baustelle erledigt zu wissen.

Der Freude folgend

Am Donnerstag hab ich mir einen Selfcare-Nachmittag gemacht: Erst war ich in der City beim Kieferchirurg zum Fäden ziehen. Die Wunde ist gut verheilt und ich bin jetzt dankbar, dass ich das gut hinter mich gebracht habe.
Um das angemessen zu würdigen, bin ich dann spotan auf Kaffee und Kuchen ins Café Lotte. Yummy!

Anschliessend bin ich zu Schischi gegangen und hab mir dort einen großen, pink-farbenen Stoff-Shopper gekauft. Mir reichen die normal-großen Jutebeutel meist nicht und insofern war ich direkt Feuer und Flamme, als ich vor einigen Wochen mitbekommen hatte, dass Schischi so tolle bunte und große Beutel hat. Ich hab ja immer große Freude an so farbigen Alltagsgegenständen, die einfach gute Laune in den Tag bringen. Und da ich eh in der Stadt war, hab ich die Gelegenheit ergriffen und mir einen Beutel mitgenommen.

Und danach war ich noch in der Yogabude und wollte mir ein paar Sticker besorgen. Ich hatte nämlich eine neue Leuchtturm-Kladde für meine Yoga-Aufzeichnungen bestellt und da sollte ein passender Sticker drauf. Und wie das dann so ist, hab ich auch noch eine schöne Postkarte entdeckt, die mit musste.

Außerdem hab ich dort einen dicken Ersatz-Faden für den schönen Kristall bekommen, den ich vor ein paar Jahren dort gekauft hatte und bei dem das Band gerissen war. Er lag seitdem in der Schublade und wartete immer darauf, dass ich endlich ein passendes Band anschleppe, aber irgendwie hab ich’s immer vergessen. Und jetzt streut er morgens wieder so schön die Sonnenstrahlen in mein Schlafzimmer.

Rein & Raus

Ergänzend zu meinen gerade beschriebenen Käufen, hat sich mein Besitz noch an folgenden Stellen verändert:

Bücher

Diese Woche hab ich noch mal sechs Bücher gekauft.

Es fehlt noch ein Buch von Melanie Wolfers, das ist noch auf dem Weg.

In meinem Artikel über meinen Fokus-Lese-Monat im April (+) hatte ich letzte Woche beschrieben, dass ich meinen SUB (= Stapel ungelesener Bücher) reduzieren will. Das würde bedeuten, dass ich entweder a) weniger Bücher kaufen oder b) mehr lesen müsste. Offenbar wird es Variante b). 😉

Digitales Ausmisten

Und dann hab ich digital noch mal etwas ausgemistet. Anlass war dazu das neueste Video von Joseph Bolz aka „De Changeman“ zum Thema „Digitales Ausmisten“. Ich bin da mittlerweile eigentlich ganz gut auf Stand, aber im Laufe der Zeit hatten sich wieder einige Dinge angesammelt.
Man könnte zwar meinen, dass diese digitalen Dinge nicht stören, weil sie ja keinen räumlichen Platz einnehmen. Aber zu vieles aus der Katerorie „könnte (noch) interessant sein“, verstellt uns den Blick auf die wirklich wichtigen Dinge. Zudem fressen all die Dateien unnötigen Speicherplatz und damit auch Energie. Und so hab ich da noch mal ordentlich ausgemistet:

  • Bei meinen Podcasts-Abos habe ich einige rausgelöscht, die ich sowieso nicht höre. Dadurch, dass im Laufe der Zeit immer mehr hinzu gekommen sind, kann ich eh nicht mehr alle hören. Und so hab ich die gelöscht, die dann zuletzt immer hinten rüber gefallen sind. Denn es nervte mich schon immer, so viel in meinen Feed geschickt zu bekommen.
  • Bei Youtube bin ich die Kanäle, die ich abonniert hatte, noch mal durchgegangen. Dabei hab ich festgestellt, dass ich viele abonniert hatte, die mich gar nicht mehr interessierten und die Abos hab ich beendet.
  • Dann hab ich mal wieder meine eMails gelöscht und habe Newsletter abbestellt, die ich tatsächlich nicht lese. Einige Mails enthielten noch diverse kleine Aufgaben, die ich dann gesammelt erledigt habe, bevor ich die Mails gelöscht habe, z. B. Rechnungen speichern u. ä. Wie ich damals mein Mail-Postfach radikal ausgemistet habe, hab ich übrigens vor einiger Zeit hier (+) beschrieben.

Mich entlastet es sehr, auch an diesen Stellen nicht zu viel Ballast mit durch’s Leben zu schleppen.

Lieblingsgerichte

Ich habe diese Woche das erste Mal Bananenbrot mit Schokostückchen gebacken und finde es mega lecker! Das Rezept habe ich vom Blog „Jules‘ Menü“ (hier geht’s zum Rezept) und den Tipp dazu von Maja. Vielen Dank dir dafür, Maja!
Ich hab es in der zuckerfreien Variante gemacht; mir reichte die Süße durch die drei Bananen und die 70%-Schokolade.

