Diese Woche war bei mir schön, erkenntnisreich und irgendwie genau mit den richtigen Dingen gefüllt. Was das genau war, erzähle ich dir wie jeden Samstag in meinen Glücksmomenten der Woche.
Und wie immer vorab ein großes Danke an meine Steady-Mitglieder, die mich und meine Glücksmomente unterstützen. Ohne euch würd’s diese Artikel hier nicht geben. Ganz viel Liebe geht raus! ❤️
Freundinnenzeit
Ich bin so dankbar für die Menschen, die mich auf meinem Weg begleiten und die ich begleiten darf. Manche kenne ich schon seit meiner Kindheit oder Jugend, andere sind erst vor wenigen Jahren dazu gekommen. Und ich geniesse es sehr, sie zu treffen und gute Gespräche zu führen oder auch die regelmässigen Sprachnachrichten, mit denen wir uns gegenseitig an unseren Leben teilhaben lassen. Jede Freundschaft ist anders, aber alle haben sie ihre Qualität.
Diese Woche hab ich zwei Freundinnen getroffen:
Am Dienstagabend bin ich ziemlich spontan mit Nicole auf eine Pizza zu Mama Mia gegangen. Ein wirklich schöner Abend! Wir haben lange gesprochen und uns auf Stand gebracht, weil wir uns lange nicht gesehen hatten. Und die Pizza war so köstlich! Ich finde ja, so eine dünne, frisch gebackene Pizza aus dem Pizza-Ofen ist immer wieder großartig.
Und am Freitagmorgen war ich mit Martina bei Herr Liebig frühstücken. Wir haben bei fast herbstlichem Wetter ganz schön lange gesessen, geschlemmt und gequatscht. Schön war’s!

Selbstfürsorge
Und irgendwie ist es ja auch wichtig, sich selbst eine gute Freundin zu sein. Oft ist es ja so, dass unsere Tage so voll sind, dass unsere eigenen Bedürfnisse schnell hinten rüber fallen. Und umgekehrt erleben wir auch, dass ein Tag ruhig anspruchsvoller sein kann, wenn wir dann dennoch einen kleinen nährenden Raum für uns schaffen können.
Ich habe vor einiger Zeit Tag mal überlegt, was eigentlich die Dinge sind, die meinen Tag zu einem guten machen. Was mir gut tut und was mein Herz erfüllt. Wovon ich im besten Fall jeden Tag eine kurze Einheit bekäme, wenn es den perfekten Tag gäbe.
Für mich bedeutet Selfcare: Yoga, Meditation, Natur, Lesen, Journaln und sonstige schöne Aktivitäten bzw. Erlebnisse. (Natürlich gehören dazu auch guter Schlaf, Bewegung, gesundes Essen und ausreichend Wasser. Aber das muss ich mittlerweile nicht mehr nachhalten, das ist ein normaler Teil meines Lebens geworden.)
Vor ein paar Wochen hab ich mal wieder meinen Tracker-Stempel rausgeholt und nutze ihn wieder. Aber jetzt eben nicht für so Erwachsenen-Kram wie die Menge, was ich getrunken habe, die Anzahl der Schritte, Sport oder ähnliches.
Ich tracke jetzt das, was ich mir an dem Tag an Selfcare gegönnt habe. Und das macht echt einen Unterschied. Ich habe den Stempel auf meiner Wochen-Doppelseite im Papierkalender, so dass ich ihn täglich mehrfach im Blick habe.
Das lenkt meinen Fokus auf das, was mir wichtig ist. Und der Blick in den Kalender und auf den Tracker führt auch immer wieder dazu, dass ich denke „Ach komm, heute hatteste noch nicht so viel Me-Time, nimm dir jetzt noch mal Zeit für die ein oder andere Sache.“
Natürlich schaffe ich es auch nicht jeden Tag, alle Bereiche abzuhaken. Darum geht es auch gar nicht. Aber 2-3 Dinge davon sollten es für mich doch schon sein. Denn oft braucht es für die einzelne Aktivität ja gar nicht viel Zeit.
Mir hilft diese Übersicht sehr und ich merke, dass diese kleinen täglichen Einheiten mich viel zufriedener machen.

Stille
Ich merke schon lange, dass mir der ganze Lärm im Außen zu viel geworden ist: Zu viel Besitz, zu viele Termine, zu viel Social Media, zu viel Dauerberieselung, zu viel Quantität statt Qualität, etc. Vieles davon hat mich sehr weggeführt von mir selbst, von meinen wirklichen Bedürfnissen.
Vor bald 10 Jahren habe ich dann angefangen, meinen Besitz zu reduzieren, dann konsequenterweise weniger zu konsumieren, später Verpflichtungen zu minimieren. (In den verlinkten Artikeln findest du Details; sie sind für Mitglieder frei.)
Mittlerweile bin ich dabei, meinen Kopf „auszumisten“. Ich löse mich nach und nach von alten Vorstellungen und Konzepten, die nicht meine sind, bzw. die mir nicht mehr entsprechen.
Dazu versuche ich mehr Ruhe in mein Denken und in meine Wahrnehmung zu bringen. Ich nehme mir mehr ruhige Zeiten, um meinem Kopf Raum zu geben, überhaupt mitzubekommen, was in mir grad los ist. Dazu zählen die Punkte, die ich z. B. oben unter Selbstfürsorge erwähnt habe. Aber auch einfach die vielen kurzen Momente im Alltag, wo ich immer mal wieder kurz mit mir einchecke und prüfe: Wie geht es mir grad eigentlich? Wie fühle ich mich? Und wie hab ich es gemacht, dass ich mich so fühle? Was brauche ich jetzt?
Viel Inspiration hole ich mir dazu gerade wieder aus der Buddhistischen Philosophie bzw. aus dem Yoga. Ohne mich da zu dogmatisch dranzuhängen, finde ich vieles von den uralten Gedanken sehr nachvollziehbar und nützlich: Letztlich geht es bei all dem darum, einen Umgang mit den Herausforderungen des Lebens zu finden. Anzunehmen, was ist. Und gleichzeitig das loszulassen, was uns nicht dient. Das Ziel davon ist letztlich, „den Schatz in unserem Inneren zu finden“, wie es Zen-Meister Hinnerk Polenski sagt. Ganz ohne Druck.
(Einen guten Einstieg in diese Denkweise hatte ich vor einigen Jahren u. a. mit dem Buch „Der kleine Alltagsbuddhist“ von Maren Schneider gefunden. Das Buch gibt’s nur noch als eBook und als echtes Buch gebraucht bei Medimops*.)
Buch „Stille spricht von Eckhart Tolle
Durch Zufall bin ich jetzt auf das Buch „Stille spricht“ von Eckart Tolle aufmerksam geworden und hab es mir direkt bestellt. Und ich mag es sehr! Vieles von dem, was er 2003 geschrieben hat, passt sehr gut mit den alten Lehren zusammen. macht eine ganz neue Weltsicht auf, weg von den leistungs- und konsumgetriebenen Mustern unserer Zeit.
In seinen diversen kurzen Texten geht es um Themen wie die Stille als solche, unser geschwätziges Denken, das Ich, Vergänglichkeit und vieles mehr. Ich würde sagen, das ist ein Stück weit eine gute Essenz der klugen Gedanken.
Ich bin jedenfalls sehr inspiriert und werde das Buch sicher hier liegen lassen und immer wieder in die Hand nehmen.
„Wenn du die Berührung mit der inneren Stille verlierst, verlierst du den Kontakt mit dir selbst. Wenn du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich in der Welt.“
„Das Buch“Stille spricht“ kannst du z. B. bei Thalia*, Geniallokal*, der Autorenwelt oder gebraucht bei Medimops* kaufen.
Lavendelduft und Frankreich-Feeling
Ich liebe so sehr den Duft von Lavendel. Er erinnert mich einfach immer an die schönen Urlaube in Südfrankreich.
Und diese Woche hat er mich gleich auf zwei Wegen erreicht:
Eine Freundin hat mir Apfelessig und getrockneten Lavendel mitgegeben, um daraus ein Anti-Zecken-Mittel für den Hund zu machen (mal sehen, ob es hilft). Beim Verarbeiten hatte ich den intensiven Lavendel-Duft in der Nase und war total happy! Den restlichen Lavendel habe ich dann in ein kleines selbstgemachtes Säckchen gepackt, das sie mir letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt hatte. Der Duft des Lavendels darin war mittlerweile verflogen und ich konnte ihn jetzt wieder auffrischen. Toll! Ich packe solche Säckchen übrigens gerne in meine Körbe und Taschen. Dann erwischt mich der Duft immer ganz unvermittelt, wenn ich etwas darin suche oder etwas darauf lege. Ich lieb’s!