Und weil das so lecker war, hab ich es noch warm angeschnitten und meiner Nachbarin ein Stück abgegeben und so konnte ich nur noch diesen Rest hier fotografieren. 😉

Gelesen, geguckt, gehört

Bücher

Von meinen neu eingezogenen Büchern hab ich direkt „Alt genug“ von Ildikó von Kürthy gelesen. Sie schreibt in diesem Memoir darüber, wie sie sich jetzt in einem Alter von Ende 50 mit vielem nicht mehr rumschlägt, was sie früher noch getan hat: Dass sie öfter ihre Meinung sagt und nicht mehr alles schluckt, des lieben Friedens Willens. Wie sie ihre Angststörung annimmt und gleichzeitig in die Schranken weist. Über die Dinge, die ihr heute wichtig sind und die, für die sie keine Zeit mehr verschwendet.
Ich mochte das Buch sehr. Ildikó von Kürthy betrachtet sich sehr reflektiert und zeigt sich dabei auch mit vielen ihrer „Macken“, was ich sehr sympathisch finde. Ich habe vieles aus meinem eigenen Leben wiedererkannt und sehe auch, dass gerade für uns Frauen die Zeit ab 50 echt einen Gewinn bereit hält. Außerdem gefällt mir Ildikó von Kürthys humorvolle Sprache immer sehr. Ich fand das Buch sehr kurzweilig, hab oft gelacht und hatte die 272 Seiten ruckzuck durch.

Das Buch kannst du z. B. bei Thalia*, Geniallokal*, der Autorenwelt oder gebraucht bei Medimops* kaufen.

Beste Lese-Situation ❤️

Mediatheken & Youtube & Podcasts

Im Hotel Matze war der Scham-Forscher Stephan Marks zu Gast. Kein wirklich angenehmes Thema. Irgendwie mögen wir die Scham nicht und reden auch lieber nicht drüber. Warum das aber falsch ist und wieso gerade die Scham einen wichtigen Anteil an den vielen schwierigen Entwicklungen in Deutschland und der Welt hat, besprechen die zwei. Ich hatte super viele Aha-Erlebnisse. Und mich hat das Gespräch sehr berührt. Im Video bei Youtube zu sehen (meine Empfehlung) oder alternativ per Podcast-App.

Glücks-Quickies

Und zuletzt noch ein paar weitere Punkte, für die ich diese Woche dankbar war:

  • Dass ich jetzt endlich so Erwachsenensachen erledigt habe wie die Kaffeemaschine und den Wasserkocher entkalkt zu haben. Irgendwie fühlt man sich nach sowas doch immer sehr reif, oder?
  • Am regenreichen Mittwoch bei uns im Viertel eine Mutter und ihr vielleicht einjähriges Kind dabei zu beobachten, wie sie zusammen das Pfützentreten entdecken.
  • Dass die große Baustelle hier um die Ecke schon nach drei Tagen fertig war. Die Fahrbahndecke wurde nämlich neu gemacht und dadurch fielen hier in meinem Viertel mit eh schon großem Parkdruck bestimmt 20 Parkplätze weg. Insofern war ich echt begeistert, dass die Baustelle so fix abgeschlossen war.
  • Die Lise beim Chillen auf der Couch zu beobachten.
Amüsant finde ich immer, dass ihr angekauter Hase irgendwie immer auf der Couchlehne mitchillt.

So, das war es für diese Woche von mir. Dir wünsche ich jetzt ein schönes Wochenende mit vielen kleinen Glücksmomenten!

Alles Liebe für dich – love & peace!

Deine Maike

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Kommentare

2 Kommentare zu „Terrassenglück, auswärts essen & Bücher – Meine Glücksmomente der Woche (09/05/26)“

  1. Avatar von Meike

    Hallo Maike,
    danke für die schönen Glücksmomente!
    Deine neue Tasche ist super, habe mir die Homepage angesehen. Liebäugle mit einer mit kurzen Griffen, da die langen für mich unpraktisch sind 🫣
    Was schreibst du in deine Yoga Kladde?
    Schönes Wochenende noch und liebe Grüße
    Meike

    1. Hallo Meike,
      da freu ich mich doch sehr, dass Dir die Glücksmomente heute gefallen. 🙂
      Ja, ich find die Tasche auch echt gut! Bin gespannt, wie Du Dich entscheidest.
      In die Yogakladde will ich mir Notizen über die verschiedenen Aspekte des Yoga machen, z. B. über die Philosophie dahinter, Meditation, etc. Weniger tatsächlich über die körperlichen Übungen.
      Dir auch ein schlnes Wochenende und liebe Grüße!
      Maike

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