Und dann hab ich auch so große Freude daran, durch den Lavendel, der auf meiner Terrasse blüht, zu streichen. Es heißt ja, der Duft von Lavendel entspannt. Das kann ich sehr bestätigen. Und glücklich macht er mich! Manchmal braucht es ja gar nicht viel.
Und passend dazu hat mir Martina aus ihrem Frankreich-Urlaub noch ein Glas „Kräuter der Provence“ mitgebracht, die ich ebenfalls sehr liebe. Ich bin also grad dufttechnisch bzw. geschmacklich gut bedient.

Servicetipp Rücken
In Madys Morrisons Yoga-Monatsplan stand für Dienstag eine 15-minütige Rücken-Einheit für Anfänger auf dem Programm. Falls du grad Rückenprobleme hast, kann ich dir diese sehr sanfte Einheit sehr empfehlen.
Hier findest du das Video.
Übrigens fand ich diese 10-minütige Reportage von SWR Sport gut. Darin geht es darum, wie man mit Yoga mehr Kraft erlangt.
Lieblingsgerichte
Ich hab diese Woche wieder viel gekocht. Alles irgendwie sehr herbstlich, passend zum Wetter.
Lecker fand ich:
- Meine Lieblings-Linsensuppe (das Rezept hab ich neu aufgeschrieben und veröffentlicht)
- Bratkartoffeln mit Spiegelei für Lise und mich
- Gebratene Nudeln mit Ketchup und Parmesan.
Gelesen, geguckt, gehört
In dieser Kategrorie hab ich diese Woche zwei Empfehlungen für dich:
- Vor einigen Wochen hatte ich bereits von dem Buch „Eine Seite noch“ über’s Lesen von Meike Winnemuth geschwärmt. Nun war Meike Winnemuth bei Ildikó von Kürthy im Podcast „Frauenstimmen“. Das Gespräch der beiden habe ich sehr gerne gehört. Es geht natürlich ums Lesen. Um die Frage, ob es „gute“ Literatur gibt oder was man gelesen haben muss (Spoiler: Gar nichts). Aber es geht auch ums Leben an sich. Da die beiden Frauen auch befreundet sind, hat man ein bißchen das Gefühl, als würde man Mäuschen spielen, während die beiden sich zu Fragen rund ums Lesen und Leben austauschen. Ein kurzweiliges und bereicherndes Freundinnengespräch. Ich hab mich gefreut, dem zuhören zu dürfen.
- Bei Bettina Böttingers „Zwischen den Zeilen“ war die England-Expertin und ehemalige Großbritannien-Korrespondentin Annette Dittert zu Gast. Sie erzählt darin von ihrer Entscheidung, die britische Staatsbürgerschaft anzunehmen, es geht um Politik, das Königshaus und viele weitere spannende Dinge. Mochte ich! Das Gespräch kannst du als Podcast hören oder alternativ hier bei Youtube ansehen.
- Und wenn du Lust auf was leichtes hast, empfehle ich dir „Das Lustigste aus der NDR Talk Show“.
Glücks-Quickies
Und zuletzt noch ein paar weitere Punkte, für die ich diese Woche dankbar war:
- Für einen entspannten Kaffee auf der Terrasse am frühen Samstagmorgen in der Sonne.
- Für einen gemütlichen Besuch in der Eisdiele mit meinen Eltern.
- Für schöne Hunderunden in netter Begleitung.
- Für eine schöne Pause am frühen Morgen an meinem Sitzplatz im Wald (siehe Titelbild).
So, das waren meine Glücksmomente meiner Woche. Wie sah es denn bei dir aus? Was hat dich diese Woche glücklich gemacht? Schreib es doch gerne unter dem Artikel in die Kommentare! So können wir uns gemeinsam über unsere schönen Erlebnisse freuen.
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Und jetzt wünsche ich dir ein schönes Wochenende mit vielen kleinen Glücksmomenten!
Alles Liebe für dich – love & peace!
Deine Maike
